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Wirkt Ihre E-Mail Adresse professionell?

Wirkt Ihre E-Mail Adresse professionell?

Eine professionelle E-Mail Adresse ist schnell eingerichtet:

Falls Ihre geschäftliche E-Mail Adresse von einer der folgenden Domains gehostet wird, könnte es an der Zeit sein, Ihre eigene Webseite zu erstellen: @aol.at, @gmx.at, @gmail.com usw.

Diese Webanbieter sind oft kostenlose Anbieter von E-Mail Adressen, gut geeignet für die private E-Mail Nutzung. Doch was kommuniziert eine geschäftliche E-Mail Adresse über Ihr Unternehmen? Es heißt, dass Sie a) keine eigene Webseite/Webadresse besitzen und b) sie keine Kontrolle über Hosting und Weitergabe der E-Mail Adressen haben, von denen Sie E-Mail erhalten. Vielleicht ist es an der Zeit, eine eigene Webseite, oder zumindest einen Mailhost zu starten? Das geht ganz einfach: Suchen Sie im Internet nach einem Webhost, idealerweise aus der EU bzw. aus Österreich, der das Hosting für Ihre Webseite und Ihren Mailaccount anbietet und Ihnen eine einfache WordPress Installation ermöglicht. Bei den meisten Anbietern ist man mit 25 bis 30 Euro im Jahr mehr als versorgt, die jährliche Gebühr für eine .com, .de oder .at domain liegt zwischen 10 und 15 Euro.  WordPress  ist ein Content Management System das kostenlos und sehr intuitiv in der Bedienung ist. Wählen Sie einen freien Domainnamen und erstellen Sie eine ganz einfache Webseite mit Ihren Firmeninformationen (bzw. Ihrem Impressum aus dem Firmen A-Z der WKO – machen Sie hier bitte unbedingt einen Rückverweis auf Ihre Webseite!) Kontaktdaten, kurze Teampräsentation, Datenschutzerklärung und mit der Vorstellung, was Sie für wen wo und wie tun und warum man mit Ihnen ins Geschäft kommen sollte! 

Mit eigenem Mailhost E-Mail Adresse frei gestalten

Außerdem können Sie in der Benutzeroberfläche bei Ihrem Webhost Ihre E-Mail-Adresse(n) einrichten. Hier haben Sie die freie Adressenwahl, wie beispielsweise office@, info@, Vorname.Nachname@, oder Sie können Abteilungs-Adressen, wie buchhaltung@ oder Kundenservice@ einrichten, die Sie Ihren MitarbeiterInnen zuordnen oder – aufgrund von dringenden Anliegen, auf Ihr Smartphone weiterleiten (z.B. Stoerung@, oder Notfall@). Nun haben sie eine professionelle Geschäfts-E-Mail Adresse aber damit nicht genug: Ihre Webseite dient nun als digitale Visitenkarte, die Sie nach und nach im Internet „verteilen“ können. Erstellen Sie bitte unbedingt einen Google My Business Eintrag (an dieser Stelle habe ich Ihnen bereits berichtet, wie Sie das machen) und installieren Sie kostenlose Analysetool Google Analytics (in dem Sie die letzten Stellen der IP Adressen bitte anonymisieren ;-)). Damit können Sie sehen, wie viele WebseitenbesucherInnen wann und von wo aus Ihre Seite besucht haben. Sobald Sie das verfolgen, können Sie, wenn Sie dafür ein Budget reserviert haben, anfangen, pay-per-click Werbung, beispielsweise über Facebook– oder Google Ads, zu schalten und somit neue KundInnen auf sich aufmerksam zu machen. 

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Drei Marketingfehler, die Ihr Zielpublikum betreffen

Drei Marketingfehler, die Ihr Zielpublikum betreffen

E-Mail-Marketing-Fehler 29: Sie berücksichtigen nicht das TKG.

Dies ist ein besonderer Hinweis für alle E-Mail- und Online-Marketer aus Österreich. Mit Inkrafttreten der DSGVO und den Anpassungen im Datenschutzgesetz ist das Telekommunikationsgesetz 2003 NICHT außer Kraft getreten. In diesem werden umfangreiche Maßnahmen definiert, um „durch Förderung des Wettbewerbes im Bereich der elektronischen Kommunikation die Versorgung der Bevölkerung und der Wirtschaft mit zuverlässigen, preiswerten, hochwertigen und innovativen Kommunikationsdienstleistungen zu gewährleisten.

Ich möchte hier besonders auf § 107 „Unerbetene Nachrichten“ eingehen. Absätze (2), (3) und (5) sind im Zusammenhang mit E-Mail-Marketing besonders relevant:

(2) Die Zusendung einer elektronischen Post – einschließlich SMS – ist ohne vorherige Einwilligung des Empfängers unzulässig, wenn die Zusendung zu Zwecken der Direktwerbung erfolgt.

(3) Eine vorherige Einwilligung für die Zusendung elektronischer Post gemäß Abs. 2 ist dann nicht notwendig, wenn

  1. der Absender die Kontaktinformation für die Nachricht im Zusammenhang mit dem Verkauf oder einer Dienstleistung an seine Kunden erhalten hat und
  2. diese Nachricht zur Direktwerbung für eigene ähnliche Produkte oder Dienstleistungen erfolgt und
  3. der Empfänger klar und deutlich die Möglichkeit erhalten hat, eine solche Nutzung der elektronischen Kontaktinformation bei deren Erhebung und zusätzlich bei jeder Übertragung kostenfrei und problemlos abzulehnen und
  4. der Empfänger die Zusendung nicht von vornherein, insbesondere nicht durch Eintragung in die in § 7 Abs. 2 E-Commerce-Gesetz genannte Liste, abgelehnt hat.

(5) Die Zusendung elektronischer Post zu Zwecken der Direktwerbung ist jedenfalls unzulässig, wenn

  1. die Identität des Absenders, in dessen Auftrag die Nachricht übermittelt wird, verschleiert oder verheimlicht wird, oder
  2. die Bestimmungen des § 6 Abs. 1 E-Commerce-Gesetz verletzt werden, oder
  3. der Empfänger aufgefordert wird, Websites zu besuchen, die gegen die genannte Bestimmung verstoßen oder
  4. keine authentische Adresse vorhanden ist, an die der Empfänger eine Aufforderung zur Einstellung solcher Nachrichten richten kann.

Abgesehen davon gelten die Bestimmungen der DSGVO, insbesondere Paragraph (6), bei der die ausdrückliche, freiwillige und dokumentierte Einwilligung einer Person für die Datenverarbeitung notwendig ist. Daher sollten Sie sich immer mittels Double Opt-in, Checkbox mit Link zur Datenschutzerklärung und einer sauberen Bestätigungsemail absichern. Die einzige Ausnahme betrifft oben erwähnte KundInnen, die bereits bei Ihnen gekauft haben, Marketingmaterial empfangen wollen, gegen den Empfang leicht widersprechen können und wenn es sich um ein gleichartiges Produkt- oder eine gleichartige Dienstleistung handelt.

E-Mail-Marketing-Fehler 30: Sie verwenden den one-to-many Tonfall, anstelle eines one-to-one Gesprächsstils mit Ihrem Zielpublikum.

Kennen Die diesen Schreibstil: „Wir, die XYZ AG haben höchste Standards, was die Sicherheit und Qualität unserer Produkte betrifft. Wir zollen unseren KundInnen höchsten Respekt und stellen den Anspruch state.-of-the-art customer service zu liefern“…. Was wie das mission statement einer x-beliebigen Aktiengesellschaft klingt, ist leider auch der Tonfall vieler E-Mail Newsletter oder Werbe-E-Mails. Ich nenne es den „one-to-many“ Tonfall. Als stünde ich auf einem Podest und mit einem Megafon tröte ich, was ich sagen will auf eine anonyme Masse, die mir zuhört.

E-Mail funktioniert anders.

Ganz anders.

Auf der anderen Seite, hinter dem Bildschirm, sitzt ebenfalls ein Mensch. Jemand, der hundert unterschiedliche Gedanken, Gefühle, Eindrücke, Sorgen, To-Dos, Erwartungen und Ablenkungen verarbeiten muss. Jemand wie Sie oder ich.

Aus diesem Grund empfehle ich einen persönlichen „one-to-one“ Tonfall, mit dem Sie jede(n) Einzelne(n) Ihres Zielpublikums ansprechen. Seien Sie auch persönlich, verstecken Sie sich nicht hinter dem „one-to-many“ Megafon! Sie können etwas Persönliches, einen Eindruck, einen Gedanken zum Ausdruck bringen, ein Foto von sich in der Signatur oder im Mail-Body posten.

Wir alle wollen mit Menschen kommunizieren, darum kommunizieren Sie auch, wie Sie offline mit jemandem reden würden!

Bonus E-Mail-Marketing-Fehler 31: Sie haben Ihr Zielpublikum beim Listenaufbau nicht definiert

Hier ist noch ein Bonus Fehler. Obwohl das vermutlich die falsche Bezeichnung ist: es ist ein Bonus Tipp, der eigentlich der erste Tipp dieser Aufzählung sein müsste.

Wenn Sie mit dem Aufbau Ihrer E-Mail Liste anfangen, sollten Sie sich bereits vollkommen im Klaren darüber sein, wen Sie auf der Liste haben wollen – und wen nicht. Das Versenden von E-Mails ist zwar (fast) kostenlos, dennoch bringt es Ihnen nichts, wenn Sie Personen auf Ihrer Liste haben, die niemals von Ihnen kaufen würden (es sei denn, diese Personen geben Ihnen Feedback zu Design und Inhalt Ihrer E-Mail, was sehr wertvoll ist). Damit Sie die richtigen SubscriberInnen finden, sollten Sie sich vorab überlegen, welche Zielgruppe, welchen Kundenavatar Sie genau ansprechen wollen und wo Sie ihn erreichen. Hier beginnt dann das so genannte Customer Journey Management. Wollen Sie katzenverliebte young urban professionals erreichen? Jungfamilien mit mehr als einem Kind? Oder Best ager mit einem hohen Netto-Haushaltseinkommen, die ihre Freizeit gerne in der Natur verbringen?

Je nachdem, welches Zielpublikum, welches Kundensegment, Sie ansprechen und für Ihre E-Mail Liste begeistern wollen, müssen Sie in unterschiedlichen Gewässern fischen. Ist es Facebook, Google Ads, LinkedIn Kontakte, Pinterest, Instagram oder über Kooperationen mit anderen Unternehmen? Werden Sie sich bitte darüber klar, kreieren Sie Ihren Kundenavatar und wenn Sie Hilfe beim Customer Journey Management brauchen, scheuen Sie sich nicht davor, mich unter heiller@blueberry-power.at zu kontaktieren!

Sollten Sie noch weitere Ideen und Erfahrungen mit Fehlern im E-Mail Marketing haben, schreiben Sie mir bitte an heiller@blueberry-power.at.

 

<< Hier geht es weiter zu E-Mail Marketing Fehlern 26-28 <<

 

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Häufige Double Opt-in Fehler im E-Mail Marketing

Häufige Double Opt-in Fehler im E-Mail Marketing

E-Mail-Marketing-Fehler 26: Sie nutzen keinen Double Opt-in.

Was genau ist ein Double opt-in?

Wenn Sie sich für einen Newsletter anmelden möchten, finden Sie meistens ein oder mehrere Eingabefelder vor, in die Sie Ihre E-Mail-Adresse, Eventuell auch Vor- und Nachname, Anrede und Unternehmen eintragen. Diese Daten werden alle in einem E-Mail Softwareprogramm hinterlegt. Da Sie aber theoretisch jede x-beliebige Person hier eintragen könnten, die daraufhin dann den Newsletter erhält, gibt es das so genannte „Double Opt-in“ Verfahren.

Hier wird – nachdem Sie die oben genannten Daten eingegeben haben – eine Bestätigungsmail an die von Ihnen eingetragene E-Mail-Adresse gesendet. Diese Bestätigungsmail verifiziert dann beim Empfänger oder bei der Empfängerin, dass er/sie den E-Mail Newsletter auch wirklich haben wollte.

Sie werden bei einer Newsletteranmeldung oft Nachrichten wie „Gleich geschafft – bitte klicken Sie den Bestätigungslink, den wir Ihnen gesendet haben“ lesen.

Das ist die Bestätigungsmail, in der Sie, als tatsächliche(r) E-Mail-Empfänger(in) verifizieren, dass Sie den Newsletter auch wirklich erhalten wollen und Sie nicht von jemand anderem eingetragen worden sind. Sie bestätigen die Anmeldung somit „doppelt“, daher der „Double Opt-in“.

 

E-Mail-Marketing-Fehler 27: Ihre Double Opt-in Bestätigungsmail ist bereits „salesy“.

Wenn Sie den „Double Opt-in“ implementiert haben, dann nutzen Sie entweder eine Standard E-Mail mit dem Bestätigungslink oder Sie formatieren Sie gemäß Ihrer Corporate Identity (bitte nur Impressum oder Logo ganz dezent einfügen, mehr nicht). Belassen Sie den Inhalt aber bitte lediglich auf „Klicken Sie bitte diesen Link, um sich tatsächlich für den Newsletter anzumelden“ (oder so ähnlich formuliert).

Vermeiden Sie jegliche Art von Verkaufsanbahnung oder noch schlimmer – Affiliate-Links, noch bevor sich Ihre Subscriber tatsächlich angemeldet haben.

Es gab Fälle in Deutschland, in denen diese Bestätigungsmail bereits vom Landesgericht als zu „verkaufslastig“ oder „Salesy“ erachtet wurde. In den Bestätigungsmails sind nämlich bereits Verkaufsaufforderungen oder weiterführende Verkaufslinks enthalten gewesen. Darum bitte Achtung – bei der Bestätigungsmail geht es ausschließlich darum, ob die Person tatsächlich auf die E-Mail Liste gesetzt werden möchte.  

E-Mail-Marketing-Fehler 28: Sie verlinken beim Opt-in nicht zur Datenschutzerklärung.

Ein weiterer Punkt, der für alle Newsletter-Marketer von Bedeutung ist, ist der Link zur Datenschutzerklärung. Diese soll laut DSGVO von jeder Subseite auf Ihrer Webseite direkt und klar erkennbar zugänglich sein, um die „Betroffenen“ über Art und Zweck der Datenverarbeitung zu informieren. Im Rahmen eines E-Mail Newsletters, insbesondere, wenn Sie einen E-Mail-Softwareanbieter nutzen, dem hier die Daten automatisch weitergegeben werden, haben Sie alle SubscriberInnen nochmals mittels verpflichtender Checkbox und Verweis auf die Datenschutzerklärung darüber zu informieren!

Sollten Sie noch weitere Ideen und Erfahrungen mit Fehlern im E-Mail Marketing haben, schreiben Sie mir bitte an heiller@blueberry-power.at.

 

<< Hier geht es weiter zu E-Mail Marketing Fehlern 23-25 <<

 

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Starten Sie richtig mit Ihrem Newsletter-Marketing

Starten Sie richtig mit Ihrem Newsletter-Marketing

E-Mail-Marketing-Fehler 22: Sie befolgen die DSGVO-Vorschriften nicht.

DSGVO – was soll das denn sein? Die Datenschutzgrundverordnung ist im Mai 2018 in Kraft getreten und ist ein umfassendes Paket von Vorschriften für den Datenschutz und Schutz der Privatsphäre von EU-BürgerInnen. Durch die DSGVO haben EU-BürgerInnen besondere Rechte (Recht auf Widerruf, Auskunft, Löschung, Richtigstellung, Einschränkung und Übertragung der personenbezogenen Daten) was wiederum besondere Pflichten für UnternehmerInnen mit sich bringt.

Auch wenn Ihr Unternehmen außerhalb der EU firmiert, sobald Sie auch nur eine E-Mail an EU-BürgerInnen senden, betrifft Sie die DSGVO. Besonders wichtig für Sie ist, dass Sie personenbezogene Daten – und dazu gehören Name, Vorname und E-Mail-Adresse (nicht abschließende Aufzählung) – prinzipiell nicht verarbeiten (verwenden, kopieren, speichern, ansehen, versenden – nicht abschließende Aufzählung) dürfen. Es sei denn, es fällt unter eine Ausnahme laut Artikel 6 und hier ist beispielsweise die „Einwilligung“ zur Datenverarbeitung erwähnt. Durch einen freiwilligen „Opt-in“ auf Ihre E-Mail Newsletterliste mit Double Opt-in Verfahren und Verweis auf die Datenschutzerklärung haben Sie sich, oberflächlich und nicht rechtsverbindlich gesprochen, abgesichert und dürfen E-Mails an Ihre SubscriberInnen versenden. 

E-Mail-Marketing-Fehler 23: Sie schicken eine E-Mail an eine Liste, die Sie gekauft haben.

Hier mein Tipp: kaufen Sie keine E-Mail Listen, um Nachrichten an die aufgeführten Adressen zu versenden. Scheitern bzw. Probleme sind vorprogrammiert. Diese Personen haben ihre Einwilligung nicht an SIE erteilt, ihnen Nachrichten zu senden.

Das bedeutet nicht nur, dass Sie sich nach DSGVO strafbar machen, Sie werden miserable Öffnungs- und Klickraten verzeichnen.

Auch das anderorts vorgeschlagene Prozedere, eine einzelne E-Mail auszusenden, in der Sie sich vorstellen, erklären wo Sie die E-Mail-Adresse dieser Person her haben und sie bitten, sich erneut bei Ihnen anzumelden, lassen Sie besser.

Wenn Sie rasch an große E-Mail Listen herankommen wollen, gibt es viele andere, effektivere und vor allem auch günstigere, rechts-sichere Strategien, zu denen ich hier in Zukunft noch mehr posten werde.

E-Mail-Marketing-Fehler 24: Sie warten, bis Ihre Liste „groß genug“ ist, um mit dem E-Mail-Marketing loszulegen.

Wenn Sie SubscriberInnen für Ihre Newsletterliste gewinnen, warten Sie nicht ab, bis Sie eine vermeintlich kritische Masse aufgebaut haben.

Ihre LeserInnen wollen von Ihnen hören, egal, ob es zwei oder zwanzigtausend sind. Lassen Sie sie nicht hängen!

Denken Sie daran, dass es nicht die Größe der Liste ist, die zählt – es kommt darauf an, wie Sie sie verwenden und was Sie versenden. Qualität vor Quantität.

Sobald Sie ein paar SubscriberInnen haben, legen Sie los! Bauen Sie Ihren Email-Marketing-Muskel auf. Lernen Sie, Hören Sie zu, werden Sie besser! Mit der Zeit wird Ihre Liste hoffentlich wachsen und ein wichtiger Umsatztreiber für Ihr Geschäft werden.  

 

E-Mail-Marketing-Fehler 25: Sie betreiben noch gar kein E-Mail-Marketing!

Sie lesen diesen Blogpost, weil Sie vorab alles wissen und gelernt haben wollen, bevor Sie die ersten Schritte setzen. Sie möchten keine Fehler, sondern alles richtig machen?!

Starten Sie sofort mit dem Aufbau Ihrer E-Mail Liste, besser gestern als heute! Vergrößern Sie Ihre Zielgruppe, bauen Sie Autorität auf, entwickeln Sie stärkere Beziehungen zu Ihren LeserInnen und lernen Sie von Ihnen! Verpassen Sie nicht diese einzigartige Chance!

Sollten Sie noch weitere Ideen und Erfahrungen mit Fehlern im E-Mail Marketing haben, schreiben Sie mir bitte an heiller@blueberry-power.at.

 

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Betreiben Sie Mail Marketing im Blindflug?

Betreiben Sie Mail Marketing im Blindflug?

E-Mail-Marketing-Fehler 19: Sie machen es zu schwierig für Ihre Subscriber, sich abzumelden.

Dies ist ein scheinbar kleines und unwichtiges To-Do, das jedoch zu einem wirklich großen Problemherd heranwachsen kann.

Selbstverständlich wollen wir unsere E-Mail Listen vergrößern, freuen uns über alle SubscriberInnen und hoffen, dass unser Content sie an unsere Liste freiwillig bindet. Darum kann es schmerzen, wenn sich SubscriberInnen wieder aus der Liste austragen. Manche Online Marketer machen es deshalb absichtlich schwierig, sich abzumelden. Ein Beispiel, das mich persönlich stört ist, wenn ich auf den „Abmelde“ oder „Unsubscribe“-Link klicke und ich gefragt werde, mit welcher E-Mail-Adresse ich mich abmelden will?! Dabei ist nichts einfacher zu tracken, von welchem Mailing man sich gerade durchgeklickt hat und zu fragen „wollen Sie sich wirklich mit abc@xyz.at“ abmelden? Noch lieber habe ich die Information – „es kann sein, dass Sie in den kommenden Wochen noch Nachrichten erhalten, aus administrativen Gründen“. Nein. Schluss ist Schluss.

Diese Sperrigkeit beim Abmeldevorgang ist aus mehreren Gründen schlecht: Will sich jemand abmelden, dann verärgern Sie ihn oder sie nicht! Eine Nachricht mit „Schade, dass Sie gehen“ oder „war die Abmeldung unabsichtlich? > Hier können Sie sich wieder anmelden!“ ist in Ordnung, sogar empfehlenswert. Aber den Abmeldeprozess zu erschweren bringt nichts, im Gegenteil, Ihre Nachrichten könnten als SPAM markiert oder als unpassend gemeldet werden, was Ihren E-Mail Anbieter nicht freuen wird.

Außerdem ist eine nutzerfreundliche Abmeldemöglichkeit in jeder E-Mail gesetzlich vorgeschrieben!

Machen Sie den Abmeldelink deutlich, platzieren Sie ihn in jeder E-Mail (am besten am Ende) und ermöglichen Sie die Abmeldung mittels eines einzelnen Klicks. Wenn Sie mehrere Listen haben, wäre es natürlich auch praktisch, dass SubscriberInnen sich mit einem Klick gleich von allen Ihren Listen abmelden können, muss aber nicht unbedingt sein.

Ich vergleiche das gerne mit einem Checkout vom Hotel: Sie haben eine oder mehrere Nächte dort verbracht, bezahlen nun und geben Ihre Zimmerkarte zurück. Werden Sie nach wie vor höflich, hilfsbereit und zuvorkommend behandelt? Oder ist man „froh“, dass sie gehen? Der letzte Eindruck ist hier oft genauso wichtig, wie der erste. So behalten Sie nämlich die gemeinsame Zeit in Erinnerung – auch beim Email-Marketing.

E-Mail-Marketing-Fehler 20: Sie verfolgen Ihre Sende-Statistiken nicht.

Viele E-Mail-Marketing-Profis investieren viel Zeit und Muße in das Erstellen ihrer E-Mails – vernachlässigen es dann jedoch nachzusehen, ob diese E-Mails tatsächlich ankommen und gelesen werden. Wenn Sie den Erfolg Ihrer E-Mails nicht tracken und analysieren, befinden Sie sich in einem marketingtechnischen „Blindflug“.

Wenn Sie mit Email-Marketing erfolgreich sein wollen, müssen Sie den Erfolg Ihrer E-Mails messen.

  • Öffnen die EmpfängerInnen die Nachrichten?
  • Klicken sie auf die Links, die Sie mitschicken (Calls-to-action?)
  • Leiten sie die Nachrichten eventuell weiter?

Ihr E-Mail-Softwareanbieter sollte alle diese Möglichkeit bieten, Öffnungsraten und Klickraten zu tracken, und Sie sollten von diesen Möglichkeiten unbedingt Gebrauch machen!

 

E-Mail-Marketing-Fehler 21: Sie senden von einer „noreply“ Adresse.

Wir alle wollen mit Menschen kommunizieren, nicht mit Maschinen oder anonymen Personen. Wenn Sie eine E-Mail aussenden, wollen Ihre LeserInnen das Gefühl haben, dass „am Ende der E-Mail“ ein Mensch ist, mit dem man kommunizieren kann.  Aber wenn Sie E-Mails von anonymen Adressen – wie z.B. mit einem „noreply“ oder „donot reply“ vor dem „@“-Zeichen – versenden, wirkt das kühl und sehr unpersönlich. Sie bitten damit Ihre LeserInnen ausdrücklich, Ihnen nicht zu antworten!

Einige meiner Klienten hatten die Angst, dass Nachrichten, von der persönlichen Firmenadresse gesendet, dazu führen, dass eine Flut an „Re:“ E-Mails ihren Posteingang überschwemmt. Doch passiert das tatsächlich?

Erstens, sehr unwahrscheinlich. Und

Zweitens, wäre das doch gar nicht so schlecht!

Wenn sich Ihre LeserInnen bei Ihnen zurückmelden, haben Sie die Möglichkeit, ihnen zu zuhören, von ihnen zu lernen und sich dadurch in der Kommunikation mit ihnen zu verbessern. Was könnte Besseres passieren, also Ihre „Botschaft“ und damit auch Ihre Produkte und Dienstleistungen noch besser an Ihre SubscriberInnen auszuschicken?

Verwenden Sie daher bitte keine „noreply“-Adresse!

Sollten Sie noch weitere Ideen und Erfahrungen mit Fehlern im E-Mail Marketing haben, schreiben Sie mir bitte an heiller@blueberry-power.at.

 

<< Hier geht es weiter zu E-Mail Marketing Fehlern 16-18 <<

 

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Vermeiden Sie diese 3 Marketingfehler und heben Sie Ihr Marketing aufs nächste Level:

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E-Mail-Marketing-Fehler 16: Sie fügen Ihren Bildern keine Alt-Texte hinzu.

Sollten Sie sich dafür entschieden haben, Bilder in Ihren E-Mails einzusetzen (siehe: E-Mail-Marketing-Fehler 15: Sie verwenden zu viele Bilder.) achten Sie bitte auf folgenden Punkt:

Jedes Bild, das Sie in einer E-Mail verwenden, sollte mit einem sogenannten Alt-Text versehen sein. Der Alt-Text ist Text, der im Bild „Platzhalter“ erscheint, wenn ein Bild aus irgendeinem Grund nicht geladen werden kann.

Wenn beispielsweise das E-Mail-Programm Ihrer LeserIn Bilder blockiert, dann ist das der Text, der in dem Platzhalter für das Bild steht. Dieser Text wird auf jeden Fall angezeigt, sollte das Bild nicht zu sehen sein. Der Alt-Text gibt Ihren LeserInnen eine Beschreibung dessen, was an dieser Stelle abgebildet sollte und macht darauf neugierig, was angezeigt wird, wenn man auf „Bilder anzeigen“ klickt, damit das E-Mail Programm doch alle Bilder downloaded.

Der Alt-Text ist aus zwei weiteren Gründern wichtig: Erstens: Menschen mit einer Sehbeeinträchtigung können sich Webseiten und E-Mails automatisch vorlesen lassen. Da die meisten Programme aber über keine Bilderkennung verfügen, bleibt hier ein Informationsloch. Haben Sie im Alt-Text hingegen beschrieben, was auf dem Bild zu sehen ist, so erhöhen Sie die Barrierefreiheit Ihrer Nachrichten!

Ich habe selber aus Ignoranz den Fehler gemacht, E-Mail Fotos nicht mit einem Alt-Text zu hinterlegen und einen meiner Leser bei einem Event persönlich getroffen, der mir mitgeteilt hat, dass er sich meine E-Mails von seiner Frau vorlesen lassen muss, da die Vorlese-Software Bilder darin klarerweise nicht beschreiben kann.

Falls Sie Ihre E-Mail Kampagne auch onlinestellen (man kann seine E-Mails auch über seine Webseite veröffentlichen), dann wird auch der Google-Bot dankbar sein, wenn Sie Alt-Texte verwenden.

Ähnlich, wie die Vorlese-Software, kann auch der Google-Bot keine Bilder erkennen und weiß somit nicht, was Sie mit diesem Bild ausdrücken wollen. Hier hilft der Alt-Text dabei, Ihren Text SEO zu optimieren.

E-Mail-Marketing-Fehler 17: Sie segmentieren Ihre E-Mail Liste nicht.

Wenn Sie bereits aktiv E-Mail-Marketing betreiben, fällt Ihnen vielleicht Folgendes auf: Ihre Öffnungs- und Klickraten sind…. okay. Sie sind nicht besonders toll, aber jetzt auch nicht katastrophal. Sie haben bei Ihren E-Mail-Marketing-Aktivitäten eventuell ein „Plateau“, eine gläserne Decke erreicht und Grund könnte sein, dass Sie Ihre Liste nicht ausreichend segmentiert haben.

Was bedeutet „Segmentierung“?

Im Wesentlichen bedeutet das, dass Sie Ihre kumulierte E-Mail-EmpfängerInnenliste in kleinere Stücke zerlegen, abgestimmte auf selektierte Kriterien; das kann bedeuten, dass Sie eine Liste mit KundInnen haben, eine mit InteressentInnen, die noch nicht gekauft haben. Eine Liste, mit SubscriberInnen, die die letzten drei E-Mails von Ihnen nicht geöffnet haben (und denen Sie bald keine Nachrichten mehr senden sollten) oder eine Liste mit LeserInnen, die immer öffnen, immer klicken und oft Kommentare hinterlassen, also so motiviert und involviert sind.

Wenn Sie beispielsweise im B2B Bereich tätig sind, können Sie Ihre Liste nach Unternehmensgröße segmentieren:

  • Ein-Personen-Unternehmen (EPU)
  • Klein-Unternehmen < 10 MitarbeiterInnen
  • Und darüber

Jedes dieser Segmente hat unterschiedliche Bedürfnisse, Themen, Ängste und Sorgen, daher ist es sinnvoll, dass Sie dementsprechend mit ihnen kommunizieren und sie nicht über einen Kamm scheren. Wissen Sie nicht, wie Sie segmentieren sollen? Gerne helfe ich Ihnen dabei unter heiller@blueberry-power.at.

E-Mail-Marketing-Fehler 18: Sie verwenden keine Autoresponder.

Wir haben zuvor bereits die Wichtigkeit einer E-Mail-Automation-Software angesprochen (E-Mail-Marketing-Fehler 14: Sie verwenden keine E-Mail-Automation Software.) Doch was bedeutet nun „Autoresponder“?

Vermutlich kennen Sie die sommerlichen Abwesenheitsnotizen, bei denen Sie darüber informiert werden, dass die Person, die Sie mit Ihrem dringenden Anliegen angeschrieben haben, nicht da ist, noch lange weg sein wird, nicht vor hat, Ihre Nachrichten im Urlaub zu lesen und auch nicht dafür gesorgt hat, dass jemand anderer, mit ausreichende Entscheidungskompetenz und Proaktivität Ihre E-Mail bekommt. 😉

Ähnlich, aber viel kundenfreundlicher können Sie Autoresponder für Ihre neuen Subscriber einsetzen: Schicken Sie eine Danke-Email an Ihre neuen LeserInnen, senden Sie ein paar Tage später eine Hallo-E-Mail mit ein paar interessanten Links. Wenn diese Nachricht geöffnet wird, können Sie wieder einen Autoresponder aktivieren, der ein paar Tage später eine weitere Nachricht versendet, mit dem Ziel, eine Beziehung aufzubauen.

Ein Autoresponder ist eine der besten Möglichkeiten, um Ihre E-Mail-Marketing-Aktivitäten zu verstärken und mit Sicherheit ist es einer der wichtigsten und wertvollsten Aspekte des E-Mail-Marketings überhaupt. Verpassen Sie diese einzigartige Chance nicht!

Sollten Sie noch weitere Ideen und Erfahrungen mit Fehlern im E-Mail Marketing haben, schreiben Sie mir bitte an heiller@blueberry-power.at.

 

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