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E-Mail-Marketing-Fehler 4: Sie vernachlässigen Ihre Betreffzeile.

 

Die E-Mail-Betreffzeile spielen eine sehr wichtige Rolle dabei, wie viele Personen Ihre E-Mail auch tatsächlich öffnen. Auch wenn Sie sich beim Schreiben viel Mühe gegeben haben, oft landen mehrere hundert E-Mails am Tag in den Inboxen einiger Ihrer EmpfängerInnen und die Betreffzeile entscheidet darüber, ob Ihre E-Mail auch gelesen oder zumindest überflogen wird!  

Ich empfehle Ihnen, fünf bis zehn Minuten Hirnschmalz in die Betreffzeile zu stecken, wenn Sie eine E-Mail verfassen. Auch wenn sie nur ein paar Wörter lang sind, sie ist der erste Eindruck und das Erste, das die EmpfängerInnen sehen.

 

Gerade bei E-Mails gibt es keine zweite Chance für einen ersten Eindruck und daher entscheidet die Betreffzeile darüber, ob die E-Mail überhaupt geöffnet wird.

Es gibt unterschiedliche Taktiken, wie man eine erfolgreiche Betreffzeile schreibt (wobei sie nicht zu spammig und vor allem nicht irreführend sein darf). Eine zuverlässige Taktik für das Texten von Betreffzeilen ist die „fear-of-missing-out“ (FOMO) Formel. Menschen haben Angst, etwas Wichtiges, für sie sehr Relevantes zu verpassen. Wenn Sie diesen „Nerv“ mi ihrer Betreffzeile treffen, haben Sie gute Chancen, dass Sie die Chance bekommen, die LeserInnen mit der Qualität Ihres Inhaltes auch zu überzeugen.

FOMO bedeutet in diesem Fall, eine „Informationslücke“ zu schaffen – Sie geben den LeserInnen genügend Informationen, um sie neugierig darauf zu machen, mehr zu erfahren. Sie wollen durch Öffnen der E-Mail herausfinden, welche elementare Information ihnen fehlte. Beispiele sind:

  • „Hätte ich diese zwei Dinge nur schon früher gewusst“
  • „Facebook war der falsche Marketingkanal, mehr Erfolg hatte sie mit dieser Taktik:“
  • „Obamas erfolgreichste Betreffzeile hier hat uns alle überrascht“

 

Sollte jedoch der Inhalt Ihrer E-Mail nicht mit der Ankündigung in der Betreffzeile übereinstimmen, werden Ihre LeserInnen den Eindruck haben, dass Sie nicht kongruent und eventuell nicht vertrauenswürdig sind. Und zukünftig werden Sie keine Klicks auf Ihre E-Mails mehr erhalten, viele „unsubscribes“ einkassieren und auch die eine oder andere wütende Nachricht erhalten.  

Seien Sie kreativ mit Ihren Schlagzeilen, aber stellen Sie sicher, dass Sie echten Mehrwert schaffen und Ihren LeserInnen auch genau das geben, was sie wollen.

 

E-Mail-Marketing-Fehler 5: Sie übertreiben in Ihren Betreffzeilen.

 

Man kann es aber auch übertreiben und beim Betreff zu weit zu gehen: Man sollte nicht drängend, verzweifelt oder belästigend wirken. Außerdem sollte man keinen „Druck“ ausüben oder mit Beleidigungen oder Unterstellungen um sich werfen, nur, damit die E-Mail geöffnet wird.

Achten Sie auch darauf, dass Sie bestimmte Begriffe vermeiden – viele E-Mail Provider scannen die eingehenden E-Mails vor der Zustellung an die Inbox nach diesen Begriffen und verschieben Sie in den SPAM-Ordner. Einmal im SPAM Ordner gelandet sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass Ihre Nachricht angeklickt wird Richtung Null. Hier ist ein Beispiel von Begriffen, bei denen die roten Lampen aufleuchten

Quelle: Hub Spot

 

Übertreiben Sie es nicht bei den Rufzeichen. Bei einem Imperativ gibt es genau ein Rufzeichen und mehr nicht.

Denken Sie auch daran, in Ihren Betreffzeilen genau zu sein. Befinden sich in Ihren E-Mail-Listen amerikanische EmpfängerInnen, gilt es, den CAN-SPAM Act2, einem 2003 verabschiedeten Bundesgesetz, zu entsprechen. Dieses dient dazu, die Flut unerwünschter E-Mails einzudämmen und verlangt, dass die Betreffzeile einer E-Mail den Inhalt der Nachricht genau wiedergeben muss.

Eine effektive Betreffzeile ist eine, die die Neugier der Menschen am Weiterlesen weckt, ohne sie in die Irre zu führen oder zu belästigen.

 

E-Mail-Marketing-Fehler 6: Sie verwenden keine CTAs in Ihren E-Mails.

Erinnern Sie sich an Tipp Nummer 1? „Ein konkretes Ziel vor Augen zu haben“? Hier hilft Ihnen der Call-to-action, der „CTA“, IHR Aufruf zum Handeln.

Was sollen Ihre LeserInnen im Anschluss an das Lesen Ihrer E-Mail tun oder denken? Was ist Ihr Ziel?

Vielleicht möchten Sie, dass sie auf einen Link zu einer Verkaufsseite klicken, um Ihr neues Produkt zu kaufen.

 Oder sie sollen sich für einen Workshop bei Ihnen anmelden.

 

Wenn das Ihr Ziel ist, dann müssen Sie die Leute auch bitten, das zu tun!

Oder vielleicht ist Ihre Zielsetzung weniger konkret – sagen wir beispielsweise, Sie möchten, dass Ihre LeserInnen einige Zeit damit verbringen, neue Ideen zu entwickeln oder über ein Ihnen wichtiges Thema nachzudenken.

Machen Sie daraus einen Aufruf zum Handeln, damit sie sich beispielsweise zehn Minuten Zeit nehmen und so viele Ideen wie möglich aufschreiben. Geben Sie Ihren Lesern eine konkrete Aufgabe und tun Sie das in jeder E-Mail, die Sie versenden.

 

Überlegen Sie sich nun bitte 5 Minuten lang, welche Handlungsaufrufe Sie für Ihr Unternehmen versenden möchten und schreiben Sie Ihre Gedanken bitte auf 😉 

Sollten Sie noch weitere Ideen und Erfahrungen mit Fehlern im E-Mail Marketing haben, schreiben Sie mir bitte an heiller@blueberry-power.at.

 

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