0650 202 93 93 office@blueberry-power.at
Seite wählen

E-Mail-Marketing-Fehler 22: Sie befolgen die DSGVO-Vorschriften nicht.

DSGVO – was soll das denn sein? Die Datenschutzgrundverordnung ist im Mai 2018 in Kraft getreten und ist ein umfassendes Paket von Vorschriften für den Datenschutz und Schutz der Privatsphäre von EU-BürgerInnen. Durch die DSGVO haben EU-BürgerInnen besondere Rechte (Recht auf Widerruf, Auskunft, Löschung, Richtigstellung, Einschränkung und Übertragung der personenbezogenen Daten) was wiederum besondere Pflichten für UnternehmerInnen mit sich bringt.

Auch wenn Ihr Unternehmen außerhalb der EU firmiert, sobald Sie auch nur eine E-Mail an EU-BürgerInnen senden, betrifft Sie die DSGVO. Besonders wichtig für Sie ist, dass Sie personenbezogene Daten – und dazu gehören Name, Vorname und E-Mail-Adresse (nicht abschließende Aufzählung) – prinzipiell nicht verarbeiten (verwenden, kopieren, speichern, ansehen, versenden – nicht abschließende Aufzählung) dürfen. Es sei denn, es fällt unter eine Ausnahme laut Artikel 6 und hier ist beispielsweise die „Einwilligung“ zur Datenverarbeitung erwähnt. Durch einen freiwilligen „Opt-in“ auf Ihre E-Mail Newsletterliste mit Double Opt-in Verfahren und Verweis auf die Datenschutzerklärung haben Sie sich, oberflächlich und nicht rechtsverbindlich gesprochen, abgesichert und dürfen E-Mails an Ihre SubscriberInnen versenden. 

E-Mail-Marketing-Fehler 23: Sie schicken eine E-Mail an eine Liste, die Sie gekauft haben.

Hier mein Tipp: kaufen Sie keine E-Mail Listen, um Nachrichten an die aufgeführten Adressen zu versenden. Scheitern bzw. Probleme sind vorprogrammiert. Diese Personen haben ihre Einwilligung nicht an SIE erteilt, ihnen Nachrichten zu senden.

Das bedeutet nicht nur, dass Sie sich nach DSGVO strafbar machen, Sie werden miserable Öffnungs- und Klickraten verzeichnen.

Auch das anderorts vorgeschlagene Prozedere, eine einzelne E-Mail auszusenden, in der Sie sich vorstellen, erklären wo Sie die E-Mail-Adresse dieser Person her haben und sie bitten, sich erneut bei Ihnen anzumelden, lassen Sie besser.

Wenn Sie rasch an große E-Mail Listen herankommen wollen, gibt es viele andere, effektivere und vor allem auch günstigere, rechts-sichere Strategien, zu denen ich hier in Zukunft noch mehr posten werde.

E-Mail-Marketing-Fehler 24: Sie warten, bis Ihre Liste „groß genug“ ist, um mit dem E-Mail-Marketing loszulegen.

Wenn Sie SubscriberInnen für Ihre Newsletterliste gewinnen, warten Sie nicht ab, bis Sie eine vermeintlich kritische Masse aufgebaut haben.

Ihre LeserInnen wollen von Ihnen hören, egal, ob es zwei oder zwanzigtausend sind. Lassen Sie sie nicht hängen!

Denken Sie daran, dass es nicht die Größe der Liste ist, die zählt – es kommt darauf an, wie Sie sie verwenden und was Sie versenden. Qualität vor Quantität.

Sobald Sie ein paar SubscriberInnen haben, legen Sie los! Bauen Sie Ihren Email-Marketing-Muskel auf. Lernen Sie, Hören Sie zu, werden Sie besser! Mit der Zeit wird Ihre Liste hoffentlich wachsen und ein wichtiger Umsatztreiber für Ihr Geschäft werden.  

 

E-Mail-Marketing-Fehler 25: Sie betreiben noch gar kein E-Mail-Marketing!

Sie lesen diesen Blogpost, weil Sie vorab alles wissen und gelernt haben wollen, bevor Sie die ersten Schritte setzen. Sie möchten keine Fehler, sondern alles richtig machen?!

Starten Sie sofort mit dem Aufbau Ihrer E-Mail Liste, besser gestern als heute! Vergrößern Sie Ihre Zielgruppe, bauen Sie Autorität auf, entwickeln Sie stärkere Beziehungen zu Ihren LeserInnen und lernen Sie von Ihnen! Verpassen Sie nicht diese einzigartige Chance!

Sollten Sie noch weitere Ideen und Erfahrungen mit Fehlern im E-Mail Marketing haben, schreiben Sie mir bitte an heiller@blueberry-power.at.

 

<< Hier geht es weiter zu E-Mail Marketing Fehlern 19-21 <<

 

>> Hier geht es weiter zu E-Mail Marketing Fehlern 25-27 >>

 

Melden Sie sich hier für den Newsletter an und verpassen Sie keine interessanten Beiträge mehr!

Pin It on Pinterest