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E-Mail-Marketing-Fehler 1: Sie haben nicht bei allen E-Mails, die Sie schreiben, ein ganz klares vor Augen.

Der Unterschied zwischen stundenlangem Computertipseln, bei dem am Ende etwas „Glanzloses“ herauskommt, und einer E-Mail, die ein echtes Echo erzeugt, weil sie großartig ist, liegt in der Zielsetzung, mit der Sie sich ans Texten setzen: Was ist das Ziel, wozu dient diese Aussendung?

 

Jede E-Mail muss ein Ziel haben.

 

Einige E-Mails haben das Ziel, Ihrem Publikum wertvolle Informationen und Tipps (=Mehrwert) zu senden und damit Vertrauen bei Ihrem Publikum aufzubauen. Einige E-Mails erzählen Geschichten bzw. konstatieren sie Ihr konkretes Fachwissen und Ihre Erfahrung; sie bauen „Autorität“ und damit Glaubwürdigkeit auf.

 

In einigen E-Mails geht es um den Aufbau von Beziehungen zu Ihren LeserInnen, in denen Sie etwas Persönlicheres miteinander teilen. Wer Sie erst kennt, bekommt auch die Chance, Sie zu mögen 😉

 

Einige E-Mails sind oberflächlicher Natur, wie z.B. eine „Danke“-E-Mail, nachdem sich jemand in Ihre E-Mail-Liste eingetragen hat bzw. etwas von Ihnen gekauft hat.

 

Und natürlich werden auch einige Ihrer E-Mails so genannte „Pitches“ sein, die darauf abzielen, einen Verkauf zu tätigen, Teilnehmer zu einer Veranstaltung einzuladen oder ein Feedback bzw. eine Bewertung zu erhalten.

 

Einige E-Mails sind auch Kombinationen dieser Aspekte, aber hier gilt besondere Vorsicht: Jede Nachricht sollte trotzdem ein einziges, übergreifendes Ziel haben. Ein Ziel gibt Ihnen einen Kompass, damit Sie beim Erstellen Ihrer E-Mail nicht vom Weg abkommen und fokussiert bleiben, damit Ihr Publikum, einfach verstehen kann, was von Ihnen zu erwarten ist und was Sie von Ihrem Publikum erwarten!

 

Und das Beste daran ist: Ihr Schreibprozess wird somit auch gleich viel schneller und kurzweiliger ablaufen, weil Sie wissen, wofür Sie schreiben, was Sie schreiben!

 

E-Mail-Marketing-Fehler 2:

Sie optimieren Ihre E-Mails nicht fürs Handy.

 

Das Lesen von E-Mails auf mobilen Geräten ist auf dem Vormarsch – aus meiner Erfahrung und der vieler meiner Klienten, öffnen mehr Menschen ihre E-Mails auf Mobilgeräten als auf anderen Devices.

 

Falls Sie einen E-Mail-Dienstleister nutzen, ist die Wahrscheinlichkeit große, dass Ihr E-Mail Format „responsive“, also für Mobilgeräte geeignet ist.  Responsiv bedeutet, dass die E-Mail automatisch so angezeigt wird, wie es auf der vom Leser gewählten Plattform am besten aussieht, egal ob es sich um einen Desktop-Computer, ein Tablet, einen Laptop mit kleinem Bildschirm oder ein Smartphone handelt.

 

Auch wenn Ihr E-Mail-Dienstleister automatisch eine responsive-Version Ihrer E-Mail erstellt, ist es immer eine gute Idee, die E-Mail vorab auf einem mobilen Bildschirm anzusehen. Dazu müssen Sie sie meistens noch gar nicht versenden, sondern einfach nur über die Vorschaufunktion betrachten, was uns zum nächsten Punkt führt:  

 

E-Mail-Marketing-Fehler 3:

Sie überprüfen Ihre E-Mails nicht mit der Vorschaufunktion.

 

Die Vorschaufunktion wird von praktisch jedem E-Mail Dienstleister angeboten und ist absolut unkompliziert. Dennoch bin ich überrascht, wie viele Leute die Vorschau Ihrer E-Mails, bevor Sie sie an Ihre Liste senden, nicht nutzen.

 

Da wir alle mal etwas übersehen können, sollten Sie, wenn Ihr E-Mail-Dienstleister über ein Rechtschreibprüfungstool verfügt, dieses auch benützen. Ein Tippfehler ab und zu ist nicht tragisch, sondern menschlich. Erhalten Ihre LeserInnen jedoch ständig fehlerhafte E-Mails, kommunizieren Sie unter Umständen, dass Sie Ihre Arbeit schlampig erledigen.

 

Sie sollten vorab auch jede E-Mail an sich selbst senden, um sicherzustellen, dass alles gut aussieht – immerhin besteht die Möglichkeit, dass die Vorschau in Ihrem E-Mail-Dienstleister nicht immer akkurat ist, es lohnt sich daher, sie zweimal zu überprüfen!

Sollten Sie noch weitere Ideen und Erfahrungen mit Fehlern im E-Mail Marketing haben, schreiben Sie mir bitte an heiller@blueberry-power.at.

 

>> Hier geht es weiter zu E-Mail Marketing Fehlern 4-6 >>