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Hier setzen wir unsere Liste mit drei der 30 größten E-Mail-Marketing-Fehler fort:

E-Mail-Marketing-Fehler 10: Sie benutzen Ihre E-Mails, um zu viel zu verkaufen. Ihre E-Mails sind zu „salesy“.

 

E-Mail-Marketing ist ein fantastischer Marketing-channel, um mit Ihrem Publikum in Kontakt zu treten und Ihre eigenen Produkte und Dienstleistungen zu bewerben. Aber wie so oft, ist es auch hier zu leicht möglich, seine Verkaufsabsichten zu übertreiben. Wenn Sie übermäßig viel werben und verkaufen wollen, ohne dabei genügend Informationsgehalt, Mehrwert, Entertainment und Beziehungsaufbau zu vermitteln, dann schalten Ihre LeserInnen auf „off“. Dann werden sie sich von Ihrer Newsletterliste abmelden, bzw. Ihre E-Mails ignorieren, vielleicht werden sie sie sogar als Spam melden. Nichts davon ist erstrebenswert und all dies kann leicht vermieden werden.

Selbstverständlich können Ihre Produkte und Dienstleistungen beworben werden, aber eben nicht nur. Investieren Sie Ihre Zeit und Ihre Überlegungen zuerst in:

  1. Wie kann ich eine Beziehung zu meinem Zielpublikum herstellen und einen Gesprächston in meinen E-Mails entwickeln?
  2. Welche Sorgen, Wünsche, Probleme, Informationsdefizite hat mein Zielpublikum und wie kann ich hier Mehrwert liefern, ohne dass es meine LeserInnen etwas kostet?
  3. Welche meiner Produkte und Dienstleistungen können meinem Publikum darüber hinaus noch helfen – und DIE kann ich dann mit geeigneter Regelmäßigkeit bewerben!

 

E-Mail-Marketing-Fehler 11: Sie schicken zu viele E-Mails.

Wie viele E-Mails sind zu viele?

Selbst wenn Sie nicht ausschließlich Werbe-E-Mails versenden, kann alleine die Flut an Nachrichten, die Sie aussenden viele überlasten. Wir bekommen täglich so viele E-Mails, auf die wir reagieren, sie zumindest lesen oder irgendwo hin verschieben müssen, darum sorgen Sie dafür, dass Ihre E-Mails etwas Besonderes sind und Aufmerksamkeit verdienen.

Wenn Sie täglich mailen, dann sind Ihre Nachrichten nichts Besonderes mehr.

Der Schlüssel liegt darin, die richtige Erwartungshaltung zu setzen – sprich Expectation Management zu betreiben, wie zuvor erwähnt.

Wenn Sie allen Ihren neuen E-Mail-Subscribern von Anfang an angekündigt haben, dass sie drei E-Mails pro Woche empfangen werden, dann wird das Senden von drei E-Mails pro Woche zu mehr Resonanz führen, als wenn Sie nichts angekündigt hätten.

Und genauso wichtig wie das richtige Expectation Management ist es, mit jeder E-Mail Mehrwert für Ihre LeserInnen zu schaffen. Sie sollten niemals eine E-Mail senden, nur um eine E-Mail zu gesendet zu haben. Ihre Leser werden spüren, dass Sie entweder aus Marketing-Faulheit oder Sales-Verzweiflung heraus handeln, und sie werden ganz einfach auf den obligatorischen Abmeldelink unterhalb jeder E-Mail klicken.

Quelle: Burst by Shopify

 

E-Mail-Marketing-Fehler 12: Sie schicken zu wenige (oder keine!) E-Mails.

Ist Ihre Verteilerliste kalt geworden?

Richtig. Eine E-Mail-Liste kann kalt werden..

Eine kalte (oder veraltete, nennen wir es „eingerostete“) E-Mail-Liste ist eine, mit der Sie seit einiger Zeit nicht mehr via E-Mail kommuniziert haben. Sie haben das Gegenteil von dem getan, was wir unter Fehler Nummer 10 besprochen haben: Sie haben Ihre Beziehung zu Ihrem Publikum nicht ausreichend gepflegt und nichts wachsen lassen, indem Sie Mehrwert kreiert haben – also ganz einfach, weil Sie nicht ausreichend E-Mails versendet haben.

Das große Problem mit einer kalten Liste ist, dass sie schwer wieder aufzuwärmen ist. Sollten Sie nun plötzlich wieder mit Marketingaktivitäten über E-Mail starten, werden Sie merken, dass nicht nur die Liste, sondern auch das Echo auf Ihre Nachrichten sehr stark abgekühlt sein wird. Das sehen Sie an niedrigen Öffnungsraten, zahlreichen Abmeldeklicks, mehr Nachrichten, die im SPAM-Ordner Ihrer LeserInnen landen.

Warum ist das so?

Wenn Sie wieder an eine kalte Liste zu senden beginnen, stehen die Chancen gut, dass einige der E-Mail-Adressen gar nicht mehr aktuell sind. Das bedeutet, dass viele Ihrer E-Mails als „unzustellbar“ an Ihren Mailserver zurückkommen werden.

Auch bei jenen, deren E-Mail-Adressen noch aktuell sind, werden Ihre plötzlichen Benachrichtigungen zu Irritation führen – à la – „wer ist das und was wollen die von mir?!“ Die Zahl der Abmeldevorgänge wird steigen bzw. werden Ihre Nachrichten als SPAM markiert. Gar nicht gut, wirkt es sich doch auch darauf aus, wie gut Ihre Nachrichten zukünftig bei noch aktiven Newsletter-Abonnenten rein technisch ankommen werden.

Dennoch – manchmal muss es sein und man hat eine „kalte“ E-Mail-Liste, die man „wiederbeleben“ möchte. Hier ist es wichtig, die Liste sanft wieder „aufzuwecken“. Schreiben Sie nochmals was Sie machen, welchen Mehrwert Ihre EmpfängerInnen sich erwarten können, wie oft Sie nun schreiben wollen, usw. Sie freuen sich auch darüber, wenn ein/e alte/r Bekannte/r anruft und fragt, wie es Ihnen geht anstatt mit der Tür ins Haus zu krachen „wir haben einander lange nicht gehört, aber ich brauche dringend etwas von Dir“. 😉

 

Sollten Sie noch weitere Ideen und Erfahrungen mit Fehlern im E-Mail Marketing haben, schreiben Sie mir bitte an heiller@blueberry-power.at.

 

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