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E-Mail-Marketing-Fehler 13: Sie gehen zu sehr auf Nummer sicher.

 

Vielleicht haben Sie Angst davor, Ihre Leser zu verschrecken oder direkt mit Ihrer Zielgruppe zu sprechen.

 

Das Resultat?

 

Ihre E-Mails sind langweilig und „verklausuliert“, Sie versenden „Kompromissnachrichten“, die auf den kleinsten gemeinsamen Nenner ausgerichtet und einfach fad sind.

 

Sie sind nicht nur langweilig, schlimmer noch, sie sind nicht genau auf jene LeserInnen zugeschnitten, die Sie eigentlich für sich begeistern wollen.

 

Dies ist ein Problem, das seine Quelle bereits in Ihrer Positionierung haben und sich auf Ihr gesamtes Marketing auswirken kann, beim E-Mail-Marketing kommt es aber deutlich hervor. Darum hier mein Appell:

Ihre LeserInnen werden sich von Ihrer Liste abmelden, egal was Sie tun! Je größer Ihre Liste wird, desto mehr Unsubscriber (Abmelder) wird es geben, da sie draufkommen, dass es hier nichts für sie gibt.

Und das ist ok so.

 

Ein anderer Grund, weshalb E-Mail blass und fad wirken können, liegt darin, dass Sie nicht Ihre eigene Stimme für das Texten einsetzen, nur um auf Nummer sicher zu gehen. Vielleicht klingen Sie absichtlich oder unabsichtlich nicht wie Sie selbst.

Glückwunsch, dann klingen Sie wie der Großteil der anderen E-Mail-Marketer da draußen. Viele E-Mail-Marketer – ganz allgemein – viele Menschen haben tief drinnen sogar Angst davor, gesehen und gehört zu werden.

 

Keine Sorge – es wird Ihnen nichts passieren.

Aber es ist ein großer Teich da draußen, und wir sind alle „kleine Fische“, also müssen wir uns eine Plattform schaffen und „bemerkenswert“ sein. Das geht nur, wenn wir „wir selbst“ sind, auch in unseren E-Mails. („Sei Du selbst“ – Sophokles)

Ich habe hier selber schon „gepatzt“ und muss mich beim Aussenden meiner E-Mails auch am Riemen reißen.

Doch wie bringt man mehr „von sich selbst“ in seine E-Mails?

Indem man mehr über sich verrät (was natürlich auch bedeutet, angreifbarer zu sein, keine Frage). Teilen Sie sich mit, vermitteln Sie die Authentizität, indem Sie auch ein wenig über sich preisgeben. Das ist notwendig, damit Sie eine Verbindung zu Ihren LeserInnen herstellen, denn, wenn Sie authentisch bist, wird sich der Mensch auf der anderen Seite des Internets ebenfalls sicher dabei fühlen, „verletzlich“ und authentisch zu sein.

Authentizität ist ebenso eine Notwendigkeit im E-Mail-Marketing, wie in allen Geschäftsbereichen, denn es geht beim Aufbau eines erfolgreichen Unternehmens immer um Vertrauen und Beziehungsaufbau.

Gehen Sie also ein Risiko ein.

E-Mail-Marketing-Fehler 14: Sie verwenden keine E-Mail-Automation Software.

„E-Mails sendet man über Outlook aus“, denken Sie sich vielleicht.

Oder „warum soll ich zusätzlich eine E-Mail-Automation Software zahlen?“

Gerade wenn man am Unternehmensstart steht aber auch später, möchte man die Kosten senken – auch beim E-Mail-Marketing. So beschließt man, seine E-Mail Liste selbst in einer Tabelle oder einem Textdokument zu „pflegen“.

 GANZ – SCHLECHTE – IDEE!

Ich möchte Ihnen hier nur ein paar Beispiele nennen, worauf Sie verzichten und welche unnötigen Zusatzarbeiten Sie auf sich nehmen werden, wenn Sie keinen professionellen Dienst in Anspruch nehmen und habe einen Tipp, wie Sie Ihre Kosten geringhalten:

  • Ihre LeserInnen können sich dank E-Mail-Automation Software ganz einfach an- und abmelden. Jedes Programm bietet ein „Opt-in“ Formular an, das Sie auf Ihrer Webseite implementieren können und das direkt mit der E-Mail Liste verknüpft ist. Außerdem wird bei jeder E-Mail ein „Abmelde-Button“ mitgesendet, über den sich Ihre LeserInnen abmelden können. Sie denken, das wollen Sie gar nicht? Doch, wollen Sie. Wer gehen möchte, dem sollten Sie es so einfach, wie möglich machen.
  • Sie können die Performance Ihrer E-Mails verfolgen. Was heißt das? Sie sehen, wie viele E-Mails geöffnet wurden und von wem, wer auf die Links geklickt hat und wie oft. Wann die Mails auf welchen Geräten geöffnet wurden, ob sie eventuell weitergeleitet wurden, wie viele LeserInnen sich an- oder abgemeldet haben – all das wird automatisch von Ihrer Software verarbeitet.
  • Sie können mit so einer Software Ihre Liste optimal segmentieren, wer hat sich wofür interessiert, wo hat er/sie sich eingetragen, welche Links sind am interessantesten, und vieles mehr.

Es gibt kein bestes oder schlechtestes E-Mail-Automation Programm, aber ein sehr großes Angebot da draußen. Gerne helfe ich Ihnen bei der Auswahl der richtigen Software. Mein Tipp: Wenn Sie unregelmäßig versenden, dann ist es vielleicht klug, sich eine Anzahl an Credits (ein credit = eine versendete E-Mail) zu kaufen, die nicht verfallen. Und wenn Sie regelmäßig Newsletter verschicken, dann ist eine monatliche Pauschale unter Umständen doch besser für Sie. Üblicherweise sind die monatlichen Kosten gestaffelt, so, dass Sie bei einer kleinen Liste monatlich ausgesprochen wenig zahlen und erst, wenn Ihr E-Mail-Marketing abhebt, steigen die Kosten (meist sehr moderat).

Also, nutzen Sie bitte eine E-Mail-Automation-Software!

E-Mail-Marketing-Fehler 15: Sie verwenden zu viele Bilder.

Bilder erregen Aufmerksamkeit und können viel auf einen Blick kommunizieren. Dennoch laufen Sie bei der Nutzung zu vieler Bilder in Ihren E-Mails Gefahr, von den SPAM-Filtern erfasst zu werden. Viele Spammer verpacken ihren Text in Bilder, damit die Textsuche in den SPAM Filtern nicht greift.

Darum halten SPAM-Filter nun nach zu vielen Bildern Ausschau.

Wenn Sie daher Bilder einsetzen, dann bitte mit Maß und Ziel (auch ich habe schon für Klienten Produktnewsletter mit dutzenden Bildern ausgesendet, aber die EmpfängerInnen waren das gewohnt und darum haben wir sehr gute Zustellraten erreicht.)

Eventuell nutzen Sie ein kleines Header-Bild, z.B. mit Ihrem Logo, um den Wiedererkennungswert zu erhöhen oder Sie setzen ein, zwei kleine Bilder ein.

In den meisten E-Mail-Programmen müssen Sie beim Mail-Empfang ohnehin erst auf „Bilder anzeigen“ klicken, bevor die mitgeschickten Bilder angezeigt werden. Bei einer E-Mail, die nur aus Text besteht, haben Sie dieses Problem nicht.

Überlegen Sie sich bitte, ob Sie Bilder unbedingt brauchen und wenn ja, dann bitte in ausreichend geringer Auflösung, damit die Darstellung auf dem Smartphone und das schnelle Laden Ihrer E-Mail klappt!

Sollten Sie noch weitere Ideen und Erfahrungen mit Fehlern im E-Mail Marketing haben, schreiben Sie mir bitte an heiller@blueberry-power.at.

 

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