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Vermeidbare Fehler beim Newsletter- und Email Marketing

Manchmal fühlt man sich wie im Kampf „Mensch gegen Maschine“: ich habe dem Absender der E-Mails mit dieser falschen Anrede („Frau“ Konstantin Heiller) schon mehrmals geschrieben „Nichts für ungut, aber wenn Sie schon meine Daten haben, dann können Sie in der E-Mail auch mit Herr Konstantin Heiller beginnen, anstatt mich falsch anzusprechen“ Dieser Fehler ist dem Absender unabsichtlich passiert und keine Tragik, auch wenn sie es bisher noch nicht korrigiert haben – aber stellen Sie sich einmal vor, Sie schreiben Ihre Kunden falsch an…

Überlegen Sie sich, wie schlampig und achtlos Ihre Unternehmensemails wirken, wenn Sie den Namen Ihrer Adressaten falsch schreiben, die falsche Anrede hinzufügen – oder noch schlimmer – vollkommen unpersönlich mit „sehr geehrte/r Herr/Dame“ (!) starten ;

Email Marketing ist ein Tool, mit dem Sie den Dialog mit Ihren KundInnen, mit den InteressentInnen für Ihr Angebot und mit Ihren Stakeholdern beginnen, aufbauen und intensivieren können. Genauso, wie es in einem persönlichen Gespräch unhöflich wirkt, wenn man sein Gegenüber dreimal nach ihrem/seinem Namen fragen muss, ist es essenziell, auch im Email Marketing die gesammelten Personendaten penibel zu pflegen und aktuell zu halten.

Newsletter Marketing Blueberry

Ein gutes E-Mail Newsletter Marketing beginnt mit gepflegten Personendaten

Ein weiteres Beispiel aus meinem persönlichen Umfeld: Nach unserer Hochzeit änderte meine Frau ihren Namen: selbstverständlich (und zum Glück) muss man diese Information erst nach außen tragen, das heißt persönlich oder in der E-Mail Korrespondenz auf die Namensänderung hinweisen. Hier gibt es Unternehmen, die dies gleich zum Anlass nehmen, um im Nachfassen zur Hochzeit zu gratulieren. Andere ändern die Daten kommentarlos und beim nächsten Mailing, E-Mail Newsletter oder bei der nächsten 1-to-1 Kommunikation wurde meine Frau bereits richtig angesprochen – besonders in der ersten Zeit nach der Hochzeit war das immer etwas Schönes – mit dem neuen Familiennamen angeschrieben zu werden.

Andere Unternehmen und Newsletterverfasser hingegen haben den Namen nie geändert – ein weiteres Beispiel für den Kampf „Mensch gegen Maschine“. Das diese Achtlosigkeit auf den Absender/die Absenderin reflektiert, ist selbstverständlich.

E-Mail Mensch gegen Maschine

Menschliches E-mail Marketing

Darum – seien Sie keine Maschine! Nutzen Sie Email Marketing, um mehr über Ihre AdressatInnen zu erfahren, schreiben Sie, aber schaffen Sie gleichzeitig die Möglichkeit, zuzuhören:

  1. Bieten Sie in Ihren Nachrichten den EmpfängerInnen die Möglichkeit, individuelle Einstellungen, wie Anrede, Name, Interessen oder sonstige Daten, die Sie verwalten, selbst zu ändern.
  2. Schicken Sie nie eine Nachricht von einer No-reply Adresse. Am besten, Sie verwenden nicht mal eine office@… oder info@… Adresse, sondern eine persönliche Adresse, mit einem vollständig ausgeschriebenen Vor- und Nachnamen.
  3. Listen Sie im Anhang Ihrer E-Mail auf, wo Ihr Unternehmen zu finden ist, vielleicht sogar, unter welcher Telefonnummer Sie erreichbar sind.
  4. Und falls jemand Ihre E-Mail nicht mehr erhalten will, platzieren Sie immer einen „unsubscribe“ oder „abmelden“ Link am Fuß Ihrer Nachricht. Halten Sie diesen Schritt so simpel, wie möglich! Manchmal überwältigt auch mich die E-Mail Flut und ich melde mich von einigen der unzähligen Newsletter ab, die ich allein schon beruflich intensiv verfolgen muss. Es ist aber schon oft vorgekommen, dass ich später wieder Abonnent geworden bin, weil ich mich doch für das Unternehmen und seine Kommunikation interessiere – es war halt gerade ein bissi viel. Darum, je einfacher die Abmeldung verläuft, desto eher kommt Ihr Abonnent/Ihre Abonnentin vielleicht wieder zurück auf Ihre E-Mail Liste.

E-Mail Kampagne senden

Vermeiden Sie Mailing Aktionen, die wie SPAM wirken

Ein von der österreichischen Post in Auftrag gegebener Marktbericht, der Anfang 2016 veröffentlicht worden war, zeigt, dass 30% der ÖsterreicherInnen gerne und regelmäßig Newsletter, jedoch etwas über 70 SPAM Mails pro Woche erhalten. Was genau SPAM Nachrichten sind und wie sie definiert werden, ist von E-Mail Klient zu E-Mail Klient unterschiedlich, folgende Charakteristika haben SPAM Mails jeden Falls gemein:

  • Sie sind nicht persönlich adressiert
  • Sie treffen nicht das Interesse der Empfängerin/des Empfängers, d.h. sie sind uninteressant
  • Sie bieten keine Möglichkeit, direkt auf  die Nachricht zu antworten
  • Sie offenbaren nicht, welche Person hinter der Nachricht steht (wer sie gesendet hat)
  • Sie versuchen, einem ein Geschäft anzudrehen, ohne dass vorher irgendeine Kommunikation stattgefunden hat
  • Sie wirken nicht menschlich, sondern wie automatisiert verfasst

Wenn Sie Ihr Email Marketing verbessern möchten, gehen Sie sicher, dass die oben beschriebenen Charakteristika nicht auf Ihre Nachrichten zutreffen und Sie haben die Möglichkeit, interessanten, bereichernden und langfristig auch umsatzsteigernden Kontakt zu Ihren potenziellen und bestehenden KundInnen aufzubauen. Dies wäre dann ein 1:0 im Kampf „Mensch gegen Maschine“.

Wenn Sie mehr zum Thema E-Mail Marketing by Blueberry Power erfahren möchten, schreiben Sie mir an (Herr) Konstantin heiller@blueberry-power.at .

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