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CORONA Unterstützungsleistungen

CORONA Unterstützungsleistungen

Rundschreiben der Halbwachs Schmitt & Partner Steuerberatung GmbH

Aus gegebenen Anlass in Zusammenhang mit der Corona Krise, geben wir einen Überblick über die geplanten Unterstützungsleistungen der einzelnen Institutionen:

Es bestehen folgende Möglichkeiten/Erleichterungen:

Finanzamt

  • Vorauszahlungen können herabgesetzt werden, wenn man konkret betroffen ist.
  • Stundung der offenen Beträge oder Entrichtung in Raten (max. 12 Monate).
  • Erlass von Stundungszinsen wenn man konkret betroffen ist.
  • Erlass von Säumniszuschlägen, wenn man konkret betroffen ist. 

Die Anträge an das Finanzamt können direkt über Finanzonline eingebracht werden. Alternativ kann dieses Formular direkt per Mail an folgende Adresse übermittelt werden corona@bmf.gv.at.

SVS (vormalig SVA)

  • Stundung aller offenen Beiträge;
  • Ratenzahlung der Beiträge;
  • Herabsetzung der vorläufigen Beitragsgrundlage;
  • Gänzliche bzw. teilweise Nachsicht der Verzugszinsen für verspätete Zahlungen.

Die Anträge können formlos per Mail an vs@svs.at gestellt werden – bitte nicht vergessen die Sozialversicherungsnummer anzugeben

ÖGK (vormals GKK):

  • Beiträge, die auf die aktuelle Situation zurückzuführen sind, können max 3 Monate gestundet werden;
  • Ratenzahlung der Beiträge kann auf 18 Monate beantragt werden;
  • Meldeverspätungen können nachgesehen werden.

Die Anträge auf Ratenzahlung/Stundung können unter office-w@oegk.at eingebracht werden – bitte unbedingt die Dienstgeberkontonummer & Firmennamen anführen. 

Kurzarbeit

Hier findet sich ein FAQ. Weiters findet sich auf www.wko.at/corona eine ausführliche Handlungsanleitung.

Handlungsanleitung und Erläuterungen zur Handhabung der „CoronaKurzarbeit“
für Arbeitgeber, Betriebsräte, Arbeitnehmer und Sozialpartner

Die Eckpunkte:

  • Vorläufige Laufzeit max. 6 Monate
  • Unabhängig von Betriebsgröße und Branche
  • das Urlaubsguthaben vergangener Urlaubsjahre und das bestehende Zeitguthaben muss zur Gänze konsumiert werden
  • Wenn die Kurzarbeit länger als drei Monate dauert müssen die Arbeitnehmer zusätzlich 3 Wochen vom aktuellen Urlaub konsumieren
  • Die Arbeitnehmer bekommen zwischen 90% und 80% des vor Kurzarbeit bezogenen Nettogehaltes (Prozentsatz abhängig von Gehaltshöhe)  

Vorab benötigt das AMS folgende Informationen:

  • Beschäftigtenstand
  • Geplante Dauer der Kurzarbeit
  • Anzahl der Betroffenen Mitarbeiter
  • Durchschnittliches Einkommen der jeweiligen EInkommensgruppen
  • Geplante maximale Arbeitszeitreduktion (maximal 90%)

Hier finden Sie die „Sozialpartnervereinbarung – Einzelvereinbarung“ welche über Ihr persönliches eAMS-Konto bzw. direkt per Mail an die zuständige Geschäftsstelle übermittelt werden muss: https://www.ams.at/organisation/adressen-und-telefonnummern. Weiters soll es auch ein eigenes Antragsformular seitens des AMS geben.

Update vom 24.03.2020:

  • Das Modell der Kurzarbeit im Zusammenhang mit dem Coronavirus wurde in den letzten Tagen mehrfach überarbeitet. So wurde etwa gestern beschlossen, dass Krankenstandstage nunmehr aliquot vom AMS und vom Dienstgeber zu tragen sind. Bitte beachten Sie, dass bei der Umsetzung in die Praxis noch viele Fragen auftauchen werden, die bei Erstellung der Richtlinien für die Kurzarbeitsbeihilfe seitens der Gesetzgebung noch nicht bedacht wurden. Es wird mit hoher Wahrscheinlichkeit laufend zu Nachbesserungen kommen. So sind derzeit geringfügig Beschäftigte gänzlich von der Kurzarbeit ausgenommen… 
  • Damit Sie für den AMS-Antrag die Höhe der beanspruchten Beihilfen berechnen können, haben wir Ihnen einen Beihilfenrechner angefügt.

Bitte beachten Sie, auch das AMS-Formular wird nochmals in Kürze überarbeitet sein. Insbesondere soll es einen Bereich für Mitarbeiter in Teilzeit geben. Außerdem soll ein Video mit Erklärungen sowie die überarbeitete Richtlinie online gestellt werden.

https://www.ams.at/unternehmen/personalsicherung-und-fruehwarnsystem/kurzarbeit#wien

Da es in der operativen Abwicklung zu einem intensiven Informationsaustausch zwischen AMS und den Arbeitgebern kommen wird, empfehlen wir allen Unternehmen, die einen Antrag auf COVID Kurzarbeit stellen werden, beim zuständigen AMS einen eAMS-Zugang zu beantragen. Informationen dazu finden Sie unter folgendem Link: https://www.e-ams.at/eams-sfu-account/u/index.jsf

Die Bezüge (inkl. der Nettoentgeltgarantie) und die Lohnnebenkosten sind vorerst vom Dienstgeber zu bezahlen. Die Auszahlung der Beihilfe durch das AMS erfolgt pro Kalendermonat – nach Vorlage und Prüfung der Abrechnung im Nachhinein.

Die Abrechnung erfolgt mittels eines auf jede Ausfallstunde gerechneten Pauschalsatzes. Es sind daher für jede Abrechnungsperiode exakte Zeitaufzeichnungen zu führen und im Zuge der Personalverrechnung zu berücksichtigen.

Über die laufenden Änderungen informieren Sie sich am besten unter: https://www.wko.at/service/corona-kurzarbeit.html

Update vom 20.03.2020:

  • Gestern Nachmittag kam es nochmals zu einer Nachbesserung der Corona-Kurzarbeit. Das wichtigste im Überblick:
  • Die Kurzarbeit kann rückwirkend bis zum 1.3.2020 beim AMS beantragt werden.
  • Der Beschäftigtenstand ist grundsätzlich während der Kurzarbeit und in einem allenfalls darüber hinaus zusätzlich vereinbarten Zeitraum nach deren Beendigung (Behaltefrist) aufrecht zu erhalten. Dies bedeutet eine generelle Kündigungssperre für den gesamten Betrieb.
  • Urlaube und Zeitguthaben sind tunlichst abzubauen. Da dies nicht angeordnet werden kann, hat der Arbeitgeber nur sein ernstliches Bemühen nachzuweisen.
  • Die Arbeitgeber-SV Beiträge werden von Beginn an durch das AMS ersetzt.
  • Lehrlinge und ASVG-Versicherte Geschäftsführer sind eingeschlossen.
  • Der Arbeitnehmer erhält 80 – 90% des vorigen Nettolohns. Für Gehaltsanteile über EUR 5.370. — gibt es keine Beihilfe.
  • Das Unternehmen hat die unternehmensexternen Umstände, welche zu den wirtschaftlichen Schwierigkeiten geführt haben, plausibel darzulegen.
  • Bei Nichteinhaltung der in der Fördermitteilung festgelegten Bestimmungen bezüglich
  • Aufrechterhaltung des Beschäftigtenstandes während der Kurzarbeit
  • Aufrechterhaltung des Beschäftigtenstandes während der allenfalls zusätzlich vereinbarten Behaltefrist sowie des zulässigen Mindest- oder Höchstarbeitszeitausfalles gebührt – je nach Schwere der Abweichung – keine oder nur Teile der Beihilfe und bereits ausbezahlte Beihilfenteilbeträge sind teilweise oder gänzlich zurückzufordern.
  • Bitte lesen Sie alle Bedingungen genau durch und entscheiden Sie erst dann, ob das Modell für Ihren Betrieb in Fragen kommt. Die bürokratischen Anforderungen sind hoch. Weitere Informationen erhalten Sie etwa unter: https://www.wko.at/service/faq-coronavirus-infos.html#heading_corona_kurzarbeit
  • Bitte beachten Sie, dass Sie den Antrag selbst beim AMS einbringen müssen. https://www.ams.at/unternehmen/personalsicherung-und-fruehwarnsystem/kurzarbeit#wien

Wir empfehlen jedenfalls ein E-Mail mit den oben angeführten Informationen an das AMS zu übermitteln.

Haftung für Kredite

Die Bundesregierung übernimmt die Haftung für Überbrückungskredite für Klein- und Mittelbetriebe aller Branchen. Die Abwicklung erfolgt über das Austria Wirtschaftsservice (AWS).

Anträge:  www.aws.at/aws-garantie/ueberbrueckungsgarantie/

Für Wien gibt es zusätzliche Haftungen durch die Stadt Wien und Wirtschafskammer Wien, die über die Wiener Kreditbürgschafts- und Beteiligungsbank abgewickelt werden.

Anträge: www.wkbg.at/buergschaftsbank-wien-kredite

EPU & KMU Zuschüsse

  • Das Finanzministerium hat eine Direktunterstützung für EPUs iHv 100 Mio EUR angekündigt. Detailliertere Informationen liegen derzeit noch nicht vor.

Die Wirtschaftskammer Wien hat bereits 20 Mio EUR Direktunterstützung zugesagt.

Ab 1.4.2020 kann erstmals ab März 2020 bei nachgewiesenem Umsatzrückgang ein Mietzuschuss beantragt werden. Dies gilt nur für Kleinstbetriebe (Mitglied WKO Wien seit zumindest 2 Jahren, max. 10 Mitarbeiter)

Anträge www.wko.at/service/w/corona-hilfe-wiener-kleinbetriebe.html

Gerne unterstützen wir Sie bei diversen Anträgen.

Halbwachs Schmitt & Partner Steuerberatung GmbH

Mariahilfer Straße 126/24, 1070 Wien, Tel.: +43-(0)1-402 16 47, Web: http://www.hsp-steuerberatung.at

Die Unterschiede zwischen KMU DIGITAL 1.0 und KMU DIGITAL 2.0

Die Unterschiede zwischen KMU DIGITAL 1.0 und KMU DIGITAL 2.0

Ein halbes Jahr lang haben österreichische EPU und KMU auf die neue Förderinitiative KMU DIGITAL 2.0 gewartet und nun hat sie begonnen. Hier finden Sie die Unterschiede im Vergleich mit der Version 1.0:

Der Online Status Check

Es gibt zwar den Online Status Check (https://kmudigital.wkoratgeber.at/) noch und er ist hilfreich für ein erstes Self-Assessment, mit nützlichen Tipps im Anhang und hilft auch dem Berater bzw. der Beraterin, sich einen ersten Überblick zu verschaffen, ist aber nicht mehr zwingend für die Fördereinreichung bei der Potentialanalyse notwendig.

ie KMU DIGITAL Förderanmeldung

90 % des Weges, um zur KMU DIGITAL Förderanmeldung zu kommen, war es, sich als so genannter „Administrator“ bei den WKO Services frei zu schalten. Hierfür war es notwendig, ein Anmeldeformular auszudrucken, zu unterschreiben, zu scannen und wiederum hochzuladen. So weit so gut. Der eigentliche Stolperstein war für viele, ihre Kammernummer herauszusuchen, die in der jährlichen Umlagevorschreibung zu finden ist, welche wiederum meisten in der Buchhaltung oder beim Steuerberater liegt. Dieses Thema ist nun vom Tisch, da die Anmeldung auch für nicht verkammerte Freie Berufe möglich ist und außerdem über den Fördermanager des aws, nicht mehr über die Fördereinreichplattform der WKO umgesetzt wird. Das bringt – für manche – eine große Vereinfachung, des ohnehin sehr rasch von Statten gegangenen Anmeldeprozesses!

Förderung neu: Wer ist förderfähig

Mit der neuen Förderinitiative sind nicht mehr nur WKO Mitglieder förderfähig , sondern auch „verkammerte oder nicht verkammerte“ freie Berufe. Hierzu zählen unter anderem auch Ärzte, Rechtsanwälte, Notare, etc.

Förderinhalte

Die zuvor erwähnte Potentialanalyse, die den IST-Stand des Digitalisierungsgrades eines Unternehmens analysiert, gibt es nach wie vor, jedoch kann diese für jeden der drei Themenbereiche:

  • Geschäftsmodelle und Geschäftsprozesse (strukturierter Überblick über Chancen und Risiken der wichtigsten Trends sowie ein grober Plan für eine mögliche Umsetzung)
  • E-Commerce und Online-Marketing (Statusanalyse der bisherigen E-Commerce-Aktivitäten und Handlungsfelder und Verbesserungsmöglichkeiten)
  • IT-Security (anhand eines standardisierten Prüfkataloges die Sicherheit der digitalen Infrastruktur und Überblick über die wichtigsten Maßnahmen zur Förderung der IT-Sicherheit)

eine gesonderte Potentialanalyse beantragt werden. Zwar werden nicht mehr 100% gefördert, die zuvor direkt von der WKO bezahlt worden waren und inzwischen vom beratenen Unternehmen zumindest gänzlich ausgelegt werden müssen, mit 80% Förderzuschuss, die nach Einreichung des Beraterberichtes und des Bankbeleges von der WKO binnen 2-4 Wochen überwiesen werden, sind die drei Potentialanalysen aber ein sehr guter Einstieg, um ein Unternehmen in drei Mal 4-5 Stunden gründlich zu durchleuchten, ohne das der finanzielle Aufwand für das Unternehmen groß ist (von bis zu € 1.500 Beratungskosten – netto – im Rahmen der drei Potentialanalysen werden nämlich insgesamt bis zu € 1.200 von der WKO als Zuschuss bezahlt!)

Auch für KleinunternehmerInnen, die einen Großteil der Kammermitglieder ausmachen und die nicht vorsteuerabzugsberechtigt sind, gibt es eine Entlastung: Der USt. Anteil ist nun ebenfalls förderfähig!

Förderung Fokusberatungen

Auch die Fokusberatungen, bei denen sich Berater(in) und beratenes Unternehmen jeweils zwei Tage zusammensetzen und einen Plan entwerfen, welche Schritte wie in Zukunft umgesetzt werden können, sind uns erhalten geblieben. Bis zu € 2.000 darf jede Beratung für mind. 16h kosten, wobei hiervon 50%, also bis zu € 1.000 mittels Zuschusses gefördert werden. Neben den drei altbekannten und wichtigen Themen Geschäftsmodelle und Geschäftsprozesse, E-Commerce und Online-Marketing und IT-Security kommt nun ab Dezember das Thema „digitale Verwaltung“ hinzu, wobei es hier vor den Zertifizierungsworkshops- und Gesprächen im Dezember noch keine zertifizierten BeraterInnen gibt.

Ein neues Highlight: Die Umsetzungsförderung des aws

Nach Erörterung der Fragestellungen „wo stehe ich?“ (Potentialanalyse) und „wie gehe ich es an?“ (Fokusberatung) wird nun auch die Umsetzung selbst gefördert. Dies ist ein absolutes Novum und mit 30% Umsetzungsförderung für Projektkosten von € 5.000 bis € 20.000, von denen maximal € 5.000 mittels Zuschusses gefördert werden, auch durchaus reizvoll, wenn es darum geht, Investitionen in die Digitalisierung des Unternehmens zu tätigen (die jedoch keine reinen Ersatzinvestitionen sein dürfen). Wichtig ist hier, dass zuvor zumindest eine geförderte Beratung im Rahmen von KMU DIGITAL bereits in Anspruch genommen sein worden muss.

Weiterbildungsbonus und Zertifizierungsförderung fallen weg

Nachdem die Nachfrage nach dem Weiterbildungs- bzw. Qualifizierungsbonus bei KMU DIGITAL 1.0 offenbar nicht sehr groß gewesen ist (eigene Vermutung, kein offizielles Statement!), ist diese Förderung mit KMU DIGITAL 2.0 abgeschafft worden. Auch der Qualifizierungsbonus für BeraterInnen, die Zuschüsse zu den Kosten für Workshops und Zertifizierungsgespräche erhalten haben, ist mit KMU DIGITAL 2.0 passé.

Fazit: KMU DIGITAL 2.0 ist eine gereifte und weiterentwickelte Förderung

Trotz der Wirren seit Mai, in denen fraglich war, wie und ob die KMU DIGITAL Förderinitiative weitergeführt wird, ist seit Auslaufen der ersten Förderwelle (31.3.2019) sehr viel seitens des Bundesministeriums, der WKO und des aws, unter Hilfe der BeraterInnen, weitergearbeitet worden. Das Ergebnis ist ein KMU DIGITAL 2.0, bei dem Stolpersteine aus dem Weg geräumt, Ineffizienzen beseitigt und neue Ideen und Ansätze eingebracht worden sind. Auch die Themenlandschaft bei den Trendkarten (für die Potentialanalyse) ist adaptiert, kombiniert und optimiert worden und spiegelt damit nicht nur die Erfahrungen aus fast 7.000 Beratungen, sondern auch hochaktuelle Themenstellungen der Digitalisierung wider.

Meine Empfehlung ist daher, jetzt zu zu schlagen und sich für die KMU DIGITAL 2.0 Förderung anzumelden, bis zum 31.3.2020 ist die möglich! Für mehr Informationen kontaktieren Sie mich bitte unter heiller@blueberry-power.at!  

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Startschuss: Am 28.10.2019 ist KMU DIGITAL 2.0 gestartet

Startschuss: Am 28.10.2019 ist KMU DIGITAL 2.0 gestartet

Wie hoch ist das KMU DIGITAL 2.0 Förderbudget und wie lange wird es die Förderung geben?

Der Umsetzungszeitraum der zweiten Förderinitiative läuft von Oktober 2019 bis März 2020. Insgesamt stehen vier Millionen Euro zur Verfügung, wobei zwei Millionen Euro im Rahmen der Beratungsförderung ausgezahlt und über die WKO abgewickelt werden und zwei Millionen Euro erstmalig im Rahmen einer Umsetzungsförderung über das aws ausbezahlt und abgewickelt werden.

 

Wie hoch ist die Förderung für jedes Unternehmen?

Die zuvor erwähnte Beratungsförderung, welche jeweils vor Ort im KMU selbst stattfindet und nicht telefonisch oder per Videokonferenz durchgeführt werden kann, kann mit bis zu maximal € 4.000 genutzt werden. Dabei gibt es zwei unterschiedliche Beratungsvarianten:

  1. Die Toolbox KMU DIGITAL 2.0 „Status- und Potentialanalysen“

In dieser Toolbox befinden sich drei unterschiedliche „Status- und Potentialanalysen“, und zwar zu folgenden Themenbereichen:

  • Tool PA1: Geschäftsmodelle und Prozesse
  • Tool PA2: E-Commerce und Online Marketing
  • Tool PA3: IT-Security

Jeder dieser Beratungen erstreckt sich über ca. vier Stunden (also ein Vor- oder ein Nachmittag), und darf bis zu € 500 (netto) kosten, wobei 80% der entstandenen Kosten von der WKO an das beratene Unternehmen (max. € 400 pro Analyse) binnen 2-3 Wochen nach Rechnungsstellung und Bezahlung (Bankbeleg ist notwendig) überwiesen werden. Diese Status- und Potentialanalysen sollen eine IST-Aufnahme darstellen und inkludieren noch keine strategischen Überlegungen. Es können jedoch Kernthemen für eine eventuell weiterführende Beratung ausgewählt und in den Beraterbericht aufgenommen werden. Als weiterführende Beratung empfiehlt sich somit eine Beratung aus:

  1. Die Toolbox KMU DIGITAL 2.0 „Strategieberatung“
  • Tool SB1: Geschäftsmodelle und Prozesse
  • Tool SB2: E-Commerce und Online Marketing
  • Tool SB3: IT-Security
  • Tool SB4: Digitale Verwaltung (wobei die Inanspruchnahme dieses Tools erst nach Zertifizierung von Beratern Anfang Dezember möglich sein wird!)

Der Zeitumfang dieser Strategieberatungen wird mit ca. 2 Tagen (mind. 16h) angesetzt, sie müssen ebenfalls vor Ort durchgeführt werden. Durch den höheren Beratungsaufwand und die höheren Kosten, werden bis zu € 1.000 Euro pro Beratung gefördert, das heißt jedoch maximal 50% der Gesamtkosten von bis zu € 2.000.

Beispiele für die Nutzung der Förderung

Die einzelnen Beratungstools können bis maximal € 4.000 kombiniert werden. Wenn ein förderfähiges Unternehmen also beispielsweise 3 Potentialanalysen in Anspruch nimmt (drei Mal € 400, ergibt € 1.200), dann bleiben noch weitere € 2.800 an Förderbudget pro FörderwerberIn übrig. Hierdurch könnte man beispielsweise noch drei „Strategieberatungen“ in einem Umfang von drei Mal € 2.000 in Anspruch nehmen, von denen die ersten beiden noch mit € 1.000 gefördert werden (50% von max. € 2.000) und die dritte würde dann noch mit maximal € 800 gefördert werden, also wird diese dann eventuell etwas kürzer gehalten oder der Förderanteil sinkt auf 40%. Damit wäre das komplette Förderbudget von € 4.000 ausgenützt worden.

Umsetzungsförderung

Neu ist bei KMU DIGITAL 2.0 außerdem, dass bis zu 30% der Kosten von Umsetzungsprojekten mit 30%, jedoch maximal 5.000 € gefördert werden. Die Projektgröße der Umsetzung muss mindestens € 5.000 betragen, damit sich die Förderabwicklung lohnt und darf maximal € 20.000 betragen. Damit wird der Digitalisierungsgedanke eine Stufe weitergesponnen: Nach einer IST-Analyse und einer strategischen (und auch taktischen) vertiefenden Beratung folgt somit idealerweise auch eine Umsetzung. Diese Umsetzungen werden mit zwei Millionen Euro Förderbudget unterstützt, wobei jedes Unternehmen

  • Nur ein Projekt einreichen kann, also maximal € 5.000 Umsetzungsförderung erhält
  • Und zuvor eine geförderte Beratung (Status- und Potentialanalyse UND/ODER Strategieberatung) in Anspruch genommen haben muss.

In diesem Beitrag finden Sie mehr Informationen über die Umsetzungsberatung im Rahmen von KMU DIGITAL 2.0.

Die geförderte Unternehmensberatung der Wirtschaftskammer Wien

Die geförderte Unternehmensberatung der Wirtschaftskammer Wien

Mitgliedsunternehmen der Wirtschaftskammer Wien (WKW) haben die Möglichkeit, die geförderte Unternehmensberatung in Anspruch zu nehmen.

Wer wird wie gefördert?

Es werden sowohl UnternehmerInnen in Gründung, als auch Jungunternehmen (<3 Jahre alt) sowie Unternehmen jedes Unternehmensalters gefördert. Unternehmen in Gründung können bis zu 24h geförderte Beratung in Anspruch nehmen. Der Stundensatz des ausgewählten Beraters/der ausgewählten Beraterin wird dabei von der Wirtschaftskammer Wien mit € 60.- pro Stunde gefördert. Der gleiche Fördersatz gilt auch für JungunternehmerInnen, die jedoch weitaus mehr Beratungsstunden gefördert nutzen können.

Jung-, Klein- und Mittelunternehmen, aber auch große Unternehmen, können bis zu 56 Stunden geförderte Beratung mit einem Zuschuss von € 40.- pro Stunde „konsumieren“. Die Aufteilung der Beratungsprojekte erfolgt dabei in die folgenden Abschnitte:

Geförderte Unternehmensberatung Blueberry Power E-CommerceKonstantin Heiller

1) Einstiegsberatung

Diese Beratung erfolgt zu 100% gefördert von der Wirtschaftskammer Wien und soll Unternehmen eine Orientierung geben, wie die fachliche Beratung aussehen kann. Der Umfang dieser Beratung beträgt vier Stunden und wird mit € 320.- (vorgeschriebener Stundensatz für das Beratungsunternehmen, für die weiteren Beratungsmodule unterhalb gilt der individuelle Satz des ausgewählten Beraters/der ausgewählten Beraterin) zu 100% gefördert.

2) Schwerpunktberatung

Bei der Schwerpunktberatung werden zentrale Unternehmensbereiche entwickelt, ausgebaut und innoviert. In diesem Modul, bei dem bis zu 20h gefördert werden (€ 40.- bis € 60.- pro Stunde Abzug vom Stundensatz des Beratungsunternehmens) werden die Zielsetzung und die dahinführende Roadmap erarbeitet.

3) Umsetzungsberatung

Hierbei wird die Umsetzung der ausgearbeiteten Maßnahmen gefördert (€ 40.- bis € 60.- pro Stunde Abzug vom Stundensatz des Beratungsunternehmens). Für diese Phase stehen maximal 20 geförderte Stunden zur Verfügung.

4) Kurzberatung

Wenn Sie eine fokussierte Kurzberatung zu einem konkreten Thema, wie z.B. E-Commerce oder Teilbereiche des Marketings benötigen, können Sie eine Kurzberatung ohne Schwerpunkt- oder Umsetzungsberatung mit bis zu 12h in Anspruch nehmen.

Geförderte Unternehmensberatung Blueberry Power E-Commerce Wien

Geförderte Unternehmensberatung: wer berät Sie?

Die Wirtschaftskammer Wien arbeitet mit einem Pool aus mehr als 600 Beratungsunternehmen zusammen, wobei darunter auch IT-Spezialisten, TechnikerInnen, Forschungseinrichtungen und anderer Dienstleistungsunternehmen zu finden sind. Damit finden Sie ExpertInnen zu zahlreichen Themen, insbesondere zu den folgenden fünf Themenbereichen:

Die geförderte Unternehmensberatung und ihre Inhalte

Die Themenbereiche der WKW Unternehmensberatung variieren, sind aber den folgenden 5 Schwerpunkten zuzuordnen:

1) Businesspläne & Strategieberatung

Dieser Themenbereich umfasst Beratungen zu Führungs- und Managementaufgaben, Unternehmenssteuerung, Geschäftsmodellinnovationen, Übernahme- und Nachfolgevorbereitungen, Gründungsvorbereitung (Hinweis: hier gibt es bereits ein regelmäßiges Kurs-Angebot an Workshops, das zuerst genutzt werden soll), Unternehmenssanierungen uvm.

2) Marketing & Vertrieb

Für Jungunternehmen, GründerInnen und etablierte Unternehmen gleichermaßen wichtig sind die Themen: Leadgewinnung, Kundenbindung, E-Commerce, Webshopkonzepte, Onlinemarketing, Positionierung, Verkaufsraum, Customer Journey Management uvm.

Geförderte Unternehmensberatung Blueberry Power E-Commerce

3) Budgetierung und Hilfe bei der Finanzplanung

Finanzierung & Kostenrechnung/Controlling, Bewertungen von Anlagevermögen und Unternehmenswerten, Förderabwicklungen etc.

4) Innovation & Technologie

Über den Expertenpool kann auf Know-How in den Bereichen Innovation von Prozessen, Produkten und Geschäftsmodellen sowie auf IT und Digitalisierungsberatung zugegriffen werden.

5) Ökologie und Umweltschutz

Dazu zählen u.a. betrieblicher Umweltschutz, Energie- und Abfallwirtschaft, Ressourcenverwendung, Emissionsmanagement und Umweltmanagementsysteme.

Geförderte Unternehmensberatung Blueberry Power E-Commerce WKW

Darüber hinaus fördert die Wirtschaftskammer Wien viele weitere Beratungsinhalte, wie z.B. die DSGVO-Infoveranstaltungen und viele weitere Themen im Rahmen des wko[forum]wien!

Den BeraterInnenpool finden Sie unter www.wko.at/wien/unternehmensberatung. Geförderte Beratungen (österreichweit) finden Sie auch im Rahmen der KMU DIGITAL Förderinitiative.

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