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Die KMU DIGITAL 2.0 Umsetzungsförderung

Die KMU DIGITAL 2.0 Umsetzungsförderung

Seit dem 11. Dezember 2019 können Sie bis zum 31. März 2020 eine so genannte „KMU DIGITAL 2.0 Umsetzungsförderung“ beim AWS (über den AWS Fördermanager) beantragen. Dies ist ein Novum bei KMU DIGITAL, denn es werden Digitalisierungsprojekte österreichischer KMU direkt bei der Umsetzung zu 30% mitfinanziert. Die Projektdauer selbst darf – trotz der Einreichfrist bis Ende März – ein Jahr betragen. Doch welche Projekte werden gefördert? 

Die KMU DIGITAL 2.0 Umsetzungsförderung: Voraussetzungen

Grundsätzlich stehen 2 Mio. Euro Förderbudget zur Verfügung, die nach dem first-come-first-served Prinzip vergeben werden. Die Voraussetzungen, um ein Projekt tatsächlich mit 30% der förderbaren Kosten aus diesem Topf zu unterstützen sind:

  • vorheriger Abschluss einer geförderten Status- und Potentialanalyse oder einer geförderten Strategieberatung
  • Ergebnis der Beratung (Beratungsbericht) samt Auszahlungsbestätigung der Förderung aus KMU.DIGITAL
  • Einhaltung der de-minimis Vorgaben
  • Erfüllung der KMU Kriterien
  • vollständig ausgefülltes Webantragsformular im Zuge der Einreichung über das digitale Einreichportal
  • Aufstellung der Kosten
  • Gefördert werden nur Projekte mit förderbaren Kosten von mind. €5.000 bis max. €20.000 (exkl. USt).

Förderbare Projekte und Kostenbestandteile 

Wichtig ist, dass nur aktivierungspflichtige Neuinvestitionen (materielle und immaterielle Investitionen) sowie damit einhergehende Leistungen externer Anbieter (z.B. Programmiertätigkeiten, (Cloud-)Softwarelizenzen), die in direktem Zusammenhang mit dem Investitionsprojekt stehen, gefördert werden. In Verbindung mit aktivierungspflichtigen Neuinvestitionen können auch Digitalisierungsgesamtpakete (z.B. Aufbau einer Homepage mit begleitender Rechtsberatung, kundenspezifisches Setup eines Webshops oder Implementierung von Versandschnittstellen) von externen Anbietern gefördert werden, die laufende Kosten inkludieren können, welche für eine Förderlaufzeit von maximal 12 Monaten gefördert werden können. 

Beispielsweise werden Neuinvestitionen in den folgenden Bereichen gefördert (nicht abschließend):

  • Einführung/Verbesserung von E-Commerce und Online Marketing (reine Onlinemarketingausgaben sind Betriebsausgaben, nicht aktivierungspflichtig und somit nicht förderbar!),
  • Digitalisierung der Geschäftsprozesse, Schaffung von Netzwerken, IoT Verknüpfungen und Prozessverbesserung (z.B. Fernwartung, Machine communication, etc.) 
  • Digitale Transformation des Verkaufs-/Vertriebsprozesses;
  • Einführung/Weiterentwicklung digitaler B2B/B2C-Anwendungen; 
  • Einführung/Verbesserung der IT-Sicherheit,
  • IT-Security-Maßnahmen; Aufbau Informationssicherheitsmanagement (inkl. Datenschutz), Investitionen in die IT-Sicherheit, inkl. Firewall und Virenschutzprogramme gefördert, sofern erstmalig

    Wichtig: Ersatzinvestitionen ohne technische Weiterentwicklungen (z.B. Austausch von PCs, Tablets oder Smartphones, Aktualisierungen von Webseiten, Standard-Upgrades) sind nicht förderfähig. Gleiches gilt für:

    • Kosten, die vor Antragstellung angefallen sind oder gelegt wurden oder die nicht in unmittelbarem Zusammenhang mit einem Digitalisierungsprojekt stehen
    • Investitionen mit Investitionsstandort außerhalb Österreichs
    • Kosten, die nicht in einem Zusammenhang mit einer unternehmerischen Investition stehen (z.B. Privatanteile als Bestandteil der Investitionskosten)
    • Projekte aus dem Modul Umsetzung, für welche die Finanzierung nicht gesichert ist
    • Fahrzeuge, Finanzanlagen, Finanzierungskosten, aktivierte Eigenleistungen
    • Kosten, die aus einem Unternehmenskauf/einer Unternehmensübernahme resultieren (z.B. Firmenwert, Übernahme/Ankauf bereits bestehender Investitionen – „Übernahmekosten“)
    • laufende Betriebskosten (z.B. Personalkosten). Hiervon sind Lizenzgebühren ausgenommen, die im Rahmen der Umsetzungsförderung neu angeschaffte und eingesetzte Softwareprodukte betreffen.
    • Kosten, die im Zusammenhang mit exportbezogenen Tätigkeiten stehen
    • Kosten, die bereits durch andere Förderungsprogramme mit Zuschuss unterstützt wurden oder werden (z.B. Projektkosten im Rahmen von „go-International“ etc.), wenn dadurch eine Förderquote von über 100% erreicht werden würde.
    • Nicht aktivierungsfähige Beratungskosten oder Kosten, die bereits im Modul Beratung gefördert wurden, können im Modul Umsetzung nicht gefördert werden.
    • Kosten die aus Kleinstbetragsrechnungen unter EUR 150 (exklusive Umsatzsteuer) resultieren

    KMU DIGITAL 2.0 Umsetzungsförderung – Rasch zugreifen!

    Der Antrag für eine Umsetzungsförderung kann bis zum 31.3.2020 über www.kmudigital.at nach Abschluss einer zuvor durchgeführten KMU DIGITAL Beratung eingereicht werden. Der Umsetzungszeitraum beträgt maximal ein Jahr. Falls Sie an einer geförderten Beratung im Rahmen von KMU DIGITAL interessiert sind, kontaktieren Sie mich bitte unter heiller@blueberry-power.at.

     

    Die Unterschiede zwischen KMU DIGITAL 1.0 und KMU DIGITAL 2.0

    Die Unterschiede zwischen KMU DIGITAL 1.0 und KMU DIGITAL 2.0

    Ein halbes Jahr lang haben österreichische EPU und KMU auf die neue Förderinitiative KMU DIGITAL 2.0 gewartet und nun hat sie begonnen. Hier finden Sie die Unterschiede im Vergleich mit der Version 1.0:

    Der Online Status Check

    Es gibt zwar den Online Status Check (https://kmudigital.wkoratgeber.at/) noch und er ist hilfreich für ein erstes Self-Assessment, mit nützlichen Tipps im Anhang und hilft auch dem Berater bzw. der Beraterin, sich einen ersten Überblick zu verschaffen, ist aber nicht mehr zwingend für die Fördereinreichung bei der Potentialanalyse notwendig.

    ie KMU DIGITAL Förderanmeldung

    90 % des Weges, um zur KMU DIGITAL Förderanmeldung zu kommen, war es, sich als so genannter „Administrator“ bei den WKO Services frei zu schalten. Hierfür war es notwendig, ein Anmeldeformular auszudrucken, zu unterschreiben, zu scannen und wiederum hochzuladen. So weit so gut. Der eigentliche Stolperstein war für viele, ihre Kammernummer herauszusuchen, die in der jährlichen Umlagevorschreibung zu finden ist, welche wiederum meisten in der Buchhaltung oder beim Steuerberater liegt. Dieses Thema ist nun vom Tisch, da die Anmeldung auch für nicht verkammerte Freie Berufe möglich ist und außerdem über den Fördermanager des aws, nicht mehr über die Fördereinreichplattform der WKO umgesetzt wird. Das bringt – für manche – eine große Vereinfachung, des ohnehin sehr rasch von Statten gegangenen Anmeldeprozesses!

    Förderung neu: Wer ist förderfähig

    Mit der neuen Förderinitiative sind nicht mehr nur WKO Mitglieder förderfähig , sondern auch „verkammerte oder nicht verkammerte“ freie Berufe. Hierzu zählen unter anderem auch Ärzte, Rechtsanwälte, Notare, etc.

    Förderinhalte

    Die zuvor erwähnte Potentialanalyse, die den IST-Stand des Digitalisierungsgrades eines Unternehmens analysiert, gibt es nach wie vor, jedoch kann diese für jeden der drei Themenbereiche:

    • Geschäftsmodelle und Geschäftsprozesse (strukturierter Überblick über Chancen und Risiken der wichtigsten Trends sowie ein grober Plan für eine mögliche Umsetzung)
    • E-Commerce und Online-Marketing (Statusanalyse der bisherigen E-Commerce-Aktivitäten und Handlungsfelder und Verbesserungsmöglichkeiten)
    • IT-Security (anhand eines standardisierten Prüfkataloges die Sicherheit der digitalen Infrastruktur und Überblick über die wichtigsten Maßnahmen zur Förderung der IT-Sicherheit)

    eine gesonderte Potentialanalyse beantragt werden. Zwar werden nicht mehr 100% gefördert, die zuvor direkt von der WKO bezahlt worden waren und inzwischen vom beratenen Unternehmen zumindest gänzlich ausgelegt werden müssen, mit 80% Förderzuschuss, die nach Einreichung des Beraterberichtes und des Bankbeleges von der WKO binnen 2-4 Wochen überwiesen werden, sind die drei Potentialanalysen aber ein sehr guter Einstieg, um ein Unternehmen in drei Mal 4-5 Stunden gründlich zu durchleuchten, ohne das der finanzielle Aufwand für das Unternehmen groß ist (von bis zu € 1.500 Beratungskosten – netto – im Rahmen der drei Potentialanalysen werden nämlich insgesamt bis zu € 1.200 von der WKO als Zuschuss bezahlt!)

    Auch für KleinunternehmerInnen, die einen Großteil der Kammermitglieder ausmachen und die nicht vorsteuerabzugsberechtigt sind, gibt es eine Entlastung: Der USt. Anteil ist nun ebenfalls förderfähig!

    Förderung Fokusberatungen

    Auch die Fokusberatungen, bei denen sich Berater(in) und beratenes Unternehmen jeweils zwei Tage zusammensetzen und einen Plan entwerfen, welche Schritte wie in Zukunft umgesetzt werden können, sind uns erhalten geblieben. Bis zu € 2.000 darf jede Beratung für mind. 16h kosten, wobei hiervon 50%, also bis zu € 1.000 mittels Zuschusses gefördert werden. Neben den drei altbekannten und wichtigen Themen Geschäftsmodelle und Geschäftsprozesse, E-Commerce und Online-Marketing und IT-Security kommt nun ab Dezember das Thema „digitale Verwaltung“ hinzu, wobei es hier vor den Zertifizierungsworkshops- und Gesprächen im Dezember noch keine zertifizierten BeraterInnen gibt.

    Ein neues Highlight: Die Umsetzungsförderung des aws

    Nach Erörterung der Fragestellungen „wo stehe ich?“ (Potentialanalyse) und „wie gehe ich es an?“ (Fokusberatung) wird nun auch die Umsetzung selbst gefördert. Dies ist ein absolutes Novum und mit 30% Umsetzungsförderung für Projektkosten von € 5.000 bis € 20.000, von denen maximal € 5.000 mittels Zuschusses gefördert werden, auch durchaus reizvoll, wenn es darum geht, Investitionen in die Digitalisierung des Unternehmens zu tätigen (die jedoch keine reinen Ersatzinvestitionen sein dürfen). Wichtig ist hier, dass zuvor zumindest eine geförderte Beratung im Rahmen von KMU DIGITAL bereits in Anspruch genommen sein worden muss.

    Weiterbildungsbonus und Zertifizierungsförderung fallen weg

    Nachdem die Nachfrage nach dem Weiterbildungs- bzw. Qualifizierungsbonus bei KMU DIGITAL 1.0 offenbar nicht sehr groß gewesen ist (eigene Vermutung, kein offizielles Statement!), ist diese Förderung mit KMU DIGITAL 2.0 abgeschafft worden. Auch der Qualifizierungsbonus für BeraterInnen, die Zuschüsse zu den Kosten für Workshops und Zertifizierungsgespräche erhalten haben, ist mit KMU DIGITAL 2.0 passé.

    Fazit: KMU DIGITAL 2.0 ist eine gereifte und weiterentwickelte Förderung

    Trotz der Wirren seit Mai, in denen fraglich war, wie und ob die KMU DIGITAL Förderinitiative weitergeführt wird, ist seit Auslaufen der ersten Förderwelle (31.3.2019) sehr viel seitens des Bundesministeriums, der WKO und des aws, unter Hilfe der BeraterInnen, weitergearbeitet worden. Das Ergebnis ist ein KMU DIGITAL 2.0, bei dem Stolpersteine aus dem Weg geräumt, Ineffizienzen beseitigt und neue Ideen und Ansätze eingebracht worden sind. Auch die Themenlandschaft bei den Trendkarten (für die Potentialanalyse) ist adaptiert, kombiniert und optimiert worden und spiegelt damit nicht nur die Erfahrungen aus fast 7.000 Beratungen, sondern auch hochaktuelle Themenstellungen der Digitalisierung wider.

    Meine Empfehlung ist daher, jetzt zu zu schlagen und sich für die KMU DIGITAL 2.0 Förderung anzumelden, bis zum 31.3.2020 ist die möglich! Für mehr Informationen kontaktieren Sie mich bitte unter heiller@blueberry-power.at!  

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    So funktioniert die KMU DIGITAL 2.0 Fördereinreichung

    So funktioniert die KMU DIGITAL 2.0 Fördereinreichung

    Fördereinreichung erstmals über den aws Fördermanager möglich

    Die Förderanträge für die neue KMU DIGITAL 2.0 Förderaktion werden erstmals über das Einreichtool von aws eingereicht. Die Einreichfrist für die geförderte Beratung hat am 28.10.2019 begonnen. Die Einreichfrist für die geförderte Umsetzung beginnt jedoch am 11.12.2019. Beide Fördereinreichungen sind nach derzeitigem Stand bis zum 31.3.2020 möglich.

    Die geförderte Beratung, die über die WKO abgewickelt wird, ist binnen drei Monaten nach Förderfreigabe abrufbar, die Umsetzungsförderung, die direkt vom aws abgewickelt wird, kann längstens binnen eines Jahres abgerufen werden.

    Zur Einreichung des Förderantrages, müssen Sie sich bitte erst einmal beim aws Fördermanager mit Ihrer E-Mail Adresse und einem Passwort registrieren. Da für jede Status- und Potentialanalyse und auch für die Umsetzungsförderung je ein Antrag einzureichen ist, empfehle ich Ihnen, das Passwort abzuspeichern 😉 

    Nach dem Klicken der Bestätigungsemail nach der Registrierung, kann es schon losgehen! Der Fördermanager kann auch direkt über die Seite www.kmudigital.at aufgerufen werden: 

    Wichtig ist, dass diese Daten nur vom Unternehmen eingetragen werden können, das die Beratungsförderung erhalten möchte, nicht vom Beratungsunternehmen. Der Prozess ist jedoch sehr einfach und rasch erledigt. Man startet mit den notwendigen Eingaben und hat gleich zu Beginn die Auswahl zu treffen, ob man im Firmenbuch eingetragen ist oder nicht.

    Dementsprechend öffnen sich unterschiedliche Eingabefelder: 

    Da die Förderung für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie für Ein-Personen-Unternehmen (EPU) mit Sitz oder Betriebstätte in Österreich konzipiert ist, wird auch der Firmensitz abgefragt. Eine Kammerzugehörigkeit ist keine Voraussetzung, dennoch wird diese – ebenso wie die Branche des förderwerbenden Unternehmens – abgefragt. Bitte kopieren Sie diese Inhalte nicht, die Firma Blueberry Power ist hier nur als Beispiel eingetragen – hier kommen bitte Ihre Unternehmensdaten hinein:

    Nun sind auch die ausführlichen Kontaktdaten des Ansprechpartners / der Ansprechpartnerin in Ihrem Unternehmen einzugeben:

    Nachdem Sie auf „Speichern & Weiter“ geklickt haben (keine Sorge – zum Abschluss können Sie alle Daten nochmals überprüfen bzw. tut dies der Fördermanager für Sie), gelangen Sie zu den „Allgemeinen Bedingungen„. Hier geht es um die Form der Beratung, die Sie fördern lassen möchten und um die Auswahl des Beraters / der Beraterin.

    Es kann pro Förderantrag nur eine Beratung gewählt werden. Hier nochmals eine kurze Erläuterung:  

    1. Die  Toolbox Status- und Potentialanalysen enthält 3 Analysen des IST-Standes Ihres Unternehmens gemeinsam mit einem Berater / einer Beraterin. Diese IST-Analyse dauert ca. 4h und kostet maximal € 500. Von diesen € 500 Euro werden 80% seitens der WKO gefördert, maximal € 400. Jedes Unternehmen kann alle drei Status- und Potentialanalysen (jeweils in einem gesonderten Antrag innerhalb des Fördermanagers) beantragen, auch, wenn es bereits im Rahmen von KMU DIGITAL 1.0 eine Förderung in Anspruch genommen hat! Damit können in dieser Toolbox bis zu € 1.200 Euro von € 1.500 Euro Beratungskosten gefördert werden.
    2. Die Toolbox Strategieberatung enthält 3, ab 11.12.2019 dann 4 Themenbereiche (inklusive „digitale Verwaltung„), in denen umfangreichere Strategieberatungen (SOLL-Stand Ihres Unternehmens) gefördert werden können. Hier werden ca. 16h Stunden zu jedem Thema mit 50% gefördert. Die Maximalkosten pro Strategieberatung dürfen sich auf € 2.000 belaufen, von denen somit € 1.000 gefördert werden. Wichtig ist, dass Sie – egal, wie Sie Potentialanalysen und Strategieberatungen kombinieren – in dieser Förderperiode maximal € 4.000 Förderung für Beratungen erhalten können.

    Bei der Auswahl Ihres Beraters oder Ihrer Beraterin haben Sie zwei Möglichkeiten: Entweder Sie suchen ihn oder sie direkt über die Textsuche, oder Sie selektieren zuerst das Bundesland (des Beraters!) und wählen dann aus der Auswahlliste aus. Der Fördermanager bereitet diese Auswahlliste gleich entsprechend Ihres Themenwunsches (für jedes Thema brauchen BeraterInnen eine eigene Zertifizierung) auf! (Anmerkung – die Blueberry Power Gmbh / Konstantin Heiller verfügt über die notwendigen Zertifizierungen für alle Themenbereiche). Die Kontaktdaten des Beraters / der Beraterin werden dann automatisch vom Fördermanager ausgefüllt.

    Das notwendige Kleingedruckte

    Nach der Themen- und der Beraterauswahl ist soweit alles eingegeben. Nun folgen notwendige Selbstauskünfte, die seitens des aws und der WKO überprüft werden. Hier geht es primär darum, ob Ihr Unternehmen unter die KMU Definition fällt (weniger als 250 MitarbeiterInnen, weniger als 50 Mio. Euro Umsatz) und ob derzeit ein Insolvenzverfahren anhängig ist. Auch Unternehmen, deren Dienstleistung ausschließlich digital erfolgt (Apps, Software) können über dieses Förderprogramm nicht gefördert werden.

    Schließlich sind noch die Einwilligung zur Datenverarbeitung und das Akzeptieren der Förderrichtlinien notwendig. 

    Wenn Sie nun auf „Speichern & Weiter“ geklickt haben, erstellt der Fördermanager automatisch einen Überblick, in welchen Rubriken noch Informationen fehlen, bzw. nicht stimmen können. Sie können zwischen den Rubriken hin und her springen: 

    Bitte beachten Sie: das Absenden des Antrages ist erst möglich, wenn alle Pflichtfelder befüllt sind! Sie können sich den Antrag ausdrucken, das gilt aber noch nicht als Einreichung – bitte klicken Sie unbedingt auf Antrag absenden, er wird erst dann an das aws zugestellt!

    Ihre Daten werden nach einer ersten technischen Prüfung an WKO weiter übermittelt. Diese hat dann wiederum 7 Tage zur inhaltlichen Prüfung des Antrags, beispielsweise, ob die KMU-Kriterien erfüllt sind, ob noch Fördersummen frei sind etc.. Danach erhalten sowohl Fördernehmer(in) als auch Berater oder Beraterin die Förderzusage, mit der die Fördersumme für 3 Monate reserviert ist. Binnen einer Woche ist schließlich der Beratungstermin zu vereinbaren (der Termin muss nicht innerhalb einer Woche stattfinden, jedoch  die Kontaktaufnahme zur Terminvereinbarung).

    Im Anschluss an die Beratung erstellt das beratende Unternehmen den Beratungsbericht im vorgegebenen Schema unter https://kdbb.wkoratgeber.at sowie die Schlussrechnung der Beratung. Diese muss innerhalb von 3 Monaten nach Förderzusage eingereicht werden und der Zuschuss wird schließlich binnen ca. 2-4 Wochen nach Übermittelung aller drei Unterlagen (Bericht, Rechnung und Bankbeleg) von der WKO an den Fördernehmer / die Fördernehmerin überwiesen.

    Erstmals wird für KleinunternehmerInnen auch die Umsatzsteuer gefördert: „Sofern diese Umsatzsteuer tatsächlich und endgültig vom Zuschussnehmer zu tragen ist (somit keine Vorsteuerabzugsberechtigung besteht), kann sie als förderbarer Kostenbestandteil berücksichtigt werden.“

    Hinweis der Förderstelle: Zu den Meldepflichten des Zuschussnehmers gehören unter anderem: Beraterwechsel, Wechsel der Rechtsform, Verlust KMU Eigenschaft, Verlust Gewerbeberechtigung oder Insolvenz usw. Die Förderzusagen werden nach dem first-come-first-served Prinzip vergeben, es zählt die Reihenfolge der Eintreffen der vollständigen und beurteilungsfähigen Ansuchen bis zu dem Zeitpunkt, zu dem die zur Verfügung stehenden Budgetmittel verbraucht sind.

    Ich wünsche viel Erfolg bei der Fördereinreichung und freue mich, wenn wir eine geförderte Beratung gemeinsam durchführen. Für Fragen stehe ich unter heiller@blueberry-power.at zur Verfügung!

    Die Umsetzungsförderung für KMU

    Die Umsetzungsförderung für KMU

    Erstmals bringt die Digitalisierungsoffensive KMU DIGITAL 2.0 auch eine „Umsetzungsförderung: Insgesamt stehen dabei zwei Millionen Euro zur Verfügung, die über das aws im Rahmen des de-minimis-Reglements vergeben werden können. Die Antragstellung beginnt am 11. Dezember 2019 und ist bis zum 31. März 2020 möglich, wobei die Umsetzung bis zu ein Jahr dauern darf. 

    Zuerst IST-Stand, dann Strategie….

    Nach der geförderten Status- und Potentialanalyse, bei der der IST-Stand des Digitalisierungsgrades eines Unternehmens analysiert wird, bietet die geförderte Strategieberatung die Möglichkeit, sich eingehender mit den Optionen zur Digitalisierung zu befassen, sei es die Digitalisierung von Geschäftsmodellen und –prozessen selbst, die Einführung oder Verbesserung von Produkten und Dienstleistungen oder von E-Commerce und Online Marketing, oder die Einführung und Verbesserung  der IT- und Datensicherheit in einem Unternehmen. Für diese Beratungsprozesse stehen KMU, gewerblichen Unternehmen und Freiberuflern mit Sitz bzw. Betriebsstätte in Österreich bis zu € 4.000 zur Verfügung.

    …. und schließlich die Umsetzungsförderung

    Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, einen Zuschuss für 30% der Umsetzungskosten beim aws zu beantragen. Die Antragstellung muss vom förderwebenden Unternehmen selbst (nicht vom Beratungsunternehmen) über die Einreichplattform auf www.kmudigital.at durchgeführt werden. Der Projektumfang muss zwischen mindestens € 5.000 und maximal € 20.000 liegen, um einen Zuschuss von maximal 30 % der förderbaren Kosten zu beantragen, wobei dieser mit € 5.000 gedeckelt ist. Jedes Unternehmen kann die Umsetzungsförderung nur ein Mal in Anspruch nehmen.

    Welche Investitionen werden gefördert?

    Alle Neuinvestitionen zur Erreichung von Zielen in den folgenden Bereichen werden gefördert:

    • Digitalisierung von Geschäftsmodellen und –prozessen,
    • Entwicklung/Einführung/Verbesserung von Produkten, Dienstleistungen, Prozessen und Geschäftsmodellen durch digitale Anwendungen,
    • Einführung/Verbesserung von E-Commerce und Online Marketing,
    • Digitale Transformation des Verkaufs-/Vertriebsprozesses; Einführung/Weiterentwicklung digitaler B2B/B2C-Anwendungen; datenbasierende Online-Strategien,
    • Einführung/Verbesserung der IT-Sicherheit,
    • IT-Security-Maßnahmen; Aufbau Informationssicherheitsmanagement (inkl. Datenschutz),
    • Einführung/Verbesserung der digitalen Verwaltungsprozesse und
    • Nutzung digitaler Verwaltung (z.B.: digitale Signatur, e-Rechnungen, Schnittstellen zu Verwaltungstools, USP-Anbindung, elektronische Beschaffung).

    Konkret bedeutet das, dass Sie Anschaffungen und Projekte, wie:

    • 3D-Drucker
    • Implementierung einer digitalen Buchungsplattform
    • Kauf eines Etikettenscanners mit Software zur Einbindung in das Gesamtsystem
    • Warenwirtschaftssystem mit innerbetrieblichen (Lagerstände) und überbetrieblichen Anbindungen (Lieferanten bzw. Kunden)
    • Zeiterfassung (Software inkl. Terminal)
    • digitales Kassensystem mit Software (z.B. inkl. Vernetzung und Weiterverarbeitung der Kassendaten)
    • Dokumentenmanagementsystem (DMS) zur papierlosen Dokumentation innerhalb des Unternehmens oder vernetzt mit einem Warenwirtschaftssystem (weg von Insellösung hin zu Vernetzungssystemen)
    • Investitionen in die IT-Sicherheit, inkl. Firewall und Virenschutzprogramme gefördert, sofern erstmalig

    zur Förderung einreichen können.

    Was ist zu beachten?

    Kosten unter € 5.000 bzw. über € 20.000 werden nicht gefördert, ebenso, wie Kosten und Rechnungen aus dem Zeitraum noch vor Antragstellung für die Umsetzungsförderung. Auch reine Ersatzinvestitionen ohne technische Weiterentwicklung (z.B.: Austausch PC, Aktualisierung Webseite, Standard-Upgrades, Betriebssystem, Office-Paket, Telefonanlagen inkl. Software), Investitionen in Fahrzeuge, Eigenleistungen, laufende Betriebskosten und Kleinstbetragsrechnungen unter € 150 exkl. USt., werden nicht im Rahmen der KMU DIGITAL Umsetzungsförderung gefördert.

    Umsetzungsförderung – Was ist jetzt zu tun?

    Der Antrag für eine Umsetzungsförderung kann ab 11. Dezember 2019 über www.kmudigital.at eingereicht werden. Wichtig ist hierbei, dass eine zuvor durchgeführte KMU DIGITAL Beratung notwendig ist. Diese muss bereits abgeschlossen, abgerechnet und bezahlt worden sein (seitens des Förderwerbers an den Berater/die Beraterin und seitens der WKO an das förderwerbende Unternehmen), um hier einen Förderantrag einreichen zu können!

    Falls Sie an einer geförderten Beratung im Rahmen von KMU DIGITAL interessiert sind, kontaktieren Sie mich bitte unter heiller@blueberry-power.at.

     

    Wer profitiert von der neuen KMU Förderung KMU DIGITAL 2.0?

    Wer profitiert von der neuen KMU Förderung KMU DIGITAL 2.0?

    Erstmals werden nicht nur Unternehmen, die Mitglieder der WKO sind, im Rahmen von KMU DIGITAL gefördert: Wichtig ist, dass das förderwerbende Unternehmen (jenes Unternehmen, das eine Beratungs- oder Umsetzungsförderung beantragen möchte) die folgenden Charakteristika aufweist:

    • Das Unternehmen muss über eine Kennzahl des Unternehmensregisters (KUR) verfügen und der Förderwerber oder die Förderwerberin muss ein gewerbliches Unternehmen selbständig betreiben bzw. einen „verkammerten“ oder „nicht verkammerten“ Freien Beruf ausüben.
    • Fördernehmer müssen insofern ein KMU mit Sitz oder einer Betriebsstätte in Österreich sein und zwischen null und 250 MitarbeiterInnen groß sein mit einem Umsatz unter 50 Millionen Euro.

    Wer wird nicht im Rahmen der KMU Förderung KMU DIGITAL gefördert? 

    Ausgeschlossen vom Förderprogramm sind folgende Unternehmen und Projekte, u.U- weil sie im Rahmen anderer Förderschienen gefördert werden können oder das Ziel der Förderung, ein hoher Digitalisierungsgrad, bereits vorausgesetzt wird:

    • Land- und Forstwirtschaft, Fischerei und Aquakultur
    • Unternehmen, deren Kerngeschäft ausschließlich auf digitalen Geschäftsmodellen basiert (z.B. Software- und App- Anwendung, Vermittlungsplattformen, Fintechs), im Zentrum deren Tätigkeit somit reine digitale Leistungserbringungen des Anbieters gegenüber den Kunden stehen.
    • Gemeinnützige Vereine
    • Gebietskörperschaften

    Außerdem darf bei dem förderwerbenden Unternehmen kein Insolvenzverfahren anhängig sein bzw. muss ein Jahr vergangen sein, falls ein Insolvenzverfahren in der Vergangenheit anhängig gewesen ist.

    Weitere Fälle in denen es keine Förderzusage geben könnte:

    Das Budget beträgt sowohl für die Beratungsförderung als auch für die Umsetzungsförderung jeweils zwei Millionen Euro. Sollte es vor dem 31.3. 2020 ausgeschöpft sein, sind keine Förderzusagen mehr möglich. Über den 31.3.2020 hinaus sind zum momentanen Zeitpunkt keine Förderansuchen mehr möglich.

    Weitere Gründe für eine Förderabsage können sein:

    •  Das förderwerbende Unternehmen hat bereits sein volles Förderpotenzial ausgeschöpft. Es handelt sich bei KMU DIGITAL um eine „De-Minimis“-Förderung laut EU Reglement (Schwellenwert = 200.000 Euro, bei Unternehmen des Straßentransportsektors: Höchstgrenze = 100.000 Euro).
    • Der Förderwerber bzw. die Förderwerberin ist selbst zertifiziertes Beratungsunternehmen bei KMU DIGITAL und sucht um eine Förderung für einen Themenbereich an, in dem er/sie selbst bereits zertifiziert ist
    • Der Förderantrag ist ganz einfach nicht im aws Fördermanager abgeschickt und somit nicht zugestellt worden.

    Wichtig ist, dass die Förderzusagen nach einem einfachen First-come-first-served Prinzip (Windhundprinzip) vergeben werden. Sollten Sie sich also für eine KMU DIGITAL Förderung interessieren, melden Sie sich gleich unter www.kmudigital.at an oder kontaktieren Sie mich unter heiller@blueberry-power.at!

    Startschuss: Am 28.10.2019 ist KMU DIGITAL 2.0 gestartet

    Startschuss: Am 28.10.2019 ist KMU DIGITAL 2.0 gestartet

    Wie hoch ist das KMU DIGITAL 2.0 Förderbudget und wie lange wird es die Förderung geben?

    Der Umsetzungszeitraum der zweiten Förderinitiative läuft von Oktober 2019 bis März 2020. Insgesamt stehen vier Millionen Euro zur Verfügung, wobei zwei Millionen Euro im Rahmen der Beratungsförderung ausgezahlt und über die WKO abgewickelt werden und zwei Millionen Euro erstmalig im Rahmen einer Umsetzungsförderung über das aws ausbezahlt und abgewickelt werden.

     

    Wie hoch ist die Förderung für jedes Unternehmen?

    Die zuvor erwähnte Beratungsförderung, welche jeweils vor Ort im KMU selbst stattfindet und nicht telefonisch oder per Videokonferenz durchgeführt werden kann, kann mit bis zu maximal € 4.000 genutzt werden. Dabei gibt es zwei unterschiedliche Beratungsvarianten:

    1. Die Toolbox KMU DIGITAL 2.0 „Status- und Potentialanalysen“

    In dieser Toolbox befinden sich drei unterschiedliche „Status- und Potentialanalysen“, und zwar zu folgenden Themenbereichen:

    • Tool PA1: Geschäftsmodelle und Prozesse
    • Tool PA2: E-Commerce und Online Marketing
    • Tool PA3: IT-Security

    Jeder dieser Beratungen erstreckt sich über ca. vier Stunden (also ein Vor- oder ein Nachmittag), und darf bis zu € 500 (netto) kosten, wobei 80% der entstandenen Kosten von der WKO an das beratene Unternehmen (max. € 400 pro Analyse) binnen 2-3 Wochen nach Rechnungsstellung und Bezahlung (Bankbeleg ist notwendig) überwiesen werden. Diese Status- und Potentialanalysen sollen eine IST-Aufnahme darstellen und inkludieren noch keine strategischen Überlegungen. Es können jedoch Kernthemen für eine eventuell weiterführende Beratung ausgewählt und in den Beraterbericht aufgenommen werden. Als weiterführende Beratung empfiehlt sich somit eine Beratung aus:

    1. Die Toolbox KMU DIGITAL 2.0 „Strategieberatung“
    • Tool SB1: Geschäftsmodelle und Prozesse
    • Tool SB2: E-Commerce und Online Marketing
    • Tool SB3: IT-Security
    • Tool SB4: Digitale Verwaltung (wobei die Inanspruchnahme dieses Tools erst nach Zertifizierung von Beratern Anfang Dezember möglich sein wird!)

    Der Zeitumfang dieser Strategieberatungen wird mit ca. 2 Tagen (mind. 16h) angesetzt, sie müssen ebenfalls vor Ort durchgeführt werden. Durch den höheren Beratungsaufwand und die höheren Kosten, werden bis zu € 1.000 Euro pro Beratung gefördert, das heißt jedoch maximal 50% der Gesamtkosten von bis zu € 2.000.

    Beispiele für die Nutzung der Förderung

    Die einzelnen Beratungstools können bis maximal € 4.000 kombiniert werden. Wenn ein förderfähiges Unternehmen also beispielsweise 3 Potentialanalysen in Anspruch nimmt (drei Mal € 400, ergibt € 1.200), dann bleiben noch weitere € 2.800 an Förderbudget pro FörderwerberIn übrig. Hierdurch könnte man beispielsweise noch drei „Strategieberatungen“ in einem Umfang von drei Mal € 2.000 in Anspruch nehmen, von denen die ersten beiden noch mit € 1.000 gefördert werden (50% von max. € 2.000) und die dritte würde dann noch mit maximal € 800 gefördert werden, also wird diese dann eventuell etwas kürzer gehalten oder der Förderanteil sinkt auf 40%. Damit wäre das komplette Förderbudget von € 4.000 ausgenützt worden.

    Umsetzungsförderung

    Neu ist bei KMU DIGITAL 2.0 außerdem, dass bis zu 30% der Kosten von Umsetzungsprojekten mit 30%, jedoch maximal 5.000 € gefördert werden. Die Projektgröße der Umsetzung muss mindestens € 5.000 betragen, damit sich die Förderabwicklung lohnt und darf maximal € 20.000 betragen. Damit wird der Digitalisierungsgedanke eine Stufe weitergesponnen: Nach einer IST-Analyse und einer strategischen (und auch taktischen) vertiefenden Beratung folgt somit idealerweise auch eine Umsetzung. Diese Umsetzungen werden mit zwei Millionen Euro Förderbudget unterstützt, wobei jedes Unternehmen

    • Nur ein Projekt einreichen kann, also maximal € 5.000 Umsetzungsförderung erhält
    • Und zuvor eine geförderte Beratung (Status- und Potentialanalyse UND/ODER Strategieberatung) in Anspruch genommen haben muss.

    In diesem Beitrag finden Sie mehr Informationen über die Umsetzungsberatung im Rahmen von KMU DIGITAL 2.0.