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Startschuss: Am 28.10.2019 ist KMU DIGITAL 2.0 gestartet

Startschuss: Am 28.10.2019 ist KMU DIGITAL 2.0 gestartet

Wie hoch ist das KMU DIGITAL 2.0 Förderbudget und wie lange wird es die Förderung geben?

Der Umsetzungszeitraum der zweiten Förderinitiative läuft von Oktober 2019 bis März 2020. Insgesamt stehen vier Millionen Euro zur Verfügung, wobei zwei Millionen Euro im Rahmen der Beratungsförderung ausgezahlt und über die WKO abgewickelt werden und zwei Millionen Euro erstmalig im Rahmen einer Umsetzungsförderung über das aws ausbezahlt und abgewickelt werden.

 

Wie hoch ist die Förderung für jedes Unternehmen?

Die zuvor erwähnte Beratungsförderung, welche jeweils vor Ort im KMU selbst stattfindet und nicht telefonisch oder per Videokonferenz durchgeführt werden kann, kann mit bis zu maximal € 4.000 genutzt werden. Dabei gibt es zwei unterschiedliche Beratungsvarianten:

  1. Die Toolbox KMU DIGITAL 2.0 „Status- und Potentialanalysen“

In dieser Toolbox befinden sich drei unterschiedliche „Status- und Potentialanalysen“, und zwar zu folgenden Themenbereichen:

  • Tool PA1: Geschäftsmodelle und Prozesse
  • Tool PA2: E-Commerce und Online Marketing
  • Tool PA3: IT-Security

Jeder dieser Beratungen erstreckt sich über ca. vier Stunden (also ein Vor- oder ein Nachmittag), und darf bis zu € 500 (netto) kosten, wobei 80% der entstandenen Kosten von der WKO an das beratene Unternehmen (max. € 400 pro Analyse) binnen 2-3 Wochen nach Rechnungsstellung und Bezahlung (Bankbeleg ist notwendig) überwiesen werden. Diese Status- und Potentialanalysen sollen eine IST-Aufnahme darstellen und inkludieren noch keine strategischen Überlegungen. Es können jedoch Kernthemen für eine eventuell weiterführende Beratung ausgewählt und in den Beraterbericht aufgenommen werden. Als weiterführende Beratung empfiehlt sich somit eine Beratung aus:

  1. Die Toolbox KMU DIGITAL 2.0 „Strategieberatung“
  • Tool SB1: Geschäftsmodelle und Prozesse
  • Tool SB2: E-Commerce und Online Marketing
  • Tool SB3: IT-Security
  • Tool SB4: Digitale Verwaltung (wobei die Inanspruchnahme dieses Tools erst nach Zertifizierung von Beratern Anfang Dezember möglich sein wird!)

Der Zeitumfang dieser Strategieberatungen wird mit ca. 2 Tagen (mind. 16h) angesetzt, sie müssen ebenfalls vor Ort durchgeführt werden. Durch den höheren Beratungsaufwand und die höheren Kosten, werden bis zu € 1.000 Euro pro Beratung gefördert, das heißt jedoch maximal 50% der Gesamtkosten von bis zu € 2.000.

Beispiele für die Nutzung der Förderung

Die einzelnen Beratungstools können bis maximal € 4.000 kombiniert werden. Wenn ein förderfähiges Unternehmen also beispielsweise 3 Potentialanalysen in Anspruch nimmt (drei Mal € 400, ergibt € 1.200), dann bleiben noch weitere € 2.800 an Förderbudget pro FörderwerberIn übrig. Hierdurch könnte man beispielsweise noch drei „Strategieberatungen“ in einem Umfang von drei Mal € 2.000 in Anspruch nehmen, von denen die ersten beiden noch mit € 1.000 gefördert werden (50% von max. € 2.000) und die dritte würde dann noch mit maximal € 800 gefördert werden, also wird diese dann eventuell etwas kürzer gehalten oder der Förderanteil sinkt auf 40%. Damit wäre das komplette Förderbudget von € 4.000 ausgenützt worden.

Umsetzungsförderung

Neu ist bei KMU DIGITAL 2.0 außerdem, dass bis zu 30% der Kosten von Umsetzungsprojekten mit 30%, jedoch maximal 5.000 € gefördert werden. Die Projektgröße der Umsetzung muss mindestens € 5.000 betragen, damit sich die Förderabwicklung lohnt und darf maximal € 20.000 betragen. Damit wird der Digitalisierungsgedanke eine Stufe weitergesponnen: Nach einer IST-Analyse und einer strategischen (und auch taktischen) vertiefenden Beratung folgt somit idealerweise auch eine Umsetzung. Diese Umsetzungen werden mit zwei Millionen Euro Förderbudget unterstützt, wobei jedes Unternehmen

  • Nur ein Projekt einreichen kann, also maximal € 5.000 Umsetzungsförderung erhält
  • Und zuvor eine geförderte Beratung (Status- und Potentialanalyse UND/ODER Strategieberatung) in Anspruch genommen haben muss.

In diesem Beitrag finden Sie mehr Informationen über die Umsetzungsberatung im Rahmen von KMU DIGITAL 2.0.

Wiener Betriebe lassen Kundenpotenzial links liegen

Wiener Betriebe lassen Kundenpotenzial links liegen

KMU DIGITAL 2 kommt genau zum richtigen Zeitpunkt:

Laut eines Berichtes in „Der Standard“ vom 15.9. 2019, ist ein Großteil der Webseiten österreichischer KMU (Klein- und Mittelbetriebe) stark verbesserungswürdig. Eine Erhebung des Unternehmens Marketmind im Auftrag des Gelbe-Seiten-Betreibers Herold Business Data, so die Autorin, zeigte, dass zwar 77% der Unternehmen eigene Homepages betreiben, diese aber viel Raum für Verbesserungen offenlassen. Insbesondere die Bereiche

  • User friendliness
  • Mobile repsonsiveness
  • IT-Security
  • Ladegeschwindigkeit (pageload) und
  • Suchmaschinenoptimierung – Search engine optimisation (SEO)

bieten noch enormes Verbesserungspotenzial. Interessant ist hierbei auch ein sich abzeichnendes West-Ost Gefälle: so sind die „innovativeren“ Webseiten lt. Telefonbefragung unter 1400 KMU, vor allem Dienstleistungsunternehmen, wie Ärzte, Autowerkstätten, Reifenhändler, Versicherungsmakler, Wirtschaftstreuhänder, etc., im Westen Österreichs zu finden. Die Webpräsenz und die kundenzentrierte Digitalisierung zeigt somit vor allem in Ostösterreich noch Aufholbedarf. Dieser Verzicht auf wichtige digitale Marketingtools führt zu Einbußen im Geschäft, was vielen oft gar nicht so bewusst ist. Kundenpotenzial bleibt links liegen.

 

Starkes West-Ost Gefälle im Webauftritt

Im Westen Österreichs dürfte vor allem die große Bedeutung des Tourismus treibende Kraft hinter der laufenden digitalen Verbesserung sein. Dennoch – rund 90% der auf Qualität und Benutzerfreundlichkeit hin analysierten 30.000 Webseiten österreichischer Unternehmen weisen inhaltliche Fehler, wie bei den Texten oder Kontaktnummern, auf. Außerdem fällt die durchschnittlich sehr lange Ladezeit der Webseiten mit 9 Sekunden ebenfalls negativ auf. Als Vergleich – das US-amerikanische Unternehmen WalMart konnte bei einem Suchmaschinenoptimierungsprojekt mit jeder Sekunde Ladezeitreduktion seine Kaufabschlussrate um zusätzliche 2% steigern. Hier zeigt sich, dass eine kurze Ladezeit (idealerweise unter 2-3 Sekunden) wichtig für die Websuchenden ist und direkt mit dem Unternehmensumsatz korreliert.

Bemerkenswert bei dieser Untersuchung ist auch die social media Verteilung von Werbung und Suchverhalten: Zwar sind 40% der Unternehmen auf social media Kanälen präsent, eine Umfrage unter mehr als 1.000 Konsumenten ergab jedoch, dass nur 13% der social media user einen Installateur oder Elektriker auf Facebook o.ä. suchen.

Suchmaschinenoptimierung erhöht Betriebsumsatz

Anders verhält es sich mit einer schnellen und einfachen Google-Suche, über die Handwerksbetriebe öfters gesucht werden: Hier profitieren jene Betriebe, die bei der Suche möglichst weit oben in den Suchergebnissen erscheinen. Stärkster Such-Tag ist der Montag. Und – um hier eine Chance auf Top-Platzierungen zu haben, sind nicht nur Google Ads Aktivitäten sinnvoll, sondern unter anderem auch Verbesserungsmaßnahmen in den Bereichen

  • Suchmaschinenoptimierung – Search Engine Optimization (SEO),
  • Ladegeschwindigkeit (Pageload) und
  • mittels Eintrages bei Google My Business.

Wichtig ist jedoch bei allen Finessen, dass Anfragen auch möglichst bald, spätestens jedoch binnen 24 Stunden beantwortet werden sollten. Länger wartet kaum ein/e Kunde/in.

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KMU DIGITAL 2 startet im Oktober 2019

KMU DIGITAL 2 startet im Oktober 2019

Am 13. September 2019 präsentierten Bundesministerin Elisabeth Udolf-Strobl und Wirtschaftskammerpräsident Harald Mahrer die Fortsetzung der ursprünglich von 2017- 2019 laufenden Digitalisierungsförderung KMU DIGITAL. Ab Ende Oktober 2019 soll die Neuauflage der Digitalisierungsoffensive mit dem Namen „KMU DIGITAL 2“ starten.

Neuerungen bei KMU DIGITAL 2

Was wurde im Vergleich mit KMU DIGITAL 1 geändert? Im Rahmen der ersten Förderung standen den österreichischen EPU und KMU rund 6 Mio. Euro Fördergeld zur Verfügung. Rund 7.000 Unternehmen konnten insgesamt 10.000 geförderte Beratungen, inklusive Online Stauts Check, Potentialanalyse, Fokusberatung und Qualifizierungsbonus in Anspruch nehmen.

Umfangreiches Förderbudget für KMU DIGITAL 2

Bei der neu startenden Förderung stehen 4.000.000 Euro und damit ein Drittel weniger zur Verfügung. Da jedoch ein beträchtlicher Teil (ca. 1 Mio.) der ersten Förderung vor allem für den Qualifizierungsbonus der UnternehmensberaterInnen, die KMU DIGITAL auf den Boden bringen und die Beratungen durchführen, ausgewendet worden ist und der Förderanteil, beispielsweise bei der Potentialanalyse leicht gesunken ist, rechnet WKO-Präsident Mahrer mit rund 5.000 Unternehmen, die bis in 2020 hinein von dieser Förderung profitieren werden.

KMU DIGITAL 2 Förderdetails

  • Es wird wieder eine Potentialanalyse geben, mit der der IST-Stand ermittelt wird und aus der jene Empfehlungen resultieren, welche Themen das zu beratende Unternehmen in Angriff nehmen bzw. sich vorab näher ansehen könnte. Hier werden 80% von 500.-, also 400.- gefördert.
  • Gleich geblieben sind die Fokusberatungen, bei denen, wie auch in KMU DIGITAL 1, 50% der Beratungskosten mit max. 1.000.- (=50% von 2.000.- Beratungskosten) gefördert werden. Die Themenbereiche können wiederum von den themenspezifisch zertifizierten BeraterInnen beraten werden und gliedern sich (grob unterteilt) in:
    • Interne Digitalisierungsthemen
    • Digitalisierungsprojekte in der Kundenansprache (z.B. e-commerce)
    • IT-Security
  • Neu ist bei KMU DIGITAL 2, dass auch die Umsetzung von Projekten gefördert wird.

KMU DIGITAL 2 fördert erstmals auch die Umsetzung von Projekten

Eine sehr begrüßenswerte Entwicklung ist die erstmalige Umsetzungsförderung von 30% der Kosten. Nachdem die österreichischen EPU und KMU nicht nur den IST-Stand, sondern auch mögliche Umsetzungspotenziale gemeinsam mit ihren BeraterInnen analysiert haben werden, unterstützt KMU DIGITAL 2 nun auch bei der Umsetzung dieser Projekte, um somit Innovation „auf die Straße“ zu bringen. Hier werden 30% der Umsetzungskosten (zwischen 5.000.- und 20.000.-) gefördert.

KMU DIGITAL 2 könnte auch „EPU DIGITAL“ heißen

Bundesministerin Elisabeth Udolf-Strobl und Kammerpräsident Harald Mahrer betonten auch, dass der kommenden Regierung nach den Neuwahlen am 29. September ausdrücklich empfohlen wird, auch zukünftig Budgets für KMU DIGITAL 3 bereitzustellen: Wichtig ist nämlich, dass schon von der ersten Förderung vor allem EPU und Kleinstunternehmen mit weniger al 10 MitarbeiterInnen profitiert haben. Diese machen mehr als 99% der WKO Mitglieder aus und sollen ebenso von KMU DIGITAL 2 profitieren!

Um auf dem Laufenden zu bleiben und über den neuen modus operandi bei der Förderanmeldung (diese wird bei KMU DIGITAL 2 vom AWS im Sinne des „once only“ bzw. „one-stop-shops“Prinzips abgewickelt), tragen Sie sich bitte in meinen Newsletter ein bzw. schicken Sie mir bitte eine E-Mail mit Ihren Kontaktdaten an heiller@blueberry-power.at.

 

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Ihre letzte Chance auf € 4.000 KMU DIGITAL Förderung (falls Sie KleinunternehmerIn sind…)

Ihre letzte Chance auf € 4.000 KMU DIGITAL Förderung (falls Sie KleinunternehmerIn sind…)

Mit Ende 2018 läuft die Förderinitiative KMU DIGITAL aus. Bis zum 31.12.2018 haben KMU (<250 Mitarbeiter, < 50Mio. Umsatz) die Möglichkeit, Beratungen zu Digitalisierungsthemen mit 50% und mehr gefördert zu bekommen.

In den vergangenen 12 Monaten haben meine KlientInnen, vom EPU bis hin zum 50 Personen Unternehmen, vor allem Beratungen zu den Themen:

in Anspruch genommen. Außerdem haben vor allem die EinzelunternehmerInnen unter ihnen oftmals die 50% Förderung von Weiterbildungsmaßnahmen genutzt, um sich z.B. intensiver mit der digitalen Präsenz, E-Mail Marketing und anderen Online Maßnahmen auseinander zu setzen und inhouse Wissen aufzubauen.

KMU Digital Förderung

Die Förderungen gibt es in drei Formen:

  • Die KMU DIGITAL Potentialanalyse – hier berät eine certified digital consultant den Unternehmer/die Unternehmerin einen Vormittag lang und identifiziert den aktuellen Digitalisierungsstand und legt den Zielwert bzw. den Fokus auf ein Digitalisierungsprojekt fest. Diese Potentialanalyse wird zu 100% gefördert. Mehr zur KMU DIGITAL Potentialanalyse. (vorher ist noch der kostenlose Online Status Check auszufüllen und für den Förderantrag abzuspeichern!)
  • Die Fokusberatung bzw. der Beratungsbonus: hier werden 50% der Beratungskosten, maximal € 1000 (von € 2.000 Beratungskosten), aus den Themenbereichen a) Geschäftsmodelle & Prozesse, b) e-Commerce & social media und c) IT- und Data Security gefördert.
  • Der Qualifizierungsbonus: dieser entspricht einer 50% Förderung von Weiterbildungsmaßnamen für UnternehmerInnen und MitarbeiterInnen in Bezug auf die Unternehmensdigitalisierung. Hier findet sich ein Katalog der angebotenen Weiterbildungen.

Bis zum 31.12.2018 können diese KMU DIGITAL Förderungen online beantrag werden (ACHTUNG: die WKO Benutzerverwaltung muss aktiviert sein und Sie müssen als AdministratorIn freigeschaltet sein!). Die Durchführung darf bis spätestens 31.03.2019 erfolgt und abgerechnet worden sein und bis zum 31.05.2019 werden die Förderungen ausbezahlt.

Jetzt ist noch die Chance, die Anmeldung (Dauer insgesamt ca. 5 Minuten) für bis maximal € 4.000 durchzuführen. Am 32.12. ist es zu spät!

Nun ist es so weit: mit Oktober 2019 startet die zweite Förderinitiative KMU DIGITAL 2 !

 

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Werden MitarbeiterInnen von KMU zum Thema DSGVO geschult?

Werden MitarbeiterInnen von KMU zum Thema DSGVO geschult?

DEine österreichweite Umfrage zum Thema „DSGVO-Schulung für MitarbeiterInnen“

Im Rahmen einer Studienumfrage wurden rund 12.000 KMU in Österreich angeschrieben, um herauszufinden, wie MitarbeiterInnen zum Thema Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) und über die Notwendigkeit des Schutzes personenbezogener Daten geschult werden. Seit Ende Mai 2018 ist die Umsetzungsphase der Verordnung verstrichen und UnternehmerInnen sind dazu angehalten, MitarbeiterInnen diesbezüglich nachweisbar zu schulen.

Die Umfrage zeigt, dass unter den antwortenden Unternehmen die Wichtigkeit dieser Fragestellung eher niedrig bei 3 von 10 Punkten lag. Wenn 10 Punkte „sehr wichtig“ und 0 Punkte „unwichtig“ bedeutete, zeigt das Ergebnis, dass nicht sehr viel Wert auf dieses Thema gelegt wird.

Nachholbedarf DSGVO-Umsetzung

Weniger als die Hälfte der befragten Unternehmen waren im Sommer 2018 mit der Umsetzung der Verordnung fertig, was auch den niedrigen Grad an Priorisierung dieses Themas erklärt. Wenigstens die Hälfte der Unternehmen arbeitete zum Zeitpunkt der Umfrage an der Umsetzung und hatte bereits eine(n) Datenverantwortliche(n) nominiert.

Mitarbeitergespräch als bevorzugte Schulungsmaßnahme

Fast zwei Drittel der Unternehmen bevorzugen für die DSGVO-Schulung ihrer MitarbeiterInnen den Rahmen eines Mitarbeitergespräches, gefolgt von der Information der MitarbeiterInnen mittels einer eigenen Datenschutzerklärung und an dritter Stelle durch regelmäßige Schulungen. So sollen insgesamt fast 94% der MitarbeiterInnen im konformen Umgang mit personenbezogenen Daten instruiert/geschult worden sein.

DSGVO-Schulungen – wer noch nicht geschult hat, wird es auch nicht mehr tun

Darüber hinaus zeigten die Unternehmen geringe Ambitionen (2 von 10 Punkten) weitere Schulungen für ihre MitarbeiterInnen durchzuführen, zumal fast drei Viertel von ihnen nicht nur einzelne Abteilungen, sondern die gesamte Belegschaft über die DSGVO geschult zu haben angibt. Dort, wo noch Schulungen geplant sind, werden mehr als 60% im Rahmen physischer Präsenz durchgeführt werden.

DSGVO-Konformität beim E-Mail Marketing, Blogging & social media

Auch im Kundenkontakt gelten durch die DSGVO neue Datenschutzgrundsätze; die Implikationen auf Marketing und Marketingkanäle sind enorm. Aus diesem Grund wurden die Unternehmen befragt, auf welche Marketingkanäle sie besonders setzen: Ganz vorne waren hier Marketingaktivitäten in den Bereichen:

  1. social media
  2. Website & Blog
  3. E-Mail Marketing

Hier betreffen die Marketingabteilungen ganz besonders Themen, wie Double Opt-in, Einwilligungserklärungen zur Datenverarbeitung, Cookie Notice, Datenschutzerklärung und Transparenz über die Datenverwendung.

Fazit: DSGVO-Schulungen für MitarbeiterInnen werden stiefmütterlich behandelt

Die österreichweite Umfrage zeigte, dass nicht nur weniger als die Hälfte der Unternehmen mit der Umsetzung der Verordnung fertig gewesen sind, sondern auch, dass die Mitarbeiterinformationsbereitstellung zu diesem Thema nicht vollständig erfolgt ist. Mehr als ein Viertel der Unternehmen gibt an, nicht alle MitarbeiterInnen, sondern nur einzelne Abteilungen geschult zu haben. Nur 21% geben an, zumindest die Geschäftsleitung DSGVO-umfassend informiert zu haben. Die Wichtigkeit dieses Themas wir in Österreich mit niedrigen 3 von 10 Punkten angegeben und nur die Hälfte der Unternehmen haben eine(n) spezifischen Datenschutzkoordinator(in). Genauso viele (50%) geben sich damit zufrieden, die MitarbeiterInnen mittels der Datenschutzerklärung über den DSGVO-konformen Umgang mit personenbezogenen Daten zu informieren.

Wenn Sie Interesse an DSGVO-konformen Marketing haben, berücksichtigen möchten, welche Einwilligungserklärungen und privacy-by-design und -default Maßnahmen Ihrem Unternehmen helfen können, DSGVO-konform zu agieren, unterstütze ich Sie gerne längerfristig bei Ihrem „protected Customer Journey Management“ mit meinem Unternehmen, Blueberry Power GmbH.

Kontaktieren Sie mich dazu bitte unter heiller@blueberry-power.at.

 

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Die geförderte Unternehmensberatung der Wirtschaftskammer Wien

Die geförderte Unternehmensberatung der Wirtschaftskammer Wien

Mitgliedsunternehmen der Wirtschaftskammer Wien (WKW) haben die Möglichkeit, die geförderte Unternehmensberatung in Anspruch zu nehmen.

Wer wird wie gefördert?

Es werden sowohl UnternehmerInnen in Gründung, als auch Jungunternehmen (<3 Jahre alt) sowie Unternehmen jedes Unternehmensalters gefördert. Unternehmen in Gründung können bis zu 24h geförderte Beratung in Anspruch nehmen. Der Stundensatz des ausgewählten Beraters/der ausgewählten Beraterin wird dabei von der Wirtschaftskammer Wien mit € 60.- pro Stunde gefördert. Der gleiche Fördersatz gilt auch für JungunternehmerInnen, die jedoch weitaus mehr Beratungsstunden gefördert nutzen können.

Jung-, Klein- und Mittelunternehmen, aber auch große Unternehmen, können bis zu 56 Stunden geförderte Beratung mit einem Zuschuss von € 40.- pro Stunde „konsumieren“. Die Aufteilung der Beratungsprojekte erfolgt dabei in die folgenden Abschnitte:

Geförderte Unternehmensberatung Blueberry Power E-CommerceKonstantin Heiller

1) Einstiegsberatung

Diese Beratung erfolgt zu 100% gefördert von der Wirtschaftskammer Wien und soll Unternehmen eine Orientierung geben, wie die fachliche Beratung aussehen kann. Der Umfang dieser Beratung beträgt vier Stunden und wird mit € 320.- (vorgeschriebener Stundensatz für das Beratungsunternehmen, für die weiteren Beratungsmodule unterhalb gilt der individuelle Satz des ausgewählten Beraters/der ausgewählten Beraterin) zu 100% gefördert.

2) Schwerpunktberatung

Bei der Schwerpunktberatung werden zentrale Unternehmensbereiche entwickelt, ausgebaut und innoviert. In diesem Modul, bei dem bis zu 20h gefördert werden (€ 40.- bis € 60.- pro Stunde Abzug vom Stundensatz des Beratungsunternehmens) werden die Zielsetzung und die dahinführende Roadmap erarbeitet.

3) Umsetzungsberatung

Hierbei wird die Umsetzung der ausgearbeiteten Maßnahmen gefördert (€ 40.- bis € 60.- pro Stunde Abzug vom Stundensatz des Beratungsunternehmens). Für diese Phase stehen maximal 20 geförderte Stunden zur Verfügung.

4) Kurzberatung

Wenn Sie eine fokussierte Kurzberatung zu einem konkreten Thema, wie z.B. E-Commerce oder Teilbereiche des Marketings benötigen, können Sie eine Kurzberatung ohne Schwerpunkt- oder Umsetzungsberatung mit bis zu 12h in Anspruch nehmen.

Geförderte Unternehmensberatung Blueberry Power E-Commerce Wien

Geförderte Unternehmensberatung: wer berät Sie?

Die Wirtschaftskammer Wien arbeitet mit einem Pool aus mehr als 600 Beratungsunternehmen zusammen, wobei darunter auch IT-Spezialisten, TechnikerInnen, Forschungseinrichtungen und anderer Dienstleistungsunternehmen zu finden sind. Damit finden Sie ExpertInnen zu zahlreichen Themen, insbesondere zu den folgenden fünf Themenbereichen:

Die geförderte Unternehmensberatung und ihre Inhalte

Die Themenbereiche der WKW Unternehmensberatung variieren, sind aber den folgenden 5 Schwerpunkten zuzuordnen:

1) Businesspläne & Strategieberatung

Dieser Themenbereich umfasst Beratungen zu Führungs- und Managementaufgaben, Unternehmenssteuerung, Geschäftsmodellinnovationen, Übernahme- und Nachfolgevorbereitungen, Gründungsvorbereitung (Hinweis: hier gibt es bereits ein regelmäßiges Kurs-Angebot an Workshops, das zuerst genutzt werden soll), Unternehmenssanierungen uvm.

2) Marketing & Vertrieb

Für Jungunternehmen, GründerInnen und etablierte Unternehmen gleichermaßen wichtig sind die Themen: Leadgewinnung, Kundenbindung, E-Commerce, Webshopkonzepte, Onlinemarketing, Positionierung, Verkaufsraum, Customer Journey Management uvm.

Geförderte Unternehmensberatung Blueberry Power E-Commerce

3) Budgetierung und Hilfe bei der Finanzplanung

Finanzierung & Kostenrechnung/Controlling, Bewertungen von Anlagevermögen und Unternehmenswerten, Förderabwicklungen etc.

4) Innovation & Technologie

Über den Expertenpool kann auf Know-How in den Bereichen Innovation von Prozessen, Produkten und Geschäftsmodellen sowie auf IT und Digitalisierungsberatung zugegriffen werden.

5) Ökologie und Umweltschutz

Dazu zählen u.a. betrieblicher Umweltschutz, Energie- und Abfallwirtschaft, Ressourcenverwendung, Emissionsmanagement und Umweltmanagementsysteme.

Geförderte Unternehmensberatung Blueberry Power E-Commerce WKW

Darüber hinaus fördert die Wirtschaftskammer Wien viele weitere Beratungsinhalte, wie z.B. die DSGVO-Infoveranstaltungen und viele weitere Themen im Rahmen des wko[forum]wien!

Den BeraterInnenpool finden Sie unter www.wko.at/wien/unternehmensberatung. Geförderte Beratungen (österreichweit) finden Sie auch im Rahmen der KMU DIGITAL Förderinitiative.

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