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101 E-Commerce-Vorteile

101 E-Commerce-Vorteile

Noch nie war die Zeit besser geeignet, um sich als UnternehmerIn intensiv mit dem Thema E-Commerce auseinander zu setzen; AnbieterInnen von physischen Produkten, Dienstleistungen und digitalen Inhalten können gleichermaßen von den unzähligen Möglichkeiten im E-Commerce Bereich profitieren. E-Commerce bedeutet dabei nicht nur das Aufsetzen eines Webshops, E-Commerce ist die digital unterstütze Abwicklung des Verkaufs Ihrer Produkte und Dienstleistungen.

E-Commerce bedeutet ebenso nicht nur, einen eigenen Webshop zu nutzen, sondern kann auch bedeuten, die Plattformen anderer Anbieter für das Anbietern der eigenen Produkte und Dienstleistungen zu nutzen, bzw. den Verkaufsprozess auch anderweitig digital zu unterstützen, wie z.B. durch intelligente self check-out Kassen, click & collect, etc.

Warum ist die Zeit gerade so gut geeignet, um sich jetzt mit dem Thema E-Commerce auseinander zu setzen?

Auf KundInnenseite steigt die Bereitschaft, Online-Käufe zu tätigen, digitale Payments zu nutzen und Produkte zu kaufen, noch bevor sie sie „in natura“ gesehen haben. Und UnternehmerInnen profitieren gerade von der wachsenden Verfügbarkeit von Breitbandinternet, von sinkenden Hosting- und Softwarekosten und von immer mehr Schnittstellen zwischen ERP-Systemen, Warenwirtschaftssystemen und Webshops.

Die Anzahl der Möglichkeiten und Vorteile einer E-Commerce Strategie für Ihr Unternehmen ist fast unbegrenzt. Als einen kleinen Versuch, ein paar Vorteile aufzulisten, haben wir diese Liste mit 101 E-Commerce Vorteilen für Sie erstellt. Vielleicht macht Sie auch Ihnen Lust, sich mit diesem Thema auseinander zu setzen und einmal zu evaluieren, ob Sie die zeitlichen und finanziellen Ressourcen haben, E-Commerce Anwendungen für Ihr Unternehmen zu implementieren und dauerhaft einzusetzen: 

Von den Vorteilen durch E-Commerce Anwendungen profitieren Sie als UnternehmerIn, als VerkäuferIn, als Marketer, als KundIn und als mögliche InvestorIn – dementsprechend haben wir die Vorteile in unterschiedliche Gruppen zusammengefasst:

 

E-Commerce für einen größeren KundInnennutzen

  • KundInnen können dank eines Webshops bequem von überall aus einkaufen
  • Vorab können sie online die jeweiligen Produkt-Verfügbarkeiten prüfen und so verhindern, umsonst einkaufen zu gehen.
  • Wer einen Webshop betreibt, befüllt die Produktinformationen umfangreich, dies ermöglicht KundInnen einen besseren Einblick in die Produktspezifikationen eines Produktes, für das sie sich interessieren.
  • Webshops ermöglichen gleich einen praktischen Einblick darin, welche Produkte sich beispielsweise technisch kombinieren lassen und welche Produkte nicht zusammenpassen.
  • KundInnenbewertungen und online Rezensionen erleichtern potentiellen KäuferInnen die Produktauswahl.
  • Onlineshops bieten eine exakte Preisauskunft – man erfährt sofort, wie viel ein Produkt kostet (inkl. Versand und Nebenkosten).
  • Ist Ihnen schon einmal im Geschäft beim Bezahlen eingefallen, dass Sie eigentlich einen Gutschein hätten, ihn jedoch vergessen haben? Digitale Gutscheine und Rabattcodes für Webshops können Sie leicht auf allen Geräten abspeichern und Sie haben sie immer mit dabei.
  • Der Einkauf funktioniert online durchschnittlich schneller – was eine enorme Zeitersparnis für Ihre KundInnen bedeutet.
  • Durch den direkten Preisvergleich haben KundInnen die Möglichkeit, das beste Angebot für sich herauszusuchen.
  • KundInnen haben die Möglichkeit, auch zu einem späteren Zeitpunkt, ihren Shopping-Cart wieder direkt anzuklicken. Ein Einkaufswagerl, das man im Geschäft stehen lässt, wird nach zwei Tagen sicher nicht mehr dort stehen, wo Sie es gelassen haben. 
  • Die meisten Webshops bieten komfortable Filterfunktionen an, mit dem KundInnen schnell ihre Präferenzen heraussuchen können.
  • E-Commerce vereinfacht auch die Individualisierung von Produkten, sei es hinsichtlich der Farbwahl, eines individuellen Schriftzugs, etc. 
  • Im Rahmen eines Webshops kann ein Konfigurator eingebunden werden, über den nicht nur die präferierte Variante, sondern auch Upsells, wie beispielsweise bei Neuwagen-Extras, angeboten werden können.
  • „E-Commerce“ kann auch bedeuten, Augmented bzw. Virtual Reality zu nutzen, sei es für virtuelle Touren (Immobilien) oder für andere Produkte.
  • Dank E-Commerce ist es viel leichter zu identifizieren, welche KundInnen sich für welche Produkte interessieren und ihnen dementsprechend Angebote zu präsentieren.
  • Neben Rezensionen & Bewertungen gibt es in Onlineshops gleich auch die Möglichkeit, häufige Fragen laufend in einer „FAQ“ Rubrik einzupflegen und so viele Anfragen a priori zu beantworten.
  • Besonderes im B2B-E-Commerce Bereich beschleunigt z.B. ein Webshop die Angebotseinholung. In einem Webshop kann man 24/7 ein Kaufanbot legen, das nur noch vom Verkäufer bestätigt werden muss. 
  • Ein Webshop ermöglicht unterschiedliche Preis- und Rabattstaffelungen, auf Kundengruppen und -accounts zugeschnitten und für sie individualisiert.
  • Ein Onlinestore bietet die Möglichkeit einer automatischen Umrechnung in Fremdwährungen für BesucherInnen aus dem Eurozonen-Ausland.
  • Im E-Commerce Geschäft haben VerbraucherInnen ein 14 tägiges Widerrufsrecht und damit doppelt so lange, wie der 7tägige Umtausch wegen „Motivirrtums“ im stationären Handel.
  • KundInnen haben bei einem Webshop keine Wartezeiten an der Kasse.
  • KundInnen müssen keine Staus bei der Anfahrt zum Geschäft befürchten, sie müssen keinen Parkplatz suchen und geraten auch nicht ins Gedränge…
  • In einem Webshop gibt es ein klares first-come-first-serve Prinzip – wer ein Produkt zuerst im Warenkorb bzw. bestellt hat, bekommt es auch.
  • E-Commerce bietet praktische Zusatz-Services-Möglichkeiten. Oft können bestellte Produkte gleich als Geschenk verpackt und mitsamt Grußkarte und Wunschtext an jemand anderen geschickt werden.
  • Ein Onlineshop kann bei speziellen Produktkategorien (z.B. Hygieneprodukte, Babywindeln, etc.) ein Abomodell anbieten, bei dem Produkte des regelmäßigen Bedarfs laufend nachgeliefert werden.

Mehr Umsatz dank E-Commerce

  • Mit einem Webshop haben Sie als UnternehmerIn die Möglichkeit, rund um die Uhr 24/7 zu verkaufen und sind nicht mehr nur an Öffnungszeiten gebunden.
  • Analog zur „FAQ“ Rubrik oberhalb, kann in einem Onlineshop Ihre Beratung „digitalisiert“ werden. Sie können kurze Info- und Produktvideos aufnehmen, Datenblätter als PDF für den Download bereit stellen usw. Diese digitale „Verkaufsassistenz“, kann beliebig skaliert werden!
  • Ihr SEO kann von einem Onlinestore profitieren, Produkte können nun auch organisch auf Google ranken.
  • Falls Sie die Plattformen anderer nutzen, können Sie mit einem Webshop den Traffic aus Affiliate Programmen leichter nachverfolgen.
  • Dank zahlreicher Analysetools können Sie Ihre Zielgruppe für den Onlineshop leichter segmentieren (zeigen Sie beispielsweise Ihr Apple-Zubehör nur KundInnen, die gerade auf einem Apple Gerät surfen!)
  • Mit einem Onlineshop können Sie in kurzer Zeit neue internationale Märkte erschließen.
  • Somit können Sie auch mehrere Sprachoptionen auf Ihrem Shop anbieten, teilweise sogar mit automatisieren Übersetzungen,
  • E-Commerce ermöglicht es Ihnen, saisonales Pricing bzw. Pricing nach Lagerstand in real-time zu adaptieren und zu optimieren.
  • Selbst, wenn ein Produkt ausverkauft sein sollte, können Sie online die Möglichkeit für KundInnen anbieten, gleich eine Vorbestellung zu tätigen.

E-Commerce & digitales Marketing – das Traumduo

  • In einem Webshop sammeln Sie laufend Datenmaterial – vom Traffic, über Klicks, zu Verkaufszahlen, Anfragen, Verweildauer auf der Seite, Heatmaps usw. Vieles wird nun leichter messbar für Sie. 
  • Neben den Analysetools haben Sie somit langfristig auch die Möglichkeit, genaue Statistiken, Produkt- und Werbekosten und Produktprozesskostenrechnungen durchzuführen.
  • Wenn Sie bereits einen Webshop haben, dann ist oft auch die Integration in andere Marktplätze, wie Facebook Shops, Instagram, Amazon, usw. oft nahtlos möglich, wodurch Sie zwar Gebühren zahlen, aber auch ein größeres Publikum erreichen und damit Ihren Shop bekannter machen können.
  • Ihr Performance-basiertes Marketing wird in einem Webshop leichter messbar – beispielsweise, welche Werbeanzeigen tatsächlich zu den meisten Verkäufen führen.
  • In einem Webshop haben Sie die Möglichkeit – nach vorhergehender Einwilligung Ihrer WebseitenbesucherInnen – Tracking Cookies zu platzieren und Ihre Daten mit den Daten sozialer Netzwerke zu überkreuzen – Achtung – hier sind jedenfalls die Bestimmungen des Datenschutzes, die Informationspflichten und die Berücksichtigung der Betroffenenrechte einzuhalten!
  • In Ihrem Webshop können Sie mit Coupons einzelne Produkte bewerben, je nachdem, ob sie Lager abbauen möchten. Sie können auch so genannte „A/B Tests“ machen und an unterschiedlichen Tagen unterschiedliche Produktpreise testen – alles weitaus einfacher als in einem Ladengeschäft.
  • Sie haben die Möglichkeit, das oben bereits erwähnte Affiliate Marketing einzubauen. Dabei erstellen Sie individuelle Links zu Ihren Produkten, die von Ihren Affiliates beworben werden. Diese Werbung ist kostenlos, so lange, bis eines dieser – von anderen beworbenen – Produkte verkauft wird. Erst dann zahlen Sie eine vereinbarte „Erfolgs-“ oder Affiliategebühr.
  • Sie können in Ihrem Onlinestore mit spezifischen Countdowns arbeiten, beispielsweise für einen Rabatt, für kostenlose Lieferung etc. Damit schaffen Sie Dringlichkeit und erhöhen die Anzahl der Verkaufsabschlüsse.
  • Die zuvor erwähnte „FAQ-Rubrik“ kann individuell getracked werden: Sollte eine der Fragen besonders oft angeklickt werden, haben Sie die Möglichkeit, mehr Informationen in den Produkttext einzubauen, um diese Frage a priori noch besser zu beantworten und Kaufbarrieren abzubauen.
  • Dieses Tracking ist auch auf andere Seiten übertragbar – wo halten sich Ihre WebseitenbesucherInnen lange auf? Wo könnten Informationen fehlen? Wo happert es und wo springen Ihre potentiellen KundInnen genau ab? 
  • Mit einem Webshop können Sie sich sehr leicht gegen MitbewerberInnen durchsetzen, wenn er technisch gut eingestellt ist und schnell lädt: Eine Analyse von Walmart zeigte, dass mit jeder eingesparten Sekunde Ladezeit, die Kaufabschlussrate um 2% gestiegen ist.
  • Neben Tracking, Testing, Affiliate Marketing und Countdown Timern gibt es noch viele Stellhebel im Marketing zur Verbesserung der Profitabilität Ihres Webshops. Der Vorteil ist – alle diese Stellhebel sind digital, sehr gut dokumentierbar und können laufend getestet und optimiert werden.

Mehr Kostenersparnis dank E-Commerce

  • Ein durchschnittliches, von uns begleitetes Webshopprojekt kostet zwischen € 5.000 und € 20.000, je nach Umfang und Bedarf. Diese Anfangsinvestitionen inklusive Setup, Design und Datenpflege sind sehr niedrige Anfangsinvestitionen im Vergleich zu einem Offline-Geschäft.
  • Ein Onlineshop bietet außerdem die Möglichkeit, Economies of Scope zu erzielen: Alles, was Sie getestet und optimiert haben, wird durch Ihre weiteren Maßnahmen weiter „gehebelt“ und dient der Umsatzsteigerung, Kostenersparnis oder Ihrem Brand Aufbau.
  • Ein Beispiel hierfür sind bezahlte Pay-per-click (PPC) Werbeanzeigen. Viele schalten ihre Anzeigen, mit dem Ziel, viele Klicks zu bekommen. Aber Klicks bringen nicht unbedingt Verkaufsabschlüsse. Mit einem Webshop haben Sie die Möglichkeit, Ihre Kampagnen auf „Conversions“, z.B. Verkaufsabschlüsse hin zu optimieren.
  • Sie sparen Kosten, da Sie weniger Auslage- und Verkaufsfläche benötigen, wenn Sie zumindest einen Teil Ihrer Produkte online verkaufen. Wenn Sie ein neues Produkt in Ihr Angebot aufnehmen wollen, können Sie es vorerst einmal anbieten und testen und in Ihrem Shop präsentieren und erst bei einem Verkaufsabschluss, kaufen Sie es selber ein.
  • Dadurch sparen Sie auch bei der Lagerfläche!
  • Sie benötigen weniger Verkaufspersonal.
  • Sie können in den Internationaler Verkauf einsteigen, ohne im Ausland Filialen zu eröffnen.
  • Auch die Payment Provider wie Stripe, Klarne und Paypal werden immer kompetitiver, wodurch auch Ihre Transaktionskosten deutlich sinken können.
  • Ein großes Problem im stationären Handel ist der „Schwund“ durch Diebstahl etc.. In einem E-Commerce Geschäft kann weniger gestohlen werden.
  • Durch das laufende Tracking von Verkauf, Lagerstand und Umsatz, erhalten auch Ihre MitarbeiterInnen mehr Transparenz in Echtzeit, wodurch Incentivierungsmaßnahmen besser greifen können.

E-Commerce und der Vorteil für Ihren Firmenwert

  • In Österreich stehen in den kommenden Jahren zehntausenden Betriebsübergaben an: Viele UnternehmerInnen, vor allem KleinstunternehmerInnen und EPU setzen sich mit der Unternehmensnachfolge auseinander. Je nach Produkt und Dienstleistungen kann die Einbindung eines Webshops ein deutlicher Anreiz für eventuelle NachfolgerInnen sein. Es handelt sich um ein einmaliges Setup, von dem im Rahmen der Betriebsnachfolge noch langfristig profitiert werden kann. 
  • Ein weiterer attraktiver Grund für potentielle Investoren bzw. NachfolgerInnen ist die leichtere Nachvollziehbarkeit der Unternehmensperformance im E-Commerce-Bereich. Das im Geschäftsbetrieb gewonnene Datenmaterial hat per se schon einen Wert, der bei der Betriebsübergabe auch dementsprechend bewertet werden muss.
  • Dies trifft auch bei Übernahmen oder Fusionen zu: Digitalisiertes Inventar kann leichter integriert und in bestehende Systeme übernommen werden.
  • Durch die Datengewinnung im Webshop ist es auch leichter, langfristige Kundenbindungen herzustellen, was den Unternehmenswert wiederum steigert.
  • Mit jedem Einkauf bestehender KundInnen steigt nämlich ihr Vertrauen und die Geschwindigkeit der Kaufabwicklung nimmt zu.
  • In einem Webshop haben Sie – einfacher als im stationären Handel – die Möglichkeit Upselling zu betreiben (beispielsweise indem ein verlockendes Angebot bei einem Upgrade auf das nächstteure Produkt angeboten wird).
  • Sicher kennen Sie die Rubrik „Andere KundInnen kauften auch….“ bei großen Online-Händlern. Dieses als „Cross-selling“ bezeichnete Querverweisen auf ähnliche, komplementäre oder beliebte Produkte steigert ebenfalls den Umsatz pro Einkauf.
  • Webshops bieten zudem die Möglichkeit, „Bundles“ zu verkaufen. Wer beispielsweise 1kg Kaffee kauft, kann dazu gleiche eine Packung Cantucci kaufen und spart dabei ein paar Prozent. Passt einfach gut zusammen.
  • Durch die Bindung Ihrer KundInnen, die Erhöhung der Kauffrequenz und die Steigerung des Kaufwerts tragen Sie automatisch zu einer Erhöhung des Customer Lifetime Values bei.
  • In einem Onlineshop können Sie einfach digitale Bonusprogramme einführen und damit den Customer Lifetime Value weiter steigern.
  • In Umsatzschwachen Zeiten können Sie – dank Ihrer Customer Insights – durch gezielte Rabatte verkaufsfördernde Aktionen starten. 

Optimierte Prozesse dank E-Commerce

  • Die meisten Shopsysteme gleichen die Lagerstände und Verfügbarkeiten mit Ihrem Lager ab und ersparen Ihnen damit ein manuelles Tracking.
  • Webshops bieten Ihnen die zuvor schon erwähnte Möglichkeit, Produkte zu präsentieren und zu verkaufen, die Sie noch gar nicht haben. Das kann bei einzelnen Produkten und Produktlinien Ihr Lagerrisiko senken, einige Unternehmen machen daraus überhaupt ein Geschäftsmodell. Sie fokussieren sich auf die KundInnengewinnung und leiten den Kaufabschluss direkt an den Vorlieferanten weiter (Dropshipping).
  • Die meisten Shopsysteme bieten auch integrierte Schnittstellen zu den gängigsten CRM-Systemen, was Ihnen viel Arbeit bei der Pflege der KundInnendaten abnimmt. 
  • Werbeplattformen wie Facebook oder Google Ads bieten auch direkte Verknüpfungen zu Ihren Produkten. Sie können mittels weniger Klicks einzelne Produkte mit allen verknüpften Informationen und Bildern auf den großen Werbeplattformen präsentieren und sparen sehr viel Zeit.
  • Auch das wachsende soziale Netzwerk „Instagram“ bietet seit 2018/2019 so genannte „shoppable posts“ an, über die Sie Ihre Produkte direkt innerhalb von Instagram verkaufen können.
  • Die Basis dafür liegt im Facebook Catalogue, der als Produktverzeichnis bei Facebook hinterlegt wird; damit können Sie Ihre Produkte auch bei Facebook listen, bewerben und verkaufen.
  • Auch bei Google haben Sie mit einem eigenen Webshop über das Google Merchant Center die Möglichkeit, Ihre Produkte über Google Shopping ads ganz einfach zu bewerben.
  • Wenn Sie andere Plattformen, wie z.B. Amazon nutzen wollen (etwas mehr als die Hälfte der Verkäufe auf Amazon kommen von Onlinehändlern, die nicht Amazon sind), sparen Sie viel Zeit und greifen auf bestehenden Kundentraffic zu (siehe auch rakuten, eBay, willhaben, Etsy, etc.)
  • Die digitale Verkaufsabwicklung vereinfacht auch viele buchhalterische Prozesse: elektronische Rechnungen können direkt ausgelesen und verbucht werden, was weitaus schneller geht, als die Rechnungslegung im Offline-Bereich.
  • Nachdem wir zuvor Dropshipping bereits erwähnt haben, können Sie dieses Testen von Produkten jederzeit bei neuen Features, Farbvarianten und Stilen fortsetzen. Damit können Sie Ihr Inventar und Ihr Angebot laufend optimieren und verbessern.
  • Schon einmal einen Druckfehler in Ihrem Produktkatalog entdeckt? Der Katalog, von dem Sie 1.000 Stück gedruckt haben? In Ihrem Webshop können Sie Produktinformationen jederzeit in Sekunden aktualisieren und ausbessern.
  • Praktisch jedes Webshopsystem kann auf allen Geräten optimiert (responsive) dargestellt werden. Dadurch müssen Sie nicht unterschiedliche Formate für Handy, Tablet und Laptop designen lassen.
  • Webshops bieten die Möglichkeit eine Registrierungspflicht für Neukunden. Damit lassen Sie diesen Prozess zukünftig direkt von Ihren KundInnen selbst erledigen (besonders im B2B-Bereich von Vorteil)
  • Sie können noch vieles Mehr von Ihren KundInnen erledigen lassen: Die als „User Generated Content“ bezeichneten Inhalte umfassen Bewertungen, Fragen UND Antworten (lassen Sie einfach einige Fragen von Ihren bestehenden KundInnen selbst beantworten), Unboxing-Videos, Produktfotos und -vergleiche – die erfolgreichsten Webshops lassen diese Inhalte, die für neue SeitenbesucherInnen wichtig sind und auch von Google indexiert werden, von ihren Fans und KundInnen erstellen.
  • Habe ich schon erwähnt, dass Sie zu jedem Zeitpunkt Ihre Umsätze auf einen Blick griffbereit haben?
  • Webshops bieten oft schon die Schnittstellen zu Logistikdienstleistern und damit zum Paket-Tracking; wenn Sie Paket-Tracking aktivieren, ersparen Sie sich viele Anfragen, wie „wo ist meine Lieferung?“.
  • Falls Ihr Onlinegeschäft wächst und Sie einen neuen Standort brauchen – kein Problem. Dank E-Commerce vollzieht sich eine Standortverlagerung leichter als bei einem Ladengeschäft.
  • Da Ihr Shop ortsunabhängig funktioniert, kann er auch technische Gebrechen in Ihrem Geschäft bzw. Betriebsunterbrechungen aufgrund von Krankheit überbrücken.
  • Sie müssen nicht jede einzelne Bestellung kommissionieren. Bestellungen können auch, zum Bespiel bis zum Tagesende, „gesammelt“ werden und dann als „Sammelbestellung“ versendet werden.
  • E-Commerce muss übrigens nicht immer ein Fernabsatzgeschäft inkludieren, E-Commerce kann auch ein schneller unkomplizierter self-Checkout in Ihrem Lieblingsgeschäft sein und Ihnen so Zeit ersparen!

E-Commerce ermöglicht Ihnen neue Geschäftsmodelle

  • Durch die digitale Verknüpfung Ihres Unternehmens mit einem E-Commerce Front-end, bieten sich für Sie neue Geschäftsmodelle an und Sie sind bereits fit für viele Modelle und Verkaufskanäle, die wir vielleicht noch gar nicht kennen: so können Sie beispielsweise mit Ihrem Shop Ihr Produkte über Amazon Echo oder über Ok Google verkaufen.
  • Das zuvor angesprochene Affiliate Marketing kann Ihnen nicht nur dabei helfen, Ihre Produkte zu verkaufen, Sie können auch die Produkte Anderer über einen eigenen Affiliate Link verkaufen. Wenn Sie beispielsweise wissen, dass ein Produkt gut zu Ihrem Angebot passt und es sehr wahrscheinlich ist, dass Ihre KundInnen es woanders kaufen, Sie es aber nicht im Angebot haben, verlinken Sie doch zu einem anderen Shop und verdienen Sie eine Affiliate Gebühr durch diese „digitale Weiterempfehlung“.
  • E-Commerce ermöglicht auch Modelle der Sharing Economy: vermieten Sie Ihre Produkte oder stellen Sie Ihre E-Commerce Lösung Ihren KundInnen als Austauschplattform zur Verfügung.
  • Sie können Ihren Webshop auch als Werbeplattform für andere nutzen und an Werbeschaltungen verdienen.
  • Die zuvor angesprochenen Abomodelle gelten nicht nur für physische Produkte: So können Sie beispielswiese laufend an einem Newsletter, an Kursen und Webinaren – dank E-Commerce verdienen.
  • Die Digitalisierung von Dienstleistungen stellt darüber hinaus einen sehr großen und lukrativen Markt dar. Onlinekurse, digitale Trainings, Fernunis – dank E-Commerce sind die Möglichkeiten, Ihr Know-How, selbst dem kleinsten Zielkundensegment international zur Verfügung zu stellen, praktisch unbegrenzt.
  • Viele Webshopanbieter kombinieren physische und immaterielle Leistungen: So haben Sie die Möglichkeit, beispielsweise eine Garantieverlängerung zu einem Gerät dazuzukaufen, sich einen mehrjährigen Priority-Support zu sichern usw. 
  • Dank Ihres Webshops hieven Sie Ihr Content Marketing auf ein neues Level: Große Retailunternehmen verkaufen nicht nur ihre Produkte (wie z.B. Lebensmittel), sie stellen in ihren E-Commerce Front-ends ganze Mikrokosmen an Rezepten, Inhaltsstoffanalysen, Wettbewerben, Gewinnspielen usw. zur Verfügung, um mit diesem Content KundInnen zu binden.

Nachhaltigkeit: 

  • Abgesehen von der gesamten Thematik „Verpackungs- und Versandwahnsinn“ einiger Onlinehändler, gibt es ein paar Aspekte, die E-Commerce deutlich nachhaltiger als das Offlinegeschäft werden lassen. Ein Beispiel sind die zuvor erwähnten Kataloge, die obsolet werden, sobald neue Produkt(preise) eingeführt werden. Durch das Weglassen des Katalogdruckes können Ressourcen geschont werden.
  • Der digitale Rechnungsdruck spart auch Papier ein (jedoch entsteht Versandverpackungsabfall).
  • Während früher digitale und analoge Medienträger versendet worden sind (DVDs, CDs, usw.) werden durch die digitale Lieferung wiederum Ressourcen geschont. 
  • E-Commerce erleichtert dadurch in vielen Unternehmensbereichen die Dokumentation des Co2-Footprints eines Unternehmens.
  • Ihre KundInnen ersparen sich den Weg zum Einkauf – was bedeutet, dass nur noch das Paket zu Ihren KundInnen geschickt werden muss und Ihre KundInnen nicht zu Ihnen transportiert werden müssen.
  • Beim Versand gibt es noch ein großes „Last Mile Potential“. Hier könnte beispielsweise die Anlieferung vom Verteilzentrum zu den EndkundInnen über Drohnen erfolgen. Ebenso groß wäre das Potential für ein international akkordiertes Mehrwegverpackungssystem, mit dem Versandpackungen, z.B. über ein Pfandsystem, immer wieder eingesetzt werden.
  • Unternehmen, die sich auf nachhaltige Produkte fokussieren, werden immer mehr von KundInnen gesucht und ausgewählt. Durch diese Marktnachfrage nach ressourcenschonenden Produkten kann E-Commerce signifikant zu mehr Nachhaltigkeit im Einzelhandel beitragen.

Sie sehen hier vielleicht, dass ein überzeugter E-Commerce Fan am Werk gewesen ist. Vielleicht betrachten Sie einige der 101 E-Commerce-Vorteile als redundant, eventuell fehlen Ihnen noch ein paar Argumente, die für ein noch stärkeres Engagement im E-Commerce Bereich sprechen.

Ich bin neugierig auf und dankbar für Ihre Ideen und Argumente und würde mich freuen, wenn Sie mir unter heiller@blueberry-power.at schreiben! 

 

Die KMU DIGITAL 2.0 Umsetzungsförderung

Die KMU DIGITAL 2.0 Umsetzungsförderung

Seit dem 11. Dezember 2019 können Sie bis zum 31. März 2020 eine so genannte „KMU DIGITAL 2.0 Umsetzungsförderung“ beim AWS (über den AWS Fördermanager) beantragen. Dies ist ein Novum bei KMU DIGITAL, denn es werden Digitalisierungsprojekte österreichischer KMU direkt bei der Umsetzung zu 30% mitfinanziert. Die Projektdauer selbst darf – trotz der Einreichfrist bis Ende März – ein Jahr betragen. Doch welche Projekte werden gefördert? 

Die KMU DIGITAL 2.0 Umsetzungsförderung: Voraussetzungen

Grundsätzlich stehen 2 Mio. Euro Förderbudget zur Verfügung, die nach dem first-come-first-served Prinzip vergeben werden. Die Voraussetzungen, um ein Projekt tatsächlich mit 30% der förderbaren Kosten aus diesem Topf zu unterstützen sind:

  • vorheriger Abschluss einer geförderten Status- und Potentialanalyse oder einer geförderten Strategieberatung
  • Ergebnis der Beratung (Beratungsbericht) samt Auszahlungsbestätigung der Förderung aus KMU.DIGITAL
  • Einhaltung der de-minimis Vorgaben
  • Erfüllung der KMU Kriterien
  • vollständig ausgefülltes Webantragsformular im Zuge der Einreichung über das digitale Einreichportal
  • Aufstellung der Kosten
  • Gefördert werden nur Projekte mit förderbaren Kosten von mind. €5.000 bis max. €20.000 (exkl. USt).

Förderbare Projekte und Kostenbestandteile 

Wichtig ist, dass nur aktivierungspflichtige Neuinvestitionen (materielle und immaterielle Investitionen) sowie damit einhergehende Leistungen externer Anbieter (z.B. Programmiertätigkeiten, (Cloud-)Softwarelizenzen), die in direktem Zusammenhang mit dem Investitionsprojekt stehen, gefördert werden. In Verbindung mit aktivierungspflichtigen Neuinvestitionen können auch Digitalisierungsgesamtpakete (z.B. Aufbau einer Homepage mit begleitender Rechtsberatung, kundenspezifisches Setup eines Webshops oder Implementierung von Versandschnittstellen) von externen Anbietern gefördert werden, die laufende Kosten inkludieren können, welche für eine Förderlaufzeit von maximal 12 Monaten gefördert werden können. 

Beispielsweise werden Neuinvestitionen in den folgenden Bereichen gefördert (nicht abschließend):

  • Einführung/Verbesserung von E-Commerce und Online Marketing (reine Onlinemarketingausgaben sind Betriebsausgaben, nicht aktivierungspflichtig und somit nicht förderbar!),
  • Digitalisierung der Geschäftsprozesse, Schaffung von Netzwerken, IoT Verknüpfungen und Prozessverbesserung (z.B. Fernwartung, Machine communication, etc.) 
  • Digitale Transformation des Verkaufs-/Vertriebsprozesses;
  • Einführung/Weiterentwicklung digitaler B2B/B2C-Anwendungen; 
  • Einführung/Verbesserung der IT-Sicherheit,
  • IT-Security-Maßnahmen; Aufbau Informationssicherheitsmanagement (inkl. Datenschutz), Investitionen in die IT-Sicherheit, inkl. Firewall und Virenschutzprogramme gefördert, sofern erstmalig

    Wichtig: Ersatzinvestitionen ohne technische Weiterentwicklungen (z.B. Austausch von PCs, Tablets oder Smartphones, Aktualisierungen von Webseiten, Standard-Upgrades) sind nicht förderfähig. Gleiches gilt für:

    • Kosten, die vor Antragstellung angefallen sind oder gelegt wurden oder die nicht in unmittelbarem Zusammenhang mit einem Digitalisierungsprojekt stehen
    • Investitionen mit Investitionsstandort außerhalb Österreichs
    • Kosten, die nicht in einem Zusammenhang mit einer unternehmerischen Investition stehen (z.B. Privatanteile als Bestandteil der Investitionskosten)
    • Projekte aus dem Modul Umsetzung, für welche die Finanzierung nicht gesichert ist
    • Fahrzeuge, Finanzanlagen, Finanzierungskosten, aktivierte Eigenleistungen
    • Kosten, die aus einem Unternehmenskauf/einer Unternehmensübernahme resultieren (z.B. Firmenwert, Übernahme/Ankauf bereits bestehender Investitionen – „Übernahmekosten“)
    • laufende Betriebskosten (z.B. Personalkosten). Hiervon sind Lizenzgebühren ausgenommen, die im Rahmen der Umsetzungsförderung neu angeschaffte und eingesetzte Softwareprodukte betreffen.
    • Kosten, die im Zusammenhang mit exportbezogenen Tätigkeiten stehen
    • Kosten, die bereits durch andere Förderungsprogramme mit Zuschuss unterstützt wurden oder werden (z.B. Projektkosten im Rahmen von „go-International“ etc.), wenn dadurch eine Förderquote von über 100% erreicht werden würde.
    • Nicht aktivierungsfähige Beratungskosten oder Kosten, die bereits im Modul Beratung gefördert wurden, können im Modul Umsetzung nicht gefördert werden.
    • Kosten die aus Kleinstbetragsrechnungen unter EUR 150 (exklusive Umsatzsteuer) resultieren

    KMU DIGITAL 2.0 Umsetzungsförderung – Rasch zugreifen!

    Der Antrag für eine Umsetzungsförderung kann bis zum 31.3.2020 über www.kmudigital.at nach Abschluss einer zuvor durchgeführten KMU DIGITAL Beratung eingereicht werden. Der Umsetzungszeitraum beträgt maximal ein Jahr. Falls Sie an einer geförderten Beratung im Rahmen von KMU DIGITAL interessiert sind, kontaktieren Sie mich bitte unter heiller@blueberry-power.at.

     

    Die Unterschiede zwischen KMU DIGITAL 1.0 und KMU DIGITAL 2.0

    Die Unterschiede zwischen KMU DIGITAL 1.0 und KMU DIGITAL 2.0

    Ein halbes Jahr lang haben österreichische EPU und KMU auf die neue Förderinitiative KMU DIGITAL 2.0 gewartet und nun hat sie begonnen. Hier finden Sie die Unterschiede im Vergleich mit der Version 1.0:

    Der Online Status Check

    Es gibt zwar den Online Status Check (https://kmudigital.wkoratgeber.at/) noch und er ist hilfreich für ein erstes Self-Assessment, mit nützlichen Tipps im Anhang und hilft auch dem Berater bzw. der Beraterin, sich einen ersten Überblick zu verschaffen, ist aber nicht mehr zwingend für die Fördereinreichung bei der Potentialanalyse notwendig.

    ie KMU DIGITAL Förderanmeldung

    90 % des Weges, um zur KMU DIGITAL Förderanmeldung zu kommen, war es, sich als so genannter „Administrator“ bei den WKO Services frei zu schalten. Hierfür war es notwendig, ein Anmeldeformular auszudrucken, zu unterschreiben, zu scannen und wiederum hochzuladen. So weit so gut. Der eigentliche Stolperstein war für viele, ihre Kammernummer herauszusuchen, die in der jährlichen Umlagevorschreibung zu finden ist, welche wiederum meisten in der Buchhaltung oder beim Steuerberater liegt. Dieses Thema ist nun vom Tisch, da die Anmeldung auch für nicht verkammerte Freie Berufe möglich ist und außerdem über den Fördermanager des aws, nicht mehr über die Fördereinreichplattform der WKO umgesetzt wird. Das bringt – für manche – eine große Vereinfachung, des ohnehin sehr rasch von Statten gegangenen Anmeldeprozesses!

    Förderung neu: Wer ist förderfähig

    Mit der neuen Förderinitiative sind nicht mehr nur WKO Mitglieder förderfähig , sondern auch „verkammerte oder nicht verkammerte“ freie Berufe. Hierzu zählen unter anderem auch Ärzte, Rechtsanwälte, Notare, etc.

    Förderinhalte

    Die zuvor erwähnte Potentialanalyse, die den IST-Stand des Digitalisierungsgrades eines Unternehmens analysiert, gibt es nach wie vor, jedoch kann diese für jeden der drei Themenbereiche:

    • Geschäftsmodelle und Geschäftsprozesse (strukturierter Überblick über Chancen und Risiken der wichtigsten Trends sowie ein grober Plan für eine mögliche Umsetzung)
    • E-Commerce und Online-Marketing (Statusanalyse der bisherigen E-Commerce-Aktivitäten und Handlungsfelder und Verbesserungsmöglichkeiten)
    • IT-Security (anhand eines standardisierten Prüfkataloges die Sicherheit der digitalen Infrastruktur und Überblick über die wichtigsten Maßnahmen zur Förderung der IT-Sicherheit)

    eine gesonderte Potentialanalyse beantragt werden. Zwar werden nicht mehr 100% gefördert, die zuvor direkt von der WKO bezahlt worden waren und inzwischen vom beratenen Unternehmen zumindest gänzlich ausgelegt werden müssen, mit 80% Förderzuschuss, die nach Einreichung des Beraterberichtes und des Bankbeleges von der WKO binnen 2-4 Wochen überwiesen werden, sind die drei Potentialanalysen aber ein sehr guter Einstieg, um ein Unternehmen in drei Mal 4-5 Stunden gründlich zu durchleuchten, ohne das der finanzielle Aufwand für das Unternehmen groß ist (von bis zu € 1.500 Beratungskosten – netto – im Rahmen der drei Potentialanalysen werden nämlich insgesamt bis zu € 1.200 von der WKO als Zuschuss bezahlt!)

    Auch für KleinunternehmerInnen, die einen Großteil der Kammermitglieder ausmachen und die nicht vorsteuerabzugsberechtigt sind, gibt es eine Entlastung: Der USt. Anteil ist nun ebenfalls förderfähig!

    Förderung Fokusberatungen

    Auch die Fokusberatungen, bei denen sich Berater(in) und beratenes Unternehmen jeweils zwei Tage zusammensetzen und einen Plan entwerfen, welche Schritte wie in Zukunft umgesetzt werden können, sind uns erhalten geblieben. Bis zu € 2.000 darf jede Beratung für mind. 16h kosten, wobei hiervon 50%, also bis zu € 1.000 mittels Zuschusses gefördert werden. Neben den drei altbekannten und wichtigen Themen Geschäftsmodelle und Geschäftsprozesse, E-Commerce und Online-Marketing und IT-Security kommt nun ab Dezember das Thema „digitale Verwaltung“ hinzu, wobei es hier vor den Zertifizierungsworkshops- und Gesprächen im Dezember noch keine zertifizierten BeraterInnen gibt.

    Ein neues Highlight: Die Umsetzungsförderung des aws

    Nach Erörterung der Fragestellungen „wo stehe ich?“ (Potentialanalyse) und „wie gehe ich es an?“ (Fokusberatung) wird nun auch die Umsetzung selbst gefördert. Dies ist ein absolutes Novum und mit 30% Umsetzungsförderung für Projektkosten von € 5.000 bis € 20.000, von denen maximal € 5.000 mittels Zuschusses gefördert werden, auch durchaus reizvoll, wenn es darum geht, Investitionen in die Digitalisierung des Unternehmens zu tätigen (die jedoch keine reinen Ersatzinvestitionen sein dürfen). Wichtig ist hier, dass zuvor zumindest eine geförderte Beratung im Rahmen von KMU DIGITAL bereits in Anspruch genommen sein worden muss.

    Weiterbildungsbonus und Zertifizierungsförderung fallen weg

    Nachdem die Nachfrage nach dem Weiterbildungs- bzw. Qualifizierungsbonus bei KMU DIGITAL 1.0 offenbar nicht sehr groß gewesen ist (eigene Vermutung, kein offizielles Statement!), ist diese Förderung mit KMU DIGITAL 2.0 abgeschafft worden. Auch der Qualifizierungsbonus für BeraterInnen, die Zuschüsse zu den Kosten für Workshops und Zertifizierungsgespräche erhalten haben, ist mit KMU DIGITAL 2.0 passé.

    Fazit: KMU DIGITAL 2.0 ist eine gereifte und weiterentwickelte Förderung

    Trotz der Wirren seit Mai, in denen fraglich war, wie und ob die KMU DIGITAL Förderinitiative weitergeführt wird, ist seit Auslaufen der ersten Förderwelle (31.3.2019) sehr viel seitens des Bundesministeriums, der WKO und des aws, unter Hilfe der BeraterInnen, weitergearbeitet worden. Das Ergebnis ist ein KMU DIGITAL 2.0, bei dem Stolpersteine aus dem Weg geräumt, Ineffizienzen beseitigt und neue Ideen und Ansätze eingebracht worden sind. Auch die Themenlandschaft bei den Trendkarten (für die Potentialanalyse) ist adaptiert, kombiniert und optimiert worden und spiegelt damit nicht nur die Erfahrungen aus fast 7.000 Beratungen, sondern auch hochaktuelle Themenstellungen der Digitalisierung wider.

    Meine Empfehlung ist daher, jetzt zu zu schlagen und sich für die KMU DIGITAL 2.0 Förderung anzumelden, bis zum 31.3.2020 ist die möglich! Für mehr Informationen kontaktieren Sie mich bitte unter heiller@blueberry-power.at!  

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    Die Umsetzungsförderung für KMU

    Die Umsetzungsförderung für KMU

    Erstmals bringt die Digitalisierungsoffensive KMU DIGITAL 2.0 auch eine „Umsetzungsförderung: Insgesamt stehen dabei zwei Millionen Euro zur Verfügung, die über das aws im Rahmen des de-minimis-Reglements vergeben werden können. Die Antragstellung beginnt am 11. Dezember 2019 und ist bis zum 31. März 2020 möglich, wobei die Umsetzung bis zu ein Jahr dauern darf. 

    Zuerst IST-Stand, dann Strategie….

    Nach der geförderten Status- und Potentialanalyse, bei der der IST-Stand des Digitalisierungsgrades eines Unternehmens analysiert wird, bietet die geförderte Strategieberatung die Möglichkeit, sich eingehender mit den Optionen zur Digitalisierung zu befassen, sei es die Digitalisierung von Geschäftsmodellen und –prozessen selbst, die Einführung oder Verbesserung von Produkten und Dienstleistungen oder von E-Commerce und Online Marketing, oder die Einführung und Verbesserung  der IT- und Datensicherheit in einem Unternehmen. Für diese Beratungsprozesse stehen KMU, gewerblichen Unternehmen und Freiberuflern mit Sitz bzw. Betriebsstätte in Österreich bis zu € 4.000 zur Verfügung.

    …. und schließlich die Umsetzungsförderung

    Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, einen Zuschuss für 30% der Umsetzungskosten beim aws zu beantragen. Die Antragstellung muss vom förderwebenden Unternehmen selbst (nicht vom Beratungsunternehmen) über die Einreichplattform auf www.kmudigital.at durchgeführt werden. Der Projektumfang muss zwischen mindestens € 5.000 und maximal € 20.000 liegen, um einen Zuschuss von maximal 30 % der förderbaren Kosten zu beantragen, wobei dieser mit € 5.000 gedeckelt ist. Jedes Unternehmen kann die Umsetzungsförderung nur ein Mal in Anspruch nehmen.

    Welche Investitionen werden gefördert?

    Alle Neuinvestitionen zur Erreichung von Zielen in den folgenden Bereichen werden gefördert:

    • Digitalisierung von Geschäftsmodellen und –prozessen,
    • Entwicklung/Einführung/Verbesserung von Produkten, Dienstleistungen, Prozessen und Geschäftsmodellen durch digitale Anwendungen,
    • Einführung/Verbesserung von E-Commerce und Online Marketing,
    • Digitale Transformation des Verkaufs-/Vertriebsprozesses; Einführung/Weiterentwicklung digitaler B2B/B2C-Anwendungen; datenbasierende Online-Strategien,
    • Einführung/Verbesserung der IT-Sicherheit,
    • IT-Security-Maßnahmen; Aufbau Informationssicherheitsmanagement (inkl. Datenschutz),
    • Einführung/Verbesserung der digitalen Verwaltungsprozesse und
    • Nutzung digitaler Verwaltung (z.B.: digitale Signatur, e-Rechnungen, Schnittstellen zu Verwaltungstools, USP-Anbindung, elektronische Beschaffung).

    Konkret bedeutet das, dass Sie Anschaffungen und Projekte, wie:

    • 3D-Drucker
    • Implementierung einer digitalen Buchungsplattform
    • Kauf eines Etikettenscanners mit Software zur Einbindung in das Gesamtsystem
    • Warenwirtschaftssystem mit innerbetrieblichen (Lagerstände) und überbetrieblichen Anbindungen (Lieferanten bzw. Kunden)
    • Zeiterfassung (Software inkl. Terminal)
    • digitales Kassensystem mit Software (z.B. inkl. Vernetzung und Weiterverarbeitung der Kassendaten)
    • Dokumentenmanagementsystem (DMS) zur papierlosen Dokumentation innerhalb des Unternehmens oder vernetzt mit einem Warenwirtschaftssystem (weg von Insellösung hin zu Vernetzungssystemen)
    • Investitionen in die IT-Sicherheit, inkl. Firewall und Virenschutzprogramme gefördert, sofern erstmalig

    zur Förderung einreichen können.

    Was ist zu beachten?

    Kosten unter € 5.000 bzw. über € 20.000 werden nicht gefördert, ebenso, wie Kosten und Rechnungen aus dem Zeitraum noch vor Antragstellung für die Umsetzungsförderung. Auch reine Ersatzinvestitionen ohne technische Weiterentwicklung (z.B.: Austausch PC, Aktualisierung Webseite, Standard-Upgrades, Betriebssystem, Office-Paket, Telefonanlagen inkl. Software), Investitionen in Fahrzeuge, Eigenleistungen, laufende Betriebskosten und Kleinstbetragsrechnungen unter € 150 exkl. USt., werden nicht im Rahmen der KMU DIGITAL Umsetzungsförderung gefördert.

    Umsetzungsförderung – Was ist jetzt zu tun?

    Der Antrag für eine Umsetzungsförderung kann ab 11. Dezember 2019 über www.kmudigital.at eingereicht werden. Wichtig ist hierbei, dass eine zuvor durchgeführte KMU DIGITAL Beratung notwendig ist. Diese muss bereits abgeschlossen, abgerechnet und bezahlt worden sein (seitens des Förderwerbers an den Berater/die Beraterin und seitens der WKO an das förderwerbende Unternehmen), um hier einen Förderantrag einreichen zu können!

    Falls Sie an einer geförderten Beratung im Rahmen von KMU DIGITAL interessiert sind, kontaktieren Sie mich bitte unter heiller@blueberry-power.at.

     

    Wer profitiert von der neuen KMU Förderung KMU DIGITAL 2.0?

    Wer profitiert von der neuen KMU Förderung KMU DIGITAL 2.0?

    Erstmals werden nicht nur Unternehmen, die Mitglieder der WKO sind, im Rahmen von KMU DIGITAL gefördert: Wichtig ist, dass das förderwerbende Unternehmen (jenes Unternehmen, das eine Beratungs- oder Umsetzungsförderung beantragen möchte) die folgenden Charakteristika aufweist:

    • Das Unternehmen muss über eine Kennzahl des Unternehmensregisters (KUR) verfügen und der Förderwerber oder die Förderwerberin muss ein gewerbliches Unternehmen selbständig betreiben bzw. einen „verkammerten“ oder „nicht verkammerten“ Freien Beruf ausüben.
    • Fördernehmer müssen insofern ein KMU mit Sitz oder einer Betriebsstätte in Österreich sein und zwischen null und 250 MitarbeiterInnen groß sein mit einem Umsatz unter 50 Millionen Euro.

    Wer wird nicht im Rahmen der KMU Förderung KMU DIGITAL gefördert? 

    Ausgeschlossen vom Förderprogramm sind folgende Unternehmen und Projekte, u.U- weil sie im Rahmen anderer Förderschienen gefördert werden können oder das Ziel der Förderung, ein hoher Digitalisierungsgrad, bereits vorausgesetzt wird:

    • Land- und Forstwirtschaft, Fischerei und Aquakultur
    • Unternehmen, deren Kerngeschäft ausschließlich auf digitalen Geschäftsmodellen basiert (z.B. Software- und App- Anwendung, Vermittlungsplattformen, Fintechs), im Zentrum deren Tätigkeit somit reine digitale Leistungserbringungen des Anbieters gegenüber den Kunden stehen.
    • Gemeinnützige Vereine
    • Gebietskörperschaften

    Außerdem darf bei dem förderwerbenden Unternehmen kein Insolvenzverfahren anhängig sein bzw. muss ein Jahr vergangen sein, falls ein Insolvenzverfahren in der Vergangenheit anhängig gewesen ist.

    Weitere Fälle in denen es keine Förderzusage geben könnte:

    Das Budget beträgt sowohl für die Beratungsförderung als auch für die Umsetzungsförderung jeweils zwei Millionen Euro. Sollte es vor dem 31.3. 2020 ausgeschöpft sein, sind keine Förderzusagen mehr möglich. Über den 31.3.2020 hinaus sind zum momentanen Zeitpunkt keine Förderansuchen mehr möglich.

    Weitere Gründe für eine Förderabsage können sein:

    •  Das förderwerbende Unternehmen hat bereits sein volles Förderpotenzial ausgeschöpft. Es handelt sich bei KMU DIGITAL um eine „De-Minimis“-Förderung laut EU Reglement (Schwellenwert = 200.000 Euro, bei Unternehmen des Straßentransportsektors: Höchstgrenze = 100.000 Euro).
    • Der Förderwerber bzw. die Förderwerberin ist selbst zertifiziertes Beratungsunternehmen bei KMU DIGITAL und sucht um eine Förderung für einen Themenbereich an, in dem er/sie selbst bereits zertifiziert ist
    • Der Förderantrag ist ganz einfach nicht im aws Fördermanager abgeschickt und somit nicht zugestellt worden.

    Wichtig ist, dass die Förderzusagen nach einem einfachen First-come-first-served Prinzip (Windhundprinzip) vergeben werden. Sollten Sie sich also für eine KMU DIGITAL Förderung interessieren, melden Sie sich gleich unter www.kmudigital.at an oder kontaktieren Sie mich unter heiller@blueberry-power.at!

    Startschuss: Am 28.10.2019 ist KMU DIGITAL 2.0 gestartet

    Startschuss: Am 28.10.2019 ist KMU DIGITAL 2.0 gestartet

    Wie hoch ist das KMU DIGITAL 2.0 Förderbudget und wie lange wird es die Förderung geben?

    Der Umsetzungszeitraum der zweiten Förderinitiative läuft von Oktober 2019 bis März 2020. Insgesamt stehen vier Millionen Euro zur Verfügung, wobei zwei Millionen Euro im Rahmen der Beratungsförderung ausgezahlt und über die WKO abgewickelt werden und zwei Millionen Euro erstmalig im Rahmen einer Umsetzungsförderung über das aws ausbezahlt und abgewickelt werden.

     

    Wie hoch ist die Förderung für jedes Unternehmen?

    Die zuvor erwähnte Beratungsförderung, welche jeweils vor Ort im KMU selbst stattfindet und nicht telefonisch oder per Videokonferenz durchgeführt werden kann, kann mit bis zu maximal € 4.000 genutzt werden. Dabei gibt es zwei unterschiedliche Beratungsvarianten:

    1. Die Toolbox KMU DIGITAL 2.0 „Status- und Potentialanalysen“

    In dieser Toolbox befinden sich drei unterschiedliche „Status- und Potentialanalysen“, und zwar zu folgenden Themenbereichen:

    • Tool PA1: Geschäftsmodelle und Prozesse
    • Tool PA2: E-Commerce und Online Marketing
    • Tool PA3: IT-Security

    Jeder dieser Beratungen erstreckt sich über ca. vier Stunden (also ein Vor- oder ein Nachmittag), und darf bis zu € 500 (netto) kosten, wobei 80% der entstandenen Kosten von der WKO an das beratene Unternehmen (max. € 400 pro Analyse) binnen 2-3 Wochen nach Rechnungsstellung und Bezahlung (Bankbeleg ist notwendig) überwiesen werden. Diese Status- und Potentialanalysen sollen eine IST-Aufnahme darstellen und inkludieren noch keine strategischen Überlegungen. Es können jedoch Kernthemen für eine eventuell weiterführende Beratung ausgewählt und in den Beraterbericht aufgenommen werden. Als weiterführende Beratung empfiehlt sich somit eine Beratung aus:

    1. Die Toolbox KMU DIGITAL 2.0 „Strategieberatung“
    • Tool SB1: Geschäftsmodelle und Prozesse
    • Tool SB2: E-Commerce und Online Marketing
    • Tool SB3: IT-Security
    • Tool SB4: Digitale Verwaltung (wobei die Inanspruchnahme dieses Tools erst nach Zertifizierung von Beratern Anfang Dezember möglich sein wird!)

    Der Zeitumfang dieser Strategieberatungen wird mit ca. 2 Tagen (mind. 16h) angesetzt, sie müssen ebenfalls vor Ort durchgeführt werden. Durch den höheren Beratungsaufwand und die höheren Kosten, werden bis zu € 1.000 Euro pro Beratung gefördert, das heißt jedoch maximal 50% der Gesamtkosten von bis zu € 2.000.

    Beispiele für die Nutzung der Förderung

    Die einzelnen Beratungstools können bis maximal € 4.000 kombiniert werden. Wenn ein förderfähiges Unternehmen also beispielsweise 3 Potentialanalysen in Anspruch nimmt (drei Mal € 400, ergibt € 1.200), dann bleiben noch weitere € 2.800 an Förderbudget pro FörderwerberIn übrig. Hierdurch könnte man beispielsweise noch drei „Strategieberatungen“ in einem Umfang von drei Mal € 2.000 in Anspruch nehmen, von denen die ersten beiden noch mit € 1.000 gefördert werden (50% von max. € 2.000) und die dritte würde dann noch mit maximal € 800 gefördert werden, also wird diese dann eventuell etwas kürzer gehalten oder der Förderanteil sinkt auf 40%. Damit wäre das komplette Förderbudget von € 4.000 ausgenützt worden.

    Umsetzungsförderung

    Neu ist bei KMU DIGITAL 2.0 außerdem, dass bis zu 30% der Kosten von Umsetzungsprojekten mit 30%, jedoch maximal 5.000 € gefördert werden. Die Projektgröße der Umsetzung muss mindestens € 5.000 betragen, damit sich die Förderabwicklung lohnt und darf maximal € 20.000 betragen. Damit wird der Digitalisierungsgedanke eine Stufe weitergesponnen: Nach einer IST-Analyse und einer strategischen (und auch taktischen) vertiefenden Beratung folgt somit idealerweise auch eine Umsetzung. Diese Umsetzungen werden mit zwei Millionen Euro Förderbudget unterstützt, wobei jedes Unternehmen

    • Nur ein Projekt einreichen kann, also maximal € 5.000 Umsetzungsförderung erhält
    • Und zuvor eine geförderte Beratung (Status- und Potentialanalyse UND/ODER Strategieberatung) in Anspruch genommen haben muss.

    In diesem Beitrag finden Sie mehr Informationen über die Umsetzungsberatung im Rahmen von KMU DIGITAL 2.0.