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Austrian E-Commerce Now!

Austrian E-Commerce Now!

Die österreichweiten Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus wurden von der Bundesregierung am 20.März bis inklusive Ostermontag, den 13. April, verlängert. Für viele UnternehmerInnen bedeutet das, dass Ihre Geschäfte weiterhin geschlossen bleiben müssen.

Dies ist sowohl für Dienstleister als auch für Handelsunternehmen eine starke Belastung, da trotz aller Corona-Unterstützungsmaßnahmen Umsätze teilweise total wegbrechen, Kosten jedoch weiterhin anfallen.

Je nach Corona-Verbreitung könnten Unternehmen noch länger geschlossen bleiben

Viele KundInnen sind bereits „online“ gegangen. Deswegen promoten das Magazin „Der Falter“ und einige andere Plattformen bereits, unseren Einzelhandel und die Dienstleister von „nebenan“ zu unterstützen und nicht die großen, internationalen Online-Konzerne. Aus diesem Grund ist jetzt der ideale bzw. auch der dringendste Zeitpunkt, seine Online-Strategie zu überdenken und zu planen. E-Commerce, also ein Webshop, kann hier einen kleinen Teil des Umsatzes „auffangen“. Laut Statista sind nämlich 68% der österreichischen Bevölkerung Online-Shopper. Ein sehr großes österreichweites Käufer-Potential also.

 

Nutzen Sie jetzt die Zeit, sich mit E-Commerce auseinander zu setzen

Jeder Webshop oder jegliche Online-Präsenz, die ein Fernabwicklung eines Geschäftes ermöglicht (z.B. digitalisierte Dienstleistung), bringt Ihnen eine Menge Vorteile:

  • Sie können Ihre Produkte und Leistungen 24/7 verkaufen
  • Sie erreichen Ihre KundInnen auch überregional bzw. international
  • Sie erhöhen Ihre Sichtbarkeit im Web
  • Sie retten (zumindest einen Teil Ihrer) Umsätze
  • Sie können vorhandene Lager und ungenutzte Kapazitäten abbauen
  • Sie können Ihre KundInnen halten, bevor diese notgedrungen woanders einkaufen
  • Sie können „überleben“ und nach einem hoffentlich baldigen Ende der Corona-Krise auch
  • gestärkt in die Zukunft gehen.

Für diesen einfachen aber wichtigen Schritt in das Thema E-Commerce erhalten Sie Unterstützung:

Digitalisierung und E-Commerce werden von mehreren Seiten unterstützt

In Wien erhalten Sie beispielsweise einen Zuschuss für Ihr Homeoffice. Wenn Sie z.B. Ihren Webshop nun von zu Hause erstellen müssen, dafür aber keine Ausstattung haben, gibt es hierfür eine 75% Förderung für Ihre IT-Infrastruktur: https://wirtschaftsagentur.at/foerderungen/programme/home-office-131/

Für digitale Großprojekte gibt es eine noch umfangreichere Förderung der Wirtschaftsagentur Wien, nämlich Wien Digital: https://wirtschaftsagentur.at/foerderungen/programme/wien-digital-110/

Bundesweite Förderung KMU DIGITAL:

Nicht nur für Wiener Unternehmen, sondern österreichweit werden Beratungen für und auch Umsetzungen von E-Commerce Projekten mit 50% bis 80% gefördert: https://www.kmudigital.at/ Dafür stehen 20 Mio. Euro zur Verfügung.

Und auch von Seiten der Webshopanbieter gibt es gerade noch nie dagewesene Möglichkeiten, die Ihnen den Einstieg in die E-Commerce Welt so einfach wie möglich machen sollen:

 

Die Shopify-Reaktion auf die Corona-Krise

Shopify ist eine der größten E-Commerce Plattformen für EPU, Kleinst-, Klein- und Mittelunternehmen. Das Setup ist einfach gestaltet und man muss keine Anfangsinvestition leisten. Die Gebühren pro Monat liegen zwischen 9 und 29 Dollar und derzeit ist es erstmals möglich, seinen Shop 90 Tage lang kostenlos auszuprobieren. Zusätzlich hat Shopify für alle Tarife die Option freigeschaltet, Gutscheine anzubieten. Somit können Sie auch jetzt, während gerade die Maßnahmenpakete verlängert worden sind, Gutscheine für Ihre Produkte und Dienstleistungen online verkaufen.

Webshop als Zukunftsinvestition, die gleich wirkt

In Österreich gibt es derzeit nur knapp 10.000 Webshops, während in Deutschland rund 400.000 Unternehmen ihre Waren und Dienstleistungen online anbieten. Wie sollen Ihre KundInnen also – besonders derzeit – „nebenan“ einkaufen, wenn Sie nicht online präsent sind?

Wenn Sie Hilfe bei der Planung, Erstellung oder dem Skalieren Ihres Webshops brauchen, kontaktieren Sie mich bitte unter heiller@blueberry-power.at .

    Blueberry Power ist Affiliate von mehreren Webshop-Services, darunter auch von Shopify. Durch das Klicken eines Affiliate-Links entstehen keine Kosten für Sie.

    Die Unterschiede zwischen KMU DIGITAL 1.0 und KMU DIGITAL 2.0

    Die Unterschiede zwischen KMU DIGITAL 1.0 und KMU DIGITAL 2.0

    Ein halbes Jahr lang haben österreichische EPU und KMU auf die neue Förderinitiative KMU DIGITAL 2.0 gewartet und nun hat sie begonnen. Hier finden Sie die Unterschiede im Vergleich mit der Version 1.0:

    Der Online Status Check

    Es gibt zwar den Online Status Check (https://kmudigital.wkoratgeber.at/) noch und er ist hilfreich für ein erstes Self-Assessment, mit nützlichen Tipps im Anhang und hilft auch dem Berater bzw. der Beraterin, sich einen ersten Überblick zu verschaffen, ist aber nicht mehr zwingend für die Fördereinreichung bei der Potentialanalyse notwendig.

    ie KMU DIGITAL Förderanmeldung

    90 % des Weges, um zur KMU DIGITAL Förderanmeldung zu kommen, war es, sich als so genannter „Administrator“ bei den WKO Services frei zu schalten. Hierfür war es notwendig, ein Anmeldeformular auszudrucken, zu unterschreiben, zu scannen und wiederum hochzuladen. So weit so gut. Der eigentliche Stolperstein war für viele, ihre Kammernummer herauszusuchen, die in der jährlichen Umlagevorschreibung zu finden ist, welche wiederum meisten in der Buchhaltung oder beim Steuerberater liegt. Dieses Thema ist nun vom Tisch, da die Anmeldung auch für nicht verkammerte Freie Berufe möglich ist und außerdem über den Fördermanager des aws, nicht mehr über die Fördereinreichplattform der WKO umgesetzt wird. Das bringt – für manche – eine große Vereinfachung, des ohnehin sehr rasch von Statten gegangenen Anmeldeprozesses!

    Förderung neu: Wer ist förderfähig

    Mit der neuen Förderinitiative sind nicht mehr nur WKO Mitglieder förderfähig , sondern auch „verkammerte oder nicht verkammerte“ freie Berufe. Hierzu zählen unter anderem auch Ärzte, Rechtsanwälte, Notare, etc.

    Förderinhalte

    Die zuvor erwähnte Potentialanalyse, die den IST-Stand des Digitalisierungsgrades eines Unternehmens analysiert, gibt es nach wie vor, jedoch kann diese für jeden der drei Themenbereiche:

    • Geschäftsmodelle und Geschäftsprozesse (strukturierter Überblick über Chancen und Risiken der wichtigsten Trends sowie ein grober Plan für eine mögliche Umsetzung)
    • E-Commerce und Online-Marketing (Statusanalyse der bisherigen E-Commerce-Aktivitäten und Handlungsfelder und Verbesserungsmöglichkeiten)
    • IT-Security (anhand eines standardisierten Prüfkataloges die Sicherheit der digitalen Infrastruktur und Überblick über die wichtigsten Maßnahmen zur Förderung der IT-Sicherheit)

    eine gesonderte Potentialanalyse beantragt werden. Zwar werden nicht mehr 100% gefördert, die zuvor direkt von der WKO bezahlt worden waren und inzwischen vom beratenen Unternehmen zumindest gänzlich ausgelegt werden müssen, mit 80% Förderzuschuss, die nach Einreichung des Beraterberichtes und des Bankbeleges von der WKO binnen 2-4 Wochen überwiesen werden, sind die drei Potentialanalysen aber ein sehr guter Einstieg, um ein Unternehmen in drei Mal 4-5 Stunden gründlich zu durchleuchten, ohne das der finanzielle Aufwand für das Unternehmen groß ist (von bis zu € 1.500 Beratungskosten – netto – im Rahmen der drei Potentialanalysen werden nämlich insgesamt bis zu € 1.200 von der WKO als Zuschuss bezahlt!)

    Auch für KleinunternehmerInnen, die einen Großteil der Kammermitglieder ausmachen und die nicht vorsteuerabzugsberechtigt sind, gibt es eine Entlastung: Der USt. Anteil ist nun ebenfalls förderfähig!

    Förderung Fokusberatungen

    Auch die Fokusberatungen, bei denen sich Berater(in) und beratenes Unternehmen jeweils zwei Tage zusammensetzen und einen Plan entwerfen, welche Schritte wie in Zukunft umgesetzt werden können, sind uns erhalten geblieben. Bis zu € 2.000 darf jede Beratung für mind. 16h kosten, wobei hiervon 50%, also bis zu € 1.000 mittels Zuschusses gefördert werden. Neben den drei altbekannten und wichtigen Themen Geschäftsmodelle und Geschäftsprozesse, E-Commerce und Online-Marketing und IT-Security kommt nun ab Dezember das Thema „digitale Verwaltung“ hinzu, wobei es hier vor den Zertifizierungsworkshops- und Gesprächen im Dezember noch keine zertifizierten BeraterInnen gibt.

    Ein neues Highlight: Die Umsetzungsförderung des aws

    Nach Erörterung der Fragestellungen „wo stehe ich?“ (Potentialanalyse) und „wie gehe ich es an?“ (Fokusberatung) wird nun auch die Umsetzung selbst gefördert. Dies ist ein absolutes Novum und mit 30% Umsetzungsförderung für Projektkosten von € 5.000 bis € 20.000, von denen maximal € 5.000 mittels Zuschusses gefördert werden, auch durchaus reizvoll, wenn es darum geht, Investitionen in die Digitalisierung des Unternehmens zu tätigen (die jedoch keine reinen Ersatzinvestitionen sein dürfen). Wichtig ist hier, dass zuvor zumindest eine geförderte Beratung im Rahmen von KMU DIGITAL bereits in Anspruch genommen sein worden muss.

    Weiterbildungsbonus und Zertifizierungsförderung fallen weg

    Nachdem die Nachfrage nach dem Weiterbildungs- bzw. Qualifizierungsbonus bei KMU DIGITAL 1.0 offenbar nicht sehr groß gewesen ist (eigene Vermutung, kein offizielles Statement!), ist diese Förderung mit KMU DIGITAL 2.0 abgeschafft worden. Auch der Qualifizierungsbonus für BeraterInnen, die Zuschüsse zu den Kosten für Workshops und Zertifizierungsgespräche erhalten haben, ist mit KMU DIGITAL 2.0 passé.

    Fazit: KMU DIGITAL 2.0 ist eine gereifte und weiterentwickelte Förderung

    Trotz der Wirren seit Mai, in denen fraglich war, wie und ob die KMU DIGITAL Förderinitiative weitergeführt wird, ist seit Auslaufen der ersten Förderwelle (31.3.2019) sehr viel seitens des Bundesministeriums, der WKO und des aws, unter Hilfe der BeraterInnen, weitergearbeitet worden. Das Ergebnis ist ein KMU DIGITAL 2.0, bei dem Stolpersteine aus dem Weg geräumt, Ineffizienzen beseitigt und neue Ideen und Ansätze eingebracht worden sind. Auch die Themenlandschaft bei den Trendkarten (für die Potentialanalyse) ist adaptiert, kombiniert und optimiert worden und spiegelt damit nicht nur die Erfahrungen aus fast 7.000 Beratungen, sondern auch hochaktuelle Themenstellungen der Digitalisierung wider.

    Meine Empfehlung ist daher, jetzt zu zu schlagen und sich für die KMU DIGITAL 2.0 Förderung anzumelden, bis zum 31.3.2020 ist die möglich! Für mehr Informationen kontaktieren Sie mich bitte unter heiller@blueberry-power.at!  

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    Wer profitiert von der neuen KMU Förderung KMU DIGITAL 2.0?

    Wer profitiert von der neuen KMU Förderung KMU DIGITAL 2.0?

    Erstmals werden nicht nur Unternehmen, die Mitglieder der WKO sind, im Rahmen von KMU DIGITAL gefördert: Wichtig ist, dass das förderwerbende Unternehmen (jenes Unternehmen, das eine Beratungs- oder Umsetzungsförderung beantragen möchte) die folgenden Charakteristika aufweist:

    • Das Unternehmen muss über eine Kennzahl des Unternehmensregisters (KUR) verfügen und der Förderwerber oder die Förderwerberin muss ein gewerbliches Unternehmen selbständig betreiben bzw. einen „verkammerten“ oder „nicht verkammerten“ Freien Beruf ausüben.
    • Fördernehmer müssen insofern ein KMU mit Sitz oder einer Betriebsstätte in Österreich sein und zwischen null und 250 MitarbeiterInnen groß sein mit einem Umsatz unter 50 Millionen Euro.

    Wer wird nicht im Rahmen der KMU Förderung KMU DIGITAL gefördert? 

    Ausgeschlossen vom Förderprogramm sind folgende Unternehmen und Projekte, u.U- weil sie im Rahmen anderer Förderschienen gefördert werden können oder das Ziel der Förderung, ein hoher Digitalisierungsgrad, bereits vorausgesetzt wird:

    • Land- und Forstwirtschaft, Fischerei und Aquakultur
    • Unternehmen, deren Kerngeschäft ausschließlich auf digitalen Geschäftsmodellen basiert (z.B. Software- und App- Anwendung, Vermittlungsplattformen, Fintechs), im Zentrum deren Tätigkeit somit reine digitale Leistungserbringungen des Anbieters gegenüber den Kunden stehen.
    • Gemeinnützige Vereine
    • Gebietskörperschaften

    Außerdem darf bei dem förderwerbenden Unternehmen kein Insolvenzverfahren anhängig sein bzw. muss ein Jahr vergangen sein, falls ein Insolvenzverfahren in der Vergangenheit anhängig gewesen ist.

    Weitere Fälle in denen es keine Förderzusage geben könnte:

    Das Budget beträgt sowohl für die Beratungsförderung als auch für die Umsetzungsförderung jeweils zwei Millionen Euro. Sollte es vor dem 31.3. 2020 ausgeschöpft sein, sind keine Förderzusagen mehr möglich. Über den 31.3.2020 hinaus sind zum momentanen Zeitpunkt keine Förderansuchen mehr möglich.

    Weitere Gründe für eine Förderabsage können sein:

    •  Das förderwerbende Unternehmen hat bereits sein volles Förderpotenzial ausgeschöpft. Es handelt sich bei KMU DIGITAL um eine „De-Minimis“-Förderung laut EU Reglement (Schwellenwert = 200.000 Euro, bei Unternehmen des Straßentransportsektors: Höchstgrenze = 100.000 Euro).
    • Der Förderwerber bzw. die Förderwerberin ist selbst zertifiziertes Beratungsunternehmen bei KMU DIGITAL und sucht um eine Förderung für einen Themenbereich an, in dem er/sie selbst bereits zertifiziert ist
    • Der Förderantrag ist ganz einfach nicht im aws Fördermanager abgeschickt und somit nicht zugestellt worden.

    Wichtig ist, dass die Förderzusagen nach einem einfachen First-come-first-served Prinzip (Windhundprinzip) vergeben werden. Sollten Sie sich also für eine KMU DIGITAL Förderung interessieren, melden Sie sich gleich unter www.kmudigital.at an oder kontaktieren Sie mich unter heiller@blueberry-power.at!

    Startschuss: Am 28.10.2019 ist KMU DIGITAL 2.0 gestartet

    Startschuss: Am 28.10.2019 ist KMU DIGITAL 2.0 gestartet

    Wie hoch ist das KMU DIGITAL 2.0 Förderbudget und wie lange wird es die Förderung geben?

    Der Umsetzungszeitraum der zweiten Förderinitiative läuft von Oktober 2019 bis März 2020. Insgesamt stehen vier Millionen Euro zur Verfügung, wobei zwei Millionen Euro im Rahmen der Beratungsförderung ausgezahlt und über die WKO abgewickelt werden und zwei Millionen Euro erstmalig im Rahmen einer Umsetzungsförderung über das aws ausbezahlt und abgewickelt werden.

     

    Wie hoch ist die Förderung für jedes Unternehmen?

    Die zuvor erwähnte Beratungsförderung, welche jeweils vor Ort im KMU selbst stattfindet und nicht telefonisch oder per Videokonferenz durchgeführt werden kann, kann mit bis zu maximal € 4.000 genutzt werden. Dabei gibt es zwei unterschiedliche Beratungsvarianten:

    1. Die Toolbox KMU DIGITAL 2.0 „Status- und Potentialanalysen“

    In dieser Toolbox befinden sich drei unterschiedliche „Status- und Potentialanalysen“, und zwar zu folgenden Themenbereichen:

    • Tool PA1: Geschäftsmodelle und Prozesse
    • Tool PA2: E-Commerce und Online Marketing
    • Tool PA3: IT-Security

    Jeder dieser Beratungen erstreckt sich über ca. vier Stunden (also ein Vor- oder ein Nachmittag), und darf bis zu € 500 (netto) kosten, wobei 80% der entstandenen Kosten von der WKO an das beratene Unternehmen (max. € 400 pro Analyse) binnen 2-3 Wochen nach Rechnungsstellung und Bezahlung (Bankbeleg ist notwendig) überwiesen werden. Diese Status- und Potentialanalysen sollen eine IST-Aufnahme darstellen und inkludieren noch keine strategischen Überlegungen. Es können jedoch Kernthemen für eine eventuell weiterführende Beratung ausgewählt und in den Beraterbericht aufgenommen werden. Als weiterführende Beratung empfiehlt sich somit eine Beratung aus:

    1. Die Toolbox KMU DIGITAL 2.0 „Strategieberatung“
    • Tool SB1: Geschäftsmodelle und Prozesse
    • Tool SB2: E-Commerce und Online Marketing
    • Tool SB3: IT-Security
    • Tool SB4: Digitale Verwaltung (wobei die Inanspruchnahme dieses Tools erst nach Zertifizierung von Beratern Anfang Dezember möglich sein wird!)

    Der Zeitumfang dieser Strategieberatungen wird mit ca. 2 Tagen (mind. 16h) angesetzt, sie müssen ebenfalls vor Ort durchgeführt werden. Durch den höheren Beratungsaufwand und die höheren Kosten, werden bis zu € 1.000 Euro pro Beratung gefördert, das heißt jedoch maximal 50% der Gesamtkosten von bis zu € 2.000.

    Beispiele für die Nutzung der Förderung

    Die einzelnen Beratungstools können bis maximal € 4.000 kombiniert werden. Wenn ein förderfähiges Unternehmen also beispielsweise 3 Potentialanalysen in Anspruch nimmt (drei Mal € 400, ergibt € 1.200), dann bleiben noch weitere € 2.800 an Förderbudget pro FörderwerberIn übrig. Hierdurch könnte man beispielsweise noch drei „Strategieberatungen“ in einem Umfang von drei Mal € 2.000 in Anspruch nehmen, von denen die ersten beiden noch mit € 1.000 gefördert werden (50% von max. € 2.000) und die dritte würde dann noch mit maximal € 800 gefördert werden, also wird diese dann eventuell etwas kürzer gehalten oder der Förderanteil sinkt auf 40%. Damit wäre das komplette Förderbudget von € 4.000 ausgenützt worden.

    Umsetzungsförderung

    Neu ist bei KMU DIGITAL 2.0 außerdem, dass bis zu 30% der Kosten von Umsetzungsprojekten mit 30%, jedoch maximal 5.000 € gefördert werden. Die Projektgröße der Umsetzung muss mindestens € 5.000 betragen, damit sich die Förderabwicklung lohnt und darf maximal € 20.000 betragen. Damit wird der Digitalisierungsgedanke eine Stufe weitergesponnen: Nach einer IST-Analyse und einer strategischen (und auch taktischen) vertiefenden Beratung folgt somit idealerweise auch eine Umsetzung. Diese Umsetzungen werden mit zwei Millionen Euro Förderbudget unterstützt, wobei jedes Unternehmen

    • Nur ein Projekt einreichen kann, also maximal € 5.000 Umsetzungsförderung erhält
    • Und zuvor eine geförderte Beratung (Status- und Potentialanalyse UND/ODER Strategieberatung) in Anspruch genommen haben muss.

    In diesem Beitrag finden Sie mehr Informationen über die Umsetzungsberatung im Rahmen von KMU DIGITAL 2.0.

    KMU DIGITAL 2 startet im Oktober 2019

    KMU DIGITAL 2 startet im Oktober 2019

    Am 13. September 2019 präsentierten Bundesministerin Elisabeth Udolf-Strobl und Wirtschaftskammerpräsident Harald Mahrer die Fortsetzung der ursprünglich von 2017- 2019 laufenden Digitalisierungsförderung KMU DIGITAL. Ab Ende Oktober 2019 soll die Neuauflage der Digitalisierungsoffensive mit dem Namen „KMU DIGITAL 2“ starten.

    Neuerungen bei KMU DIGITAL 2

    Was wurde im Vergleich mit KMU DIGITAL 1 geändert? Im Rahmen der ersten Förderung standen den österreichischen EPU und KMU rund 6 Mio. Euro Fördergeld zur Verfügung. Rund 7.000 Unternehmen konnten insgesamt 10.000 geförderte Beratungen, inklusive Online Stauts Check, Potentialanalyse, Fokusberatung und Qualifizierungsbonus in Anspruch nehmen.

    Umfangreiches Förderbudget für KMU DIGITAL 2

    Bei der neu startenden Förderung stehen 4.000.000 Euro und damit ein Drittel weniger zur Verfügung. Da jedoch ein beträchtlicher Teil (ca. 1 Mio.) der ersten Förderung vor allem für den Qualifizierungsbonus der UnternehmensberaterInnen, die KMU DIGITAL auf den Boden bringen und die Beratungen durchführen, ausgewendet worden ist und der Förderanteil, beispielsweise bei der Potentialanalyse leicht gesunken ist, rechnet WKO-Präsident Mahrer mit rund 5.000 Unternehmen, die bis in 2020 hinein von dieser Förderung profitieren werden.

    KMU DIGITAL 2 Förderdetails

    • Es wird wieder eine Potentialanalyse geben, mit der der IST-Stand ermittelt wird und aus der jene Empfehlungen resultieren, welche Themen das zu beratende Unternehmen in Angriff nehmen bzw. sich vorab näher ansehen könnte. Hier werden 80% von 500.-, also 400.- gefördert.
    • Gleich geblieben sind die Fokusberatungen, bei denen, wie auch in KMU DIGITAL 1, 50% der Beratungskosten mit max. 1.000.- (=50% von 2.000.- Beratungskosten) gefördert werden. Die Themenbereiche können wiederum von den themenspezifisch zertifizierten BeraterInnen beraten werden und gliedern sich (grob unterteilt) in:
      • Interne Digitalisierungsthemen
      • Digitalisierungsprojekte in der Kundenansprache (z.B. e-commerce)
      • IT-Security
    • Neu ist bei KMU DIGITAL 2, dass auch die Umsetzung von Projekten gefördert wird.

    KMU DIGITAL 2 fördert erstmals auch die Umsetzung von Projekten

    Eine sehr begrüßenswerte Entwicklung ist die erstmalige Umsetzungsförderung von 30% der Kosten. Nachdem die österreichischen EPU und KMU nicht nur den IST-Stand, sondern auch mögliche Umsetzungspotenziale gemeinsam mit ihren BeraterInnen analysiert haben werden, unterstützt KMU DIGITAL 2 nun auch bei der Umsetzung dieser Projekte, um somit Innovation „auf die Straße“ zu bringen. Hier werden 30% der Umsetzungskosten (zwischen 5.000.- und 20.000.-) gefördert.

    KMU DIGITAL 2 könnte auch „EPU DIGITAL“ heißen

    Bundesministerin Elisabeth Udolf-Strobl und Kammerpräsident Harald Mahrer betonten auch, dass der kommenden Regierung nach den Neuwahlen am 29. September ausdrücklich empfohlen wird, auch zukünftig Budgets für KMU DIGITAL 3 bereitzustellen: Wichtig ist nämlich, dass schon von der ersten Förderung vor allem EPU und Kleinstunternehmen mit weniger al 10 MitarbeiterInnen profitiert haben. Diese machen mehr als 99% der WKO Mitglieder aus und sollen ebenso von KMU DIGITAL 2 profitieren!

    Um auf dem Laufenden zu bleiben und über den neuen modus operandi bei der Förderanmeldung (diese wird bei KMU DIGITAL 2 vom AWS im Sinne des „once only“ bzw. „one-stop-shops“Prinzips abgewickelt), tragen Sie sich bitte in meinen Newsletter ein bzw. schicken Sie mir bitte eine E-Mail mit Ihren Kontaktdaten an heiller@blueberry-power.at.

     

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    Ihre letzte Chance auf € 4.000 KMU DIGITAL Förderung (falls Sie KleinunternehmerIn sind…)

    Ihre letzte Chance auf € 4.000 KMU DIGITAL Förderung (falls Sie KleinunternehmerIn sind…)

    Mit Ende 2018 läuft die Förderinitiative KMU DIGITAL aus. Bis zum 31.12.2018 haben KMU (<250 Mitarbeiter, < 50Mio. Umsatz) die Möglichkeit, Beratungen zu Digitalisierungsthemen mit 50% und mehr gefördert zu bekommen.

    In den vergangenen 12 Monaten haben meine KlientInnen, vom EPU bis hin zum 50 Personen Unternehmen, vor allem Beratungen zu den Themen:

    in Anspruch genommen. Außerdem haben vor allem die EinzelunternehmerInnen unter ihnen oftmals die 50% Förderung von Weiterbildungsmaßnahmen genutzt, um sich z.B. intensiver mit der digitalen Präsenz, E-Mail Marketing und anderen Online Maßnahmen auseinander zu setzen und inhouse Wissen aufzubauen.

    KMU Digital Förderung

    Die Förderungen gibt es in drei Formen:

    • Die KMU DIGITAL Potentialanalyse – hier berät eine certified digital consultant den Unternehmer/die Unternehmerin einen Vormittag lang und identifiziert den aktuellen Digitalisierungsstand und legt den Zielwert bzw. den Fokus auf ein Digitalisierungsprojekt fest. Diese Potentialanalyse wird zu 100% gefördert. Mehr zur KMU DIGITAL Potentialanalyse. (vorher ist noch der kostenlose Online Status Check auszufüllen und für den Förderantrag abzuspeichern!)
    • Die Fokusberatung bzw. der Beratungsbonus: hier werden 50% der Beratungskosten, maximal € 1000 (von € 2.000 Beratungskosten), aus den Themenbereichen a) Geschäftsmodelle & Prozesse, b) e-Commerce & social media und c) IT- und Data Security gefördert.
    • Der Qualifizierungsbonus: dieser entspricht einer 50% Förderung von Weiterbildungsmaßnamen für UnternehmerInnen und MitarbeiterInnen in Bezug auf die Unternehmensdigitalisierung. Hier findet sich ein Katalog der angebotenen Weiterbildungen.

    Bis zum 31.12.2018 können diese KMU DIGITAL Förderungen online beantrag werden (ACHTUNG: die WKO Benutzerverwaltung muss aktiviert sein und Sie müssen als AdministratorIn freigeschaltet sein!). Die Durchführung darf bis spätestens 31.03.2019 erfolgt und abgerechnet worden sein und bis zum 31.05.2019 werden die Förderungen ausbezahlt.

    Jetzt ist noch die Chance, die Anmeldung (Dauer insgesamt ca. 5 Minuten) für bis maximal € 4.000 durchzuführen. Am 32.12. ist es zu spät!

    Nun ist es so weit: mit Oktober 2019 startet die zweite Förderinitiative KMU DIGITAL 2 !

     

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