Webseitenanalyse – die halbe Wahrheit

Webseitenanalyse – die halbe Wahrheit

Webseitenanalyse – die halbe Wahrheit

Alles neu für deutsch(sprachig)e WebseitenbetreiberInnen:

Eine Entscheidung des deutschen Bundesgerichtshofs vom 28.5.2020 besagt, dass nicht-essentielle Cookies von Websites eine ausdrückliche Einwilligung, einen sogenannten Opt-In der BesucherInnen, benötigen. Die bisher übliche “Wir verwenden Cookies. Wenn Sie weitersurfen, sind Sie damit einverstanden”-Information ist alleine nicht mehr ausreichend, das Setzen von Cookies ohne Einwilligung ein DSGVO-Verstoß. Für Werbe- und Marktforschungscookies bedeutet das quasi ein “Aus” und damit auch für die davon abhängigen Retargeting-Services, wie von Facebook, Google oder von LinkedIn.

Doch nicht ganz neu:
Diese Regelung ist eigentlich bereits seit dem EUGH Urteil im Oktober 2019 (“Planet 49-Urteil”) in Kraft und wurde anlassbezogen vom Bundesgerichtshof bestätigt. Cookies von Drittanbietern (YouTube-Videos, Social Media-Posts etc.) haben nun ein schweres Leben, sie sind nun zustimmungspflichtig, eine Ablehnung muss auch im Nachhinein ohne großen Aufwand möglich und unmissverständlich formuliert sein.

Webseiten-Analyse mit Blueberry Phantom

  • Ohne Cookies
  • Erfassung aller Nutzer
  • Kein Vorschaltbanner notwending & keine Datenübermittlung an Tech-Konzerne

Bedeutung für die Praxis und für österreichische Webseiten

Setzen alle SeitenbetreiberInnen dies ordnungsgemäß um, wird sich praktisch keine Website mehr ohne lästigen Cookie-Banner öffnen lassen. Derzeit scheint es fast schon so – besonders auf dem Mobiltelefon mutiert die schnelle Informationssuche im Internet oft zur Suche nach dem Knopf zum Wegklicken des Pop-up Cookiebanners.

Für die SeitenbetreiberInnen hat das weitreichendere Konsequenzen: Hatten kurz nach dem Urteil viele UserInnen noch alles Cookies hastig akzeptiert, entwickelt sich merkbar ein Cookie-Banner-Grant. “Jetzt erst recht nicht” lautet oft die Devise von SeitenbesucherInnen. Und – keine Cookies, kein Tracking der BesucherInnen. Wer eine Werbe-Webseite betreibt, dem droht somit, einen Großteil seines Werbetraffics zu verlieren. Wie soll man denn nun nachweisen, wie viele BesucherInnen auf der Website gewesen sind?

Die Problematik wird anhand des folgenden Vergleichs verdeutlicht: Ein- und dieselbe Website ist über den Monat August 2020 von zwei unterschiedlichen Webanalyse Tools gleichzeitig analysiert worden. Während das cookiebasierte Google Analytics nur 138 BesucherInnen messen konnte, da nicht alle BesucherInnen das Tracking Cookie akzeptiert haben, hat das Webanalyse-Tool Blueberry Phantom alle 243 BesucherInnen erfasst, da es ohne Cookies funktioniert und somit weder Opt-in noch Opt-out notwendig sind. Blueberry Phantom Tool erkennt zwar keine wiederkehrenden BesucherInnen, dieser Trade-off kann aber den SeitenbesucherInnen zu Gute kommen: Das permanente Verfolgtwerden von Werbeanzeigen zu Produkten, die man sich einmal angesehen hat, ist hier nicht mehr möglich.

Google Analytics Dashboard:

Blueberry Phantom Dashboard:

Blueberry Phantom als Alternative zu Google Analytics

Webseiten-Analyse mit Blueberry Phantom

  • Ohne Cookies
  • Erfassung aller Nutzer
  • Kein Vorschaltbanner notwending & keine Datenübermittlung an Tech-Konzerne

Die Entscheidungen des EUGH und des Bundesgerichtshofes schmerzen besonders die großen Datensammler Facebook und Google. Für (uns) Webseitenbetreiber wird sich nämlich die strategische Frage stellen – investiert man mehr in den Datenschutz und verwendet man Webanalysetools ohne Cookies oder macht man wie gewohnt weiter, in Kauf nehmend, dass immer weniger BesucherInnen die Cookies von Drittanbietern akzeptieren – inklusive aller Konsequenzen, wie eine schlechtere Datenqualität und steigende Werbeausgaben?

Online Shop Eröffnen

Online Shop Eröffnen

Wie Sie in wenigen Minuten Ihren ersten Onlineshop erstellen, möchte ich Ihnen hier zeigen. In diesem Beispiel nutze ich die Shopsoftware Shopify, die gerade für Einsteiger in Österreich, folgende Vorteile bietet, aber nicht die einzige Shopsoftware auf dem Markt ist!

  1. Shopify kann ohne Setup-Kosten eingesetzt werden. Nach einer raschen Anmeldung haben Sie über diesen Link eine verlängerte kostenlose Testphase, in der Sie ohne Risiko mit der benutzerfreundlichen Software experimentieren können.
  2. Nach der kostenlosen Phase haben Sie die Möglichkeit, aus unterschiedlichen Tarifen und unterschiedlichem Funktionsumfang auszuwählen. In allen Fällen bisher, in denen wir Shopify Shops begleitet haben, hat die Version für 29USD monatlich ausgereicht!
  3. Shopify erledigt das Webhosting, bietet viele Schnittstellen für Zahlungssysteme (die keine monatlichen Grundgebühren verlangen) und erleichtert auch das Marketing durch Suchmaschinenfreundliche Einstellungen.

Legen wir mit Ihrem Onlineshop los!

All things said, lassen Sie uns mit Ihrem Webshop loslegen – starten Sie bitte, indem Sie auf diesen Link zu Shopify klicken:

Geben Sie hier bitte die E-mail-Adresse ein, mit der Sie sich in Zukunft bei Ihrem Shop einloggen möchten bzw. auf die Sie Ihre Bestellbenachrichtigungen erhalten wollen:

Wenn Sie „Start Free Trial“ geklickt haben, landen Sie bei dieser Anzeige, in der Sie noch ein paar Informationen einpflegen können:

 

Hier können Sie Passwort und Ihren Shopnamen auswählen. Sollten Sie einen Namen wählen der bereits vergeben ist, wird Shopify Sie darauf hinweisen und bitten einen anderen Namen zu wählen.

Sobald das gemacht ist, klicken Sie auf ‘Create your store

Nun werden Sie noch um ein paar zusätzliche Informationen gebeten, beispielsweise, ob Sie bereits ein Geschäft betreiben, das Sie nun auch online präsenter machen wollen, oder ob Sie frisch mit einem Handel starten…

Nach ein paar zusätzlichen Informationen, die Shopify lediglich für statistische Zwecke erhebt und die keinen Einfluß auf Ihren Shop haben, geht es dann weiter. Der einzige Button der wirklich etwas ändert ist ‘Yes, I am designing/developing a store for a client’. Hier nehmen wir allerdings an, dass Sie den Shop für sich selbst machen…

Als nächstes kommen Sie dann hier an:

Adresse, Telefonnummer etc. – diese Adresse wir als Geschäftsadresse verwendet.

Nach ein paar zusätzlichen Informationen, die Shopify lediglich für statistische Zwecke erhebt und die keinen Einfluß auf Ihren Shop haben, geht es dann weiter. Der einzige Button der wirklich etwas ändert ist ‘Yes, I am designing/developing a store for a client’. Hier nehmen wir allerdings an, dass Sie den Shop für sich selbst machen…

Als nächstes kommen Sie dann hier an:

Adresse, Telefonnummer etc. – diese Adresse wir als Geschäftsadresse verwendet.

Sie haben nun mehrere Wochen Zeit, um Ihren Shop nach und nach zu befüllen. Hier sind die wichtigsten Punkte:

  • Anlegen von Produkten, Produktdetails und Produktbildern
  • die Verknüpfung mit Payment-Systemen, wie Paypal, Stripe oder Klarna
  • Planung und Vorbereitung Ihrer Marketing-Strategie für Ihren neuen Onlineshop
  • Sammeln aller Informationen für Ihre KundInnen (AGB, Impressum, Widerruf, etc.)
Wie läuft die geförderte E-Commerce Potentialanalyse ab?

Wie läuft die geförderte E-Commerce Potentialanalyse ab?

Das Digitalisierungsprogramm „KMU DIGITAL“ läuft noch bis zum 31.März 2020. Österreichweit haben UnternehmerInnen und Selbständige in „verkammerten Berufen“ die Möglichkeit, geförderte Digitalisierungs-Beratungen in Anspruch zu nehmen. Dafür gibt es zwischen 50 und 80% Förderzuschuss, bei Beratung durch eine(n) zertifizierte(n) KMU DIGITAL Berater(in).

Erstmals wird auch die Umsetzung eines Digitalisierungsvorhabens gefördert, die Voraussetzung für den Antrag auf eine Umsetzungsförderung iHv bis zu € 5.000 ist eine vorher durchgeführte geförderte Beratung.

In meinem Fachgebiet, E-Commerce und Onlinemarketing, mit dem eng verwobenen Thema „Datenschutz“, kommen derzeit viele am Thema „E-Commerce“ interessierte KlientInnen zu mir, die teilweise bereits einen Webshop haben, sich überlegen, einen zu eröffnen, oder die zu einer ähnlichen Fragestellung Beratung suchen. E-Commerce muss ja nicht automatisch „Webshop“ oder „Onlineshop“ bedeuten 😉

Die zu 80% geförderte Status- und Potentialanalyse „PA 2 E-Commerce und Online Marketing“ ist hier ein phänomenal einfacher und lukrativer Einstieg, um einmal „die Zehen ins Wasser zu halten“, ob das Thema Sie eiskalt erwischt, oder Sie in diese Richtung weiter gehen möchten. Bei dieser Potentialanalyse, die Sie bitte hier – idealerweise nach kurzer Rücksprache (0650 202 93 93 od. heiller@blueberry-power.at ) mit mir – beantragen können, machen wir uns einen ca. 3-4 stündigen Termin aus, in dem wir folgende Themen durchgehen:

  •  Was konkret ist Ihr E-Commerce Vorhaben? (Webshop, Nutzung anderer Web-Plattformen, Click- and Collect Funktionen, Webseite mit Verkaufsangeboten ohne Checkout, usw.)
  • Was wollen Sie erreichen und wie bettet sich E-Commerce in Ihre Strategie ein?
  • Wo stehen Sie bei Ihrer Zielerreichung und wo wollen Sie hin? (Hier kann ich abschätzen, ob ich Ihnen eine Unterstützung sein kann, oder ob ich Ihnen dabei helfen kann, jemanden zu finden, der besser passt)

Oftmals sind diese strategischen Fragestellungen bei meinen KlientInnen entweder noch nicht ganz klar, oder sie kommen zu einer Art „Gedankensparring“ zu mir, bei dem wir uns auf die Suche nach dem verborgenen Potenzial ihres Geschäftes im E-Commerce Bereich machen. Auch KlientInnen mit bestehenden Shops nutzen die Potentialanalyse, um zu sehen, was aktualisiert gehört, was andere machen, von denen man etwas lernen könnte und was sonst noch im Tagesgeschäft untergehen könnte.

Klare Struktur bei der Potentialanalyse „E-Commerce“

Bei der Potentialanalyse „E-Commerce“ gibt es einen ganz konkreten step-by-step Prozess, in dem wir uns die folgenden Punkte des (geplanten) Webshops gemeinsam ansehen (die auch für den Abschlussbericht der Beratung notwendig sind).

Ganz besonders sind dabei die – ich nenne sie die „glorreichen Sieben“ – zu überprüfen

  1. Impressum (Firmenname, Firmenadresse, Telefonnummer und Mail-Adresse, Kontaktperson Firmenbuchnummer, UID Nr., Aufsichtsbehörde, Kammerzugehörigkeit, Gewerberechtliche Vorschriften, Medieninhaber, Herausgeber, Geschäftsführung inkl. deren Sitz, Unternehmensgegenstand, Kontaktseite, Zusatzkosten für Fernkommunikationsmittel, usw.)
  2. AGB bzw. Vertragsbedingungen (online abrufbar, Datum der Aktualisierung der AGB, Ausdruck der Vertragsbedingungen vor-/nach dem Kauf möglich, Gewährleistungsbedingungen, Garantiebedingungen, usw.)
  3. Online-Bestell- und Produktinformationen (Vertragstextinformation gespeichert u. ist er zugänglich, Vertrags-, Bestell- und Beschwerdesprache sind gleich und, Beschreibung / Leistungsmerkmale der Produkte / Leistung, Gesamtpreis der Ware oder Dienstleistung einschließlich aller Steuern und Abgaben, Angabe der maximalen Lieferzeit, Lieferbeschränkung, Einhaltung Geoblocking-VO, Liste nicht abschließend)
  4. Lieferbedingungen (Alle zusätzlichen Fracht-, Liefer-, Versand- oder sonstigen Kosten, nochmals Lieferfristen, usw.)
  5. Widerrufssrecht (Zurverfügungstellung des Muster-Widerrufsformulars, Information über Rückversandkosten, Ausnahmen des Rücktrittsrechts, usw.)
  6. Zahlungsbedingungen (Beschreibung und Bedingungen von Online-Zahlungsmöglichkeiten  
  7. Datenschutzinformationen (getrennt von den AGB, Zweck, Speicherdauer, Verantwortliche(r), Betroffenenrechte, Auftragsverarbeiter, Cookienutzung mit Einwilligung und Widerruf, Beschwerderecht Datenschutzbehörde, usw.)

Weiters sehen wir uns gemeinsam an, wie Ihre Webpräsenz im Bereich der Suchmaschinenoptimierung (Search Engine Optimization) performed und ob Ihr Unternehmen Social Media Kanäle erfolgreich und zielgruppenorientiert bespielt. Nach dieser sehr strukturierten und tiefgehenden Analyse gibt es drei Möglichkeiten:

  1.  Unsere Köpfe qualmen, es passt aber alles und wir haben diese tolle Fördermöglichkeit genutzt, um noch ein paar Details für Sie zu klären. Sie können beruhigt und motiviert mit Ihrem Vorhaben weiter machen und haben hoffentlich ein paar goldene „Wissens-Nuggets“ oder Ideen mitnehmen können.
  2. Wir haben Themen identifiziert, die Sie sich noch genauer ansehen möchten, gerne auch mit unserer Unterstützung, beispielsweise in Form einer weiteren geförderten KMU-DIGITAL Beratung und Analyse.
  3. Sie wissen genau, was Sie nun umsetzen möchten und können mit der abgeschlossenen Potentialanalyse eine so genannte „Umsetzungsförderung“ für Ihr digitales Projekt, das zwischen € 5.000 und € 20.000 kostet, einreichen. Von diesen Kosten werden Ihnen 30%, maximal jedoch € 5.000 gefördert. Auch hier unterstütze ich Sie gerne und vernetze Sie auch gerne mit Partnerunternehmen oder Agenturen, die Ihr Projekt umsetzen, bzw. begleite ich Sie dabei auch gerne.

Ich bin auf jedes neue Projekt in den Bereichen E-Commerce, Onlinemarketing und Datenschutz sehr gespannt und freue ich mich sehr auf Ihre Kontaktaufnahme, wenn Sie hier etwas vorhaben!  

Sie erreichen mich unter 0650 202 93 93 oder unter heiller@blueberry-power.at.

 

Darf ich vorstellen? Gerhard, mein Kundenavatar.

Darf ich vorstellen? Gerhard, mein Kundenavatar.

Was ist ein Kundenavatar und wozu brauche ich ihn?

Ein Kundenavatar ist quasi Ihre Idealkundin, die gerne bei Ihnen einkauft und so zufrieden ist, dass sie Sie weiterempfiehlt. Als UnternehmerIn ist es unbedingt notwendig, eine Zielgruppensegmentierung durchzuführen und dabei diese Ideal-KundInnen zu definieren. Darauf aufbauend, beginnen Sie mit der Erstellung eines Kundenavatars, die zwar einen Aufwand mit sich bringt, aber ebenso die folgenden vier Vorteile:

  • Erstens, Sie können Ihre Zielgruppe viel besser ansprechen und mit ihr über Ihr Marketing kommunizieren.
  • Zweitens, Sie reduzieren die Streuverluste Ihres Marketings, da Sie genau wissen, wen Sie ansprechen möchten.
  • Drittens, Sie reduzieren Ihre Marketingausgaben, und dies bei größerem Werbeerfolg.
  • Der vierte, entscheidende Punkt ist: wenn Sie Ihre Zielgruppe optimal ansprechen, dann schaffen Sie aktive ReferenzkundInnen, die Sie weiterempfehlen und Ihnen somit weitere KundInnen bringen. Und KundInnen, die über Empfehlungsmarketing kommen, kaufen mehr und retournieren weniger bzw. verhandeln weniger nach.

Doch wie erstelle ich meinen Kundenavatar?

Starten Sie am besten mit Ihrem Kundenstamm: wen finden Sie darin? Greifen Sie eine Beispielkundin heraus, die oft oder in großem Umfang bei Ihnen einkauft oder kombinieren Sie die Eigenschaften mehrerer Personen, um daraus Ihren Avatar-Prototypen zu kreieren. Geben Sie diesem Avatar unbedingt einen Namen. Beschreiben Sie sie und erstellen Sie ein lebendiges, mehrdimensionales Bild von ihr. Die Beschreibung sollte nicht nur

  • Name,
  • Alter,
  • Geschlecht,
  • Lebensumstände,
  • Interessen und Hobbies enthalten;

sie sollte vielmehr auch auf die Probleme und Wünsche ihrer Kundin eingehen:

  1. Was möchte sie erreichen?
  2. Wie sieht ihr typischer Alltag aus und wie fühlt sie sich?
  3. Ist sie aktiv auf Lösungssuche für ihr Problem bzw. gibt es etwas, das sie haben möchte?

Sie sehen, hier tauchen wir in die Emotionen Ihrer KundInnen ein und versuchen, uns ein Bild davon zu machen, wie sie ticken. Dieser Vorgang wird „Empathie-Mapping“ genannt und hilft Ihrem ganzen Team dabei, sich Ihre Zielgruppe besser vorzustellen. Wie in diesem Beispiel: Im Rahmen der Zertifizierungs-Workshops haben wir als Übung mit mehreren UnternehmensberaterInnen einen Avatar erstellt, für wen denn die KMU DIGITAL Förderung hilfreich sein könnte.

Das Resultat?

Avatar Gerhard, der ein Autohaus in Oberkärnten betreibt, mit seiner Frau in St. Veit wohnt und zwei Kinder hat. Seine Tochter studiert in Barcelona und sein Sohn macht die Ausbildung zum Mechatroniker. Er singt im Männergesangsverein und ist begeisterter Modellbau-Flieger. Bis zu Gerhards Handycover hin haben wir alles feingranuliert dargestellt, damit sich alle ein möglichst identes Bild von unserem Avatar machen können. Außerdem haben wir auch seine Probleme identifiziert: Gerhard führt zwar Neuwägen einiger Automarken, verdient aber vor allem über sein Reparaturgeschäft. Vor Kurzem hat jedoch ein großes Autohaus, das eine europäische Automarke führt, in seiner Nähe eröffnet, und zieht durch sein großes Team und seine Marketingaktivitäten Gerhards KundInnen ab.

Noch bevor wir in ein Beratungskonzept für Avatar Gerhard gehen, haben wir uns also erst einmal überlegt, wie unser Avatar denkt, was er fühlt, um ihn dann für eine geförderte KMU DIGITAL Beratung begeistern zu können.

Die tiefgehende Analyse ist dabei wichtiger, als die Anzahl Ihrer Avatare.

Um mehr über die Gefühlswelt und die Problemstellungen und Wünsche Ihrer Zielgruppe zu erfahren, empfehle ich Ihnen, Umfragen oder ein paar Interviews mit Ihren Ideal-KundInnen durchzuführen: wo können Sie ihnen dabei helfen, ihre Ziele zu erreichen?

Sammeln Sie dabei bitte auch fleißig Zitate, damit bauen Sie nämlich ein hervorragendes Marketing-Arsenal auf! Avatare sind übrigens nicht in Stein gemeißelt, sie entwickeln sich weiter. So, wie zukünftig auch Ihr Verständnis für Ihre Zielgruppe und Ihre Fähigkeit, passgenaue Angebote für sie zu erstellen. Und das wird sich sehr positiv auf die Kundenzufriedenheit und natürlich auch auf Ihren Umsatz auswirken.

 

 

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E-Mail Newsletter – „the next Big Thing?”

E-Mail Newsletter – „the next Big Thing?”

E-Mail Newsletter funktionieren seit Langem

E-Mail- bzw. Newsletter-Marketing intensiviert die Kundenbeziehung und unterstützt den digital abgewickelten Absatz. Dieser Marketing- und Vertriebskanal existiert bereits seit 30 Jahren und hat nichts von seiner Bedeutung eingebüßt. 

Im Gegenteil: Viele Klienten beklagen steigende Kosten für Onlinewerbung, viele ihrer Kunden haben Facebook verlassen und Offline-Werbung bleibt schwer messbar. Gerade hier besitzt E-Mail Newsletter-Marketing ein enormes Potenzial – auch für Ihr Unternehmen:

Warum?

Sie können – annähernd kostenlos! – sowohl mehr Vertrauen von Ihren KundInnen als auch eine gut segmentierte E-Mail Liste aufbauen und Ihre Werbung ganz unabhängig von sozialen Medien und von Google versenden. Für viele Unternehmen bringt die Kontaktnahme zu ihren KundInnen über E-Mail viele Vorteile, denn eine gut gepflegte und ausgebaute E-Mail-Liste ist ein digitales Asset, das ein wesentlicher Umsatztreiber und ein Markenvorteil sein kann.

Doch wie funktionieren E-Mail Newsletter, was müssen Sie dabei berücksichtigen? 

 

E-Mail Newsletter: die wichtigsten Schritte

Ich habe hier die wichtigsten Schritte für Sie zusammengefasst:

Erstens: platzieren Sie ein Anmeldeformular für Ihre E-Mail-Liste, bzw. für Ihren Newsletter auf Ihrer Webseite. Geben Sie mit wenigen Worten an, wie oft Sie Ihren Newsletter aussenden werden und welche Themen und welchen Nutzen Ihre LeserInnen darin etwa erwarten dürfen. Je mehr BesucherInnen Ihre Webseite ansehen, desto mehr E-Mail-Subscriber werden Sie bekommen – und je klarer für diese zu sehen ist, welche Beiträge sie erwarten können, desto eher werden sie in Zukunft auch von Ihnen kommende E-Mails öffnen. (Beachten Sie dabei bitte, dass Sie einen Double Opt-in-Prozess und einen Link zu Ihrer Datenschutzerklärung brauchen!)

Zweitens: Individualisieren Sie Ihre „Danke“- bzw. „Bestätigungs“-Seite und fügen Sie auch Links zu Ihren beliebtesten Beiträgen oder zu interessanten News hinzu, damit die Besucherinnen Ihrer Webseite nicht in einer Sackgasse stecken bleiben, sondern auf Ihrer Seite weiternavigieren können.

Drittens: Nutzen Sie ein E-Mail-Automation-Programm und erstellen Sie eine Willkommens-E-Mail mit Ihren interessantesten Links. Es gibt zahlreiche Automation-Software Anbieter – gerne helfe ich Ihnen persönlich bei der Auswahl Ihrer Software weiter.

Viertens: Überlegen Sie sich bei jeder Nachricht, die Sie an Ihr Publikum senden, was genau das Ziel dieser E-Mail ist; ist es beispielsweise ein Klick auf eine Produktseite, das Vereinbaren eines Beratungstermins oder die Teilnahmezusage an einer Veranstaltung?

Es sollte pro E-Mail nur EINE Handlungsaufforderung geben, die jedoch an mehreren Stellen in der Nachricht – stets in einer separaten Zeile – platziert werden kann, wie z.B. „melden Sie sich hier für unser Webinar an“.

Fünftens: Tragen Sie auch sich selbst in Ihre Newsletterliste ein und senden Sie sich zunächst Ihre E-Mail selbst zu – achten Sie dabei besonders darauf, dass sie auch auf einem Smartphone gut lesbar ist! Je einfacher die Formatierung Ihrer E-Mail gehalten ist, desto besser wird Ihre Nachricht auf den meisten Geräten dargestellt. Praktisch alle E-Mail-Automation-Programme zeigen eine Vorschau, wie Ihre Nachricht auf unterschiedlichen Geräten aussehen wird. Machen Sie sich diese Funktion bitte zu Nutze! Und

Sechstens:  Schreiben Sie bitte nicht von einer „noreply“-Adresse! Im Gegenteil: Ermutigen Sie Ihre LeserInnen dazu, sich mit Ihnen in Verbindung zu setzen, Ihnen Nachrichten und auch Vorschläge zu schicken. Dieses Feedback kann pures Gold für Sie und Ihr Unternehmen sein. So genannte Customer Insights bzw. Kundeneinblicke gab es früher nur im Rahmen kostspieliger Analysen – heute können Sie per E-Mail konkret nachfragen, was funktioniert hat und was verbessert werden kann.

Sie sehen: E-Mail-Marketing, wenn es richtig aufgesetzt und DSGVO-konform praktiziert wird, ist ein Ass in Ihrem Unternehmerärmel!

Facebook, Google, Youtube – diese Plattformen geben Ihnen keine vollständige Kontrolle darüber, wer Ihre „Message“ sehen kann. E-Mail hingegen schon. Überlegen Sie sich bitte, ob Sie das volle Potenzial von E-Mail Marketing nutzen und – falls noch nicht – am besten sofort damit starten!

 

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Wirkt Ihre E-Mail Adresse professionell?

Wirkt Ihre E-Mail Adresse professionell?

Eine professionelle E-Mail Adresse ist schnell eingerichtet:

Falls Ihre geschäftliche E-Mail Adresse von einer der folgenden Domains gehostet wird, könnte es an der Zeit sein, Ihre eigene Webseite zu erstellen: @aol.at, @gmx.at, @gmail.com usw.

Diese Webanbieter sind oft kostenlose Anbieter von E-Mail Adressen, gut geeignet für die private E-Mail Nutzung. Doch was kommuniziert eine geschäftliche E-Mail Adresse über Ihr Unternehmen? Es heißt, dass Sie a) keine eigene Webseite/Webadresse besitzen und b) sie keine Kontrolle über Hosting und Weitergabe der E-Mail Adressen haben, von denen Sie E-Mail erhalten. Vielleicht ist es an der Zeit, eine eigene Webseite, oder zumindest einen Mailhost zu starten? Das geht ganz einfach: Suchen Sie im Internet nach einem Webhost, idealerweise aus der EU bzw. aus Österreich, der das Hosting für Ihre Webseite und Ihren Mailaccount anbietet und Ihnen eine einfache WordPress Installation ermöglicht. Bei den meisten Anbietern ist man mit 25 bis 30 Euro im Jahr mehr als versorgt, die jährliche Gebühr für eine .com, .de oder .at domain liegt zwischen 10 und 15 Euro.  WordPress  ist ein Content Management System das kostenlos und sehr intuitiv in der Bedienung ist. Wählen Sie einen freien Domainnamen und erstellen Sie eine ganz einfache Webseite mit Ihren Firmeninformationen (bzw. Ihrem Impressum aus dem Firmen A-Z der WKO – machen Sie hier bitte unbedingt einen Rückverweis auf Ihre Webseite!) Kontaktdaten, kurze Teampräsentation, Datenschutzerklärung und mit der Vorstellung, was Sie für wen wo und wie tun und warum man mit Ihnen ins Geschäft kommen sollte! 

Mit eigenem Mailhost E-Mail Adresse frei gestalten

Außerdem können Sie in der Benutzeroberfläche bei Ihrem Webhost Ihre E-Mail-Adresse(n) einrichten. Hier haben Sie die freie Adressenwahl, wie beispielsweise office@, info@, Vorname.Nachname@, oder Sie können Abteilungs-Adressen, wie buchhaltung@ oder Kundenservice@ einrichten, die Sie Ihren MitarbeiterInnen zuordnen oder – aufgrund von dringenden Anliegen, auf Ihr Smartphone weiterleiten (z.B. Stoerung@, oder Notfall@). Nun haben sie eine professionelle Geschäfts-E-Mail Adresse aber damit nicht genug: Ihre Webseite dient nun als digitale Visitenkarte, die Sie nach und nach im Internet „verteilen“ können. Erstellen Sie bitte unbedingt einen Google My Business Eintrag (an dieser Stelle habe ich Ihnen bereits berichtet, wie Sie das machen) und installieren Sie kostenlose Analysetool Google Analytics (in dem Sie die letzten Stellen der IP Adressen bitte anonymisieren ;-)). Damit können Sie sehen, wie viele WebseitenbesucherInnen wann und von wo aus Ihre Seite besucht haben. Sobald Sie das verfolgen, können Sie, wenn Sie dafür ein Budget reserviert haben, anfangen, pay-per-click Werbung, beispielsweise über Facebook– oder Google Ads, zu schalten und somit neue KundInnen auf sich aufmerksam zu machen. 

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