Online Shop Eröffnen

Online Shop Eröffnen

Wie Sie in wenigen Minuten Ihren ersten Onlineshop erstellen, möchte ich Ihnen hier zeigen. In diesem Beispiel nutze ich die Shopsoftware Shopify, die gerade für Einsteiger in Österreich, folgende Vorteile bietet, aber nicht die einzige Shopsoftware auf dem Markt ist!

  1. Shopify kann ohne Setup-Kosten eingesetzt werden. Nach einer raschen Anmeldung haben Sie über diesen Link eine verlängerte kostenlose Testphase, in der Sie ohne Risiko mit der benutzerfreundlichen Software experimentieren können.
  2. Nach der kostenlosen Phase haben Sie die Möglichkeit, aus unterschiedlichen Tarifen und unterschiedlichem Funktionsumfang auszuwählen. In allen Fällen bisher, in denen wir Shopify Shops begleitet haben, hat die Version für 29USD monatlich ausgereicht!
  3. Shopify erledigt das Webhosting, bietet viele Schnittstellen für Zahlungssysteme (die keine monatlichen Grundgebühren verlangen) und erleichtert auch das Marketing durch Suchmaschinenfreundliche Einstellungen.

Legen wir mit Ihrem Onlineshop los!

All things said, lassen Sie uns mit Ihrem Webshop loslegen – starten Sie bitte, indem Sie auf diesen Link zu Shopify klicken:

Geben Sie hier bitte die E-mail-Adresse ein, mit der Sie sich in Zukunft bei Ihrem Shop einloggen möchten bzw. auf die Sie Ihre Bestellbenachrichtigungen erhalten wollen:

Wenn Sie „Start Free Trial“ geklickt haben, landen Sie bei dieser Anzeige, in der Sie noch ein paar Informationen einpflegen können:

 

Hier können Sie Passwort und Ihren Shopnamen auswählen. Sollten Sie einen Namen wählen der bereits vergeben ist, wird Shopify Sie darauf hinweisen und bitten einen anderen Namen zu wählen.

Sobald das gemacht ist, klicken Sie auf ‘Create your store

Nun werden Sie noch um ein paar zusätzliche Informationen gebeten, beispielsweise, ob Sie bereits ein Geschäft betreiben, das Sie nun auch online präsenter machen wollen, oder ob Sie frisch mit einem Handel starten…

Nach ein paar zusätzlichen Informationen, die Shopify lediglich für statistische Zwecke erhebt und die keinen Einfluß auf Ihren Shop haben, geht es dann weiter. Der einzige Button der wirklich etwas ändert ist ‘Yes, I am designing/developing a store for a client’. Hier nehmen wir allerdings an, dass Sie den Shop für sich selbst machen…

Als nächstes kommen Sie dann hier an:

Adresse, Telefonnummer etc. – diese Adresse wir als Geschäftsadresse verwendet.

Nach ein paar zusätzlichen Informationen, die Shopify lediglich für statistische Zwecke erhebt und die keinen Einfluß auf Ihren Shop haben, geht es dann weiter. Der einzige Button der wirklich etwas ändert ist ‘Yes, I am designing/developing a store for a client’. Hier nehmen wir allerdings an, dass Sie den Shop für sich selbst machen…

Als nächstes kommen Sie dann hier an:

Adresse, Telefonnummer etc. – diese Adresse wir als Geschäftsadresse verwendet.

Sie haben nun mehrere Wochen Zeit, um Ihren Shop nach und nach zu befüllen. Hier sind die wichtigsten Punkte:

  • Anlegen von Produkten, Produktdetails und Produktbildern
  • die Verknüpfung mit Payment-Systemen, wie Paypal, Stripe oder Klarna
  • Planung und Vorbereitung Ihrer Marketing-Strategie für Ihren neuen Onlineshop
  • Sammeln aller Informationen für Ihre KundInnen (AGB, Impressum, Widerruf, etc.), dazu mehr hier:

Diese Hinweise stellen Tipps und keine verbindliche Rechtsberatung dar:

Wenn Sie in Österreich oder Deutschland Ihren Onlineshop starten, beachten Sie bitte folgende rechtliche Vorgaben:

Im Sinne des Konsumentenschutzes, insbesondere bei so genannten Fernabsatzgeschäften, gibt es einige Voraussetzungen für das Eröffnen eines onlineshops – wenn Sie Ihren eigenen Onlineshop eröffnen, beachten Sie bitte folgende Checkliste, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit hat:

Onlineshop erstellen– die Checkliste:

  • Das Impressum muss ausführlich und leicht auffindbar gestaltet sein (laut IHK Schleswig-Holstein: „leicht erkennbar, unmittelbar erreichbar und ständig verfügbar“)
  • Ein Hinweis für das Widerrufsrecht muss ebenfalls online gestellt werden, die so genannte Widerrufsbelehrung muss in der Bestellbestätigung inkludiert sein.
  • Anstelle, aber keines Falls parallel zum Widerrufsrecht, können Sie auch ein Rückgaberecht in Ihren AGB mit Ihren KundInnen vereinbaren
  • Allgemeine Geschäftsbedingungen sind möglich, aber nicht für den Onlineshopbetreiber verpflichtend
  • Des Weiteren muss eine Datenschutzerklärung separat zugänglich sein. Wenn Sie einen Onlineshop mieten, informieren Sie Ihre Kundinnen und Kunden darüber, welche Daten, beispielsweise über Google Analytics erhoben und gespeichert werden.
  • Der „Jetzt kaufen“ Button darf nicht irreführend beschriftet werden (zB „weiter“ oder „zur Bestellung“) dem Kunden, der Kundin muss klar sein, dass es sich um einen verbindlichen Kauf handelt.

Die oben aufgezählten Punkte sind beschreibend, aber nicht abschließend. Besonders in Deutschland hat sich die Unkultur eingeschlichen, dass Anwaltskanzleien so genannte „Abmahnungen“ an onlineshopbetreiber verschicken, ohne dass es konkrete Beschwerden seitens KundInnen gegeben hat. Wenn Sie Ihren onlineshop eröffnen und diese Voraussetzungen erfüllen, sollten Sie sich aber nicht unnötig Sorgen machen.

Zu beachten, wenn Sie einen Onlineshop mieten

Da ich kein Rechtsexperte bin, bitte ich diese Checkliste für das Eröffnen eines onlineshops erst mal als Ansporn dafür zu sehen, sich entweder bei der Handelskammer oder bei einem Rechtsanwalt nähere Informationen zu suchen und gegen Abmahnungen abzusichern und gleichzeitig die Shopping Experience Ihrer KundInnen hervorragend zu gestalten. In der Checkliste für onlineshop Gründer finden sich Vorgaben, für die es online Vorlagen zu Haufe gibt. Ein paar rechtliche Links für den Start Ihres eigenen online shops habe ich hier angeführt:

  • https://www.wko.at/Content.Node/Service/Unternehmensfuehrung–Finanzierung-und-Foerderungen/eBusiness/Business/E-Commerce__Leitfaden_fuer_den_Verkauf_im_Internet.html

In meinen anderen Beiträgen habe ich von der onlineshop softwareShopify“ geschrieben, die die notwendigen Texte auf Englisch für Sie verfasst; leider ist dieser „Textgenerator“ für die Gründer eines eigenen online shops noch nicht verfügbar. Darum biete ich Ihnen gerne meine Texte als Vorlage für Ihre Konsultation mit einem Anwalt oder mit der Handelskammer an, um sich wertvolle Zeit zu sparen. Diese Vorlagen können nicht 1-zu-1 übernommen werden, da sie keine 100%ige Absicherung gegen Abmahnung darstellen!

 

Webseitenanalyse – die halbe Wahrheit

Webseitenanalyse – die halbe Wahrheit

Webseitenanalyse – die halbe Wahrheit

Alles neu für deutsch(sprachig)e WebseitenbetreiberInnen:

Eine Entscheidung des deutschen Bundesgerichtshofs vom 28.5.2020 besagt, dass nicht-essentielle Cookies von Websites eine ausdrückliche Einwilligung, einen sogenannten Opt-In der BesucherInnen, benötigen. Die bisher übliche “Wir verwenden Cookies. Wenn Sie weitersurfen, sind Sie damit einverstanden”-Information ist alleine nicht mehr ausreichend, das Setzen von Cookies ohne Einwilligung ein DSGVO-Verstoß. Für Werbe- und Marktforschungscookies bedeutet das quasi ein “Aus” und damit auch für die davon abhängigen Retargeting-Services, wie von Facebook, Google oder von LinkedIn.

Doch nicht ganz neu:
Diese Regelung ist eigentlich bereits seit dem EUGH Urteil im Oktober 2019 (“Planet 49-Urteil”) in Kraft und wurde anlassbezogen vom Bundesgerichtshof bestätigt. Cookies von Drittanbietern (YouTube-Videos, Social Media-Posts etc.) haben nun ein schweres Leben, sie sind nun zustimmungspflichtig, eine Ablehnung muss auch im Nachhinein ohne großen Aufwand möglich und unmissverständlich formuliert sein.

Webseiten-Analyse mit Blueberry Phantom

  • Ohne Cookies
  • Erfassung aller Nutzer
  • Kein Vorschaltbanner notwending & keine Datenübermittlung an Tech-Konzerne

Bedeutung für die Praxis und für österreichische Webseiten

Setzen alle SeitenbetreiberInnen dies ordnungsgemäß um, wird sich praktisch keine Website mehr ohne lästigen Cookie-Banner öffnen lassen. Derzeit scheint es fast schon so – besonders auf dem Mobiltelefon mutiert die schnelle Informationssuche im Internet oft zur Suche nach dem Knopf zum Wegklicken des Pop-up Cookiebanners.

Für die SeitenbetreiberInnen hat das weitreichendere Konsequenzen: Hatten kurz nach dem Urteil viele UserInnen noch alles Cookies hastig akzeptiert, entwickelt sich merkbar ein Cookie-Banner-Grant. “Jetzt erst recht nicht” lautet oft die Devise von SeitenbesucherInnen. Und – keine Cookies, kein Tracking der BesucherInnen. Wer eine Werbe-Webseite betreibt, dem droht somit, einen Großteil seines Werbetraffics zu verlieren. Wie soll man denn nun nachweisen, wie viele BesucherInnen auf der Website gewesen sind?

Die Problematik wird anhand des folgenden Vergleichs verdeutlicht: Ein- und dieselbe Website ist über den Monat August 2020 von zwei unterschiedlichen Webanalyse Tools gleichzeitig analysiert worden. Während das cookiebasierte Google Analytics nur 138 BesucherInnen messen konnte, da nicht alle BesucherInnen das Tracking Cookie akzeptiert haben, hat das Webanalyse-Tool Blueberry Phantom alle 243 BesucherInnen erfasst, da es ohne Cookies funktioniert und somit weder Opt-in noch Opt-out notwendig sind. Blueberry Phantom Tool erkennt zwar keine wiederkehrenden BesucherInnen, dieser Trade-off kann aber den SeitenbesucherInnen zu Gute kommen: Das permanente Verfolgtwerden von Werbeanzeigen zu Produkten, die man sich einmal angesehen hat, ist hier nicht mehr möglich.

Google Analytics Dashboard:

Blueberry Phantom Dashboard:

Blueberry Phantom als Alternative zu Google Analytics

Webseiten-Analyse mit Blueberry Phantom

  • Ohne Cookies
  • Erfassung aller Nutzer
  • Kein Vorschaltbanner notwending & keine Datenübermittlung an Tech-Konzerne

Die Entscheidungen des EUGH und des Bundesgerichtshofes schmerzen besonders die großen Datensammler Facebook und Google. Für (uns) Webseitenbetreiber wird sich nämlich die strategische Frage stellen – investiert man mehr in den Datenschutz und verwendet man Webanalysetools ohne Cookies oder macht man wie gewohnt weiter, in Kauf nehmend, dass immer weniger BesucherInnen die Cookies von Drittanbietern akzeptieren – inklusive aller Konsequenzen, wie eine schlechtere Datenqualität und steigende Werbeausgaben?

Wie läuft die geförderte E-Commerce Potentialanalyse ab?

Wie läuft die geförderte E-Commerce Potentialanalyse ab?

Das Digitalisierungsprogramm „KMU DIGITAL“ läuft noch bis zum 31.März 2020. Österreichweit haben UnternehmerInnen und Selbständige in „verkammerten Berufen“ die Möglichkeit, geförderte Digitalisierungs-Beratungen in Anspruch zu nehmen. Dafür gibt es zwischen 50 und 80% Förderzuschuss, bei Beratung durch eine(n) zertifizierte(n) KMU DIGITAL Berater(in).

Erstmals wird auch die Umsetzung eines Digitalisierungsvorhabens gefördert, die Voraussetzung für den Antrag auf eine Umsetzungsförderung iHv bis zu € 5.000 ist eine vorher durchgeführte geförderte Beratung.

In meinem Fachgebiet, E-Commerce und Onlinemarketing, mit dem eng verwobenen Thema „Datenschutz“, kommen derzeit viele am Thema „E-Commerce“ interessierte KlientInnen zu mir, die teilweise bereits einen Webshop haben, sich überlegen, einen zu eröffnen, oder die zu einer ähnlichen Fragestellung Beratung suchen. E-Commerce muss ja nicht automatisch „Webshop“ oder „Onlineshop“ bedeuten 😉

Die zu 80% geförderte Status- und Potentialanalyse „PA 2 E-Commerce und Online Marketing“ ist hier ein phänomenal einfacher und lukrativer Einstieg, um einmal „die Zehen ins Wasser zu halten“, ob das Thema Sie eiskalt erwischt, oder Sie in diese Richtung weiter gehen möchten. Bei dieser Potentialanalyse, die Sie bitte hier – idealerweise nach kurzer Rücksprache (0650 202 93 93 od. heiller@blueberry-power.at ) mit mir – beantragen können, machen wir uns einen ca. 3-4 stündigen Termin aus, in dem wir folgende Themen durchgehen:

  •  Was konkret ist Ihr E-Commerce Vorhaben? (Webshop, Nutzung anderer Web-Plattformen, Click- and Collect Funktionen, Webseite mit Verkaufsangeboten ohne Checkout, usw.)
  • Was wollen Sie erreichen und wie bettet sich E-Commerce in Ihre Strategie ein?
  • Wo stehen Sie bei Ihrer Zielerreichung und wo wollen Sie hin? (Hier kann ich abschätzen, ob ich Ihnen eine Unterstützung sein kann, oder ob ich Ihnen dabei helfen kann, jemanden zu finden, der besser passt)

Oftmals sind diese strategischen Fragestellungen bei meinen KlientInnen entweder noch nicht ganz klar, oder sie kommen zu einer Art „Gedankensparring“ zu mir, bei dem wir uns auf die Suche nach dem verborgenen Potenzial ihres Geschäftes im E-Commerce Bereich machen. Auch KlientInnen mit bestehenden Shops nutzen die Potentialanalyse, um zu sehen, was aktualisiert gehört, was andere machen, von denen man etwas lernen könnte und was sonst noch im Tagesgeschäft untergehen könnte.

Klare Struktur bei der Potentialanalyse „E-Commerce“

Bei der Potentialanalyse „E-Commerce“ gibt es einen ganz konkreten step-by-step Prozess, in dem wir uns die folgenden Punkte des (geplanten) Webshops gemeinsam ansehen (die auch für den Abschlussbericht der Beratung notwendig sind).

Ganz besonders sind dabei die – ich nenne sie die „glorreichen Sieben“ – zu überprüfen

  1. Impressum (Firmenname, Firmenadresse, Telefonnummer und Mail-Adresse, Kontaktperson Firmenbuchnummer, UID Nr., Aufsichtsbehörde, Kammerzugehörigkeit, Gewerberechtliche Vorschriften, Medieninhaber, Herausgeber, Geschäftsführung inkl. deren Sitz, Unternehmensgegenstand, Kontaktseite, Zusatzkosten für Fernkommunikationsmittel, usw.)
  2. AGB bzw. Vertragsbedingungen (online abrufbar, Datum der Aktualisierung der AGB, Ausdruck der Vertragsbedingungen vor-/nach dem Kauf möglich, Gewährleistungsbedingungen, Garantiebedingungen, usw.)
  3. Online-Bestell- und Produktinformationen (Vertragstextinformation gespeichert u. ist er zugänglich, Vertrags-, Bestell- und Beschwerdesprache sind gleich und, Beschreibung / Leistungsmerkmale der Produkte / Leistung, Gesamtpreis der Ware oder Dienstleistung einschließlich aller Steuern und Abgaben, Angabe der maximalen Lieferzeit, Lieferbeschränkung, Einhaltung Geoblocking-VO, Liste nicht abschließend)
  4. Lieferbedingungen (Alle zusätzlichen Fracht-, Liefer-, Versand- oder sonstigen Kosten, nochmals Lieferfristen, usw.)
  5. Widerrufssrecht (Zurverfügungstellung des Muster-Widerrufsformulars, Information über Rückversandkosten, Ausnahmen des Rücktrittsrechts, usw.)
  6. Zahlungsbedingungen (Beschreibung und Bedingungen von Online-Zahlungsmöglichkeiten  
  7. Datenschutzinformationen (getrennt von den AGB, Zweck, Speicherdauer, Verantwortliche(r), Betroffenenrechte, Auftragsverarbeiter, Cookienutzung mit Einwilligung und Widerruf, Beschwerderecht Datenschutzbehörde, usw.)

Weiters sehen wir uns gemeinsam an, wie Ihre Webpräsenz im Bereich der Suchmaschinenoptimierung (Search Engine Optimization) performed und ob Ihr Unternehmen Social Media Kanäle erfolgreich und zielgruppenorientiert bespielt. Nach dieser sehr strukturierten und tiefgehenden Analyse gibt es drei Möglichkeiten:

  1.  Unsere Köpfe qualmen, es passt aber alles und wir haben diese tolle Fördermöglichkeit genutzt, um noch ein paar Details für Sie zu klären. Sie können beruhigt und motiviert mit Ihrem Vorhaben weiter machen und haben hoffentlich ein paar goldene „Wissens-Nuggets“ oder Ideen mitnehmen können.
  2. Wir haben Themen identifiziert, die Sie sich noch genauer ansehen möchten, gerne auch mit unserer Unterstützung, beispielsweise in Form einer weiteren geförderten KMU-DIGITAL Beratung und Analyse.
  3. Sie wissen genau, was Sie nun umsetzen möchten und können mit der abgeschlossenen Potentialanalyse eine so genannte „Umsetzungsförderung“ für Ihr digitales Projekt, das zwischen € 5.000 und € 20.000 kostet, einreichen. Von diesen Kosten werden Ihnen 30%, maximal jedoch € 5.000 gefördert. Auch hier unterstütze ich Sie gerne und vernetze Sie auch gerne mit Partnerunternehmen oder Agenturen, die Ihr Projekt umsetzen, bzw. begleite ich Sie dabei auch gerne.

Ich bin auf jedes neue Projekt in den Bereichen E-Commerce, Onlinemarketing und Datenschutz sehr gespannt und freue ich mich sehr auf Ihre Kontaktaufnahme, wenn Sie hier etwas vorhaben!  

Sie erreichen mich unter 0650 202 93 93 oder unter heiller@blueberry-power.at.

 

E-Mail Newsletter – „the next Big Thing?”

E-Mail Newsletter – „the next Big Thing?”

E-Mail Newsletter funktionieren seit Langem

E-Mail- bzw. Newsletter-Marketing intensiviert die Kundenbeziehung und unterstützt den digital abgewickelten Absatz. Dieser Marketing- und Vertriebskanal existiert bereits seit 30 Jahren und hat nichts von seiner Bedeutung eingebüßt. 

Im Gegenteil: Viele Klienten beklagen steigende Kosten für Onlinewerbung, viele ihrer Kunden haben Facebook verlassen und Offline-Werbung bleibt schwer messbar. Gerade hier besitzt E-Mail Newsletter-Marketing ein enormes Potenzial – auch für Ihr Unternehmen:

Warum?

Sie können – annähernd kostenlos! – sowohl mehr Vertrauen von Ihren KundInnen als auch eine gut segmentierte E-Mail Liste aufbauen und Ihre Werbung ganz unabhängig von sozialen Medien und von Google versenden. Für viele Unternehmen bringt die Kontaktnahme zu ihren KundInnen über E-Mail viele Vorteile, denn eine gut gepflegte und ausgebaute E-Mail-Liste ist ein digitales Asset, das ein wesentlicher Umsatztreiber und ein Markenvorteil sein kann.

Doch wie funktionieren E-Mail Newsletter, was müssen Sie dabei berücksichtigen? 

 

E-Mail Newsletter: die wichtigsten Schritte

Ich habe hier die wichtigsten Schritte für Sie zusammengefasst:

Erstens: platzieren Sie ein Anmeldeformular für Ihre E-Mail-Liste, bzw. für Ihren Newsletter auf Ihrer Webseite. Geben Sie mit wenigen Worten an, wie oft Sie Ihren Newsletter aussenden werden und welche Themen und welchen Nutzen Ihre LeserInnen darin etwa erwarten dürfen. Je mehr BesucherInnen Ihre Webseite ansehen, desto mehr E-Mail-Subscriber werden Sie bekommen – und je klarer für diese zu sehen ist, welche Beiträge sie erwarten können, desto eher werden sie in Zukunft auch von Ihnen kommende E-Mails öffnen. (Beachten Sie dabei bitte, dass Sie einen Double Opt-in-Prozess und einen Link zu Ihrer Datenschutzerklärung brauchen!)

Zweitens: Individualisieren Sie Ihre „Danke“- bzw. „Bestätigungs“-Seite und fügen Sie auch Links zu Ihren beliebtesten Beiträgen oder zu interessanten News hinzu, damit die Besucherinnen Ihrer Webseite nicht in einer Sackgasse stecken bleiben, sondern auf Ihrer Seite weiternavigieren können.

Drittens: Nutzen Sie ein E-Mail-Automation-Programm und erstellen Sie eine Willkommens-E-Mail mit Ihren interessantesten Links. Es gibt zahlreiche Automation-Software Anbieter – gerne helfe ich Ihnen persönlich bei der Auswahl Ihrer Software weiter.

Viertens: Überlegen Sie sich bei jeder Nachricht, die Sie an Ihr Publikum senden, was genau das Ziel dieser E-Mail ist; ist es beispielsweise ein Klick auf eine Produktseite, das Vereinbaren eines Beratungstermins oder die Teilnahmezusage an einer Veranstaltung?

Es sollte pro E-Mail nur EINE Handlungsaufforderung geben, die jedoch an mehreren Stellen in der Nachricht – stets in einer separaten Zeile – platziert werden kann, wie z.B. „melden Sie sich hier für unser Webinar an“.

Fünftens: Tragen Sie auch sich selbst in Ihre Newsletterliste ein und senden Sie sich zunächst Ihre E-Mail selbst zu – achten Sie dabei besonders darauf, dass sie auch auf einem Smartphone gut lesbar ist! Je einfacher die Formatierung Ihrer E-Mail gehalten ist, desto besser wird Ihre Nachricht auf den meisten Geräten dargestellt. Praktisch alle E-Mail-Automation-Programme zeigen eine Vorschau, wie Ihre Nachricht auf unterschiedlichen Geräten aussehen wird. Machen Sie sich diese Funktion bitte zu Nutze! Und

Sechstens:  Schreiben Sie bitte nicht von einer „noreply“-Adresse! Im Gegenteil: Ermutigen Sie Ihre LeserInnen dazu, sich mit Ihnen in Verbindung zu setzen, Ihnen Nachrichten und auch Vorschläge zu schicken. Dieses Feedback kann pures Gold für Sie und Ihr Unternehmen sein. So genannte Customer Insights bzw. Kundeneinblicke gab es früher nur im Rahmen kostspieliger Analysen – heute können Sie per E-Mail konkret nachfragen, was funktioniert hat und was verbessert werden kann.

Sie sehen: E-Mail-Marketing, wenn es richtig aufgesetzt und DSGVO-konform praktiziert wird, ist ein Ass in Ihrem Unternehmerärmel!

Facebook, Google, Youtube – diese Plattformen geben Ihnen keine vollständige Kontrolle darüber, wer Ihre „Message“ sehen kann. E-Mail hingegen schon. Überlegen Sie sich bitte, ob Sie das volle Potenzial von E-Mail Marketing nutzen und – falls noch nicht – am besten sofort damit starten! Und so geht es am besten los:

E-mail marketing eine der Hauptzutaten einer erfolgreichen Marketingstrategie

Ich selbst habe zehntausende Nachrichten an EmpfängerInnen im B2C/B2B Bereich geschrieben und bin nach wie vor ein großer Anhänger des Kanals „E Mail“.

Warum?

Erstens, eine E-Mail ist ein sehr „intimer“ Kommunikationskanal. Wenn Sie bedenken, dass viele Menschen nach dem Aufwachen zum Smartphone greifen, um den Wecker auszuschalten und gleich auch die E-Mails abrufen, mit welcher anderen Kommunikationsform außer Instant Nachrichten (sms, Whatsapp, Messenger, etc.) kommt man so kurz nach dem Aufwachen ins virtuelle Gespräch mit einem anderen Menschen?

Zweitens, im Vergleich zum Postversand, ist eine E-Mail relativ günstig (abgesehen von den Kosten fürs Gerät, Stromverbrauch und eventuelle Emailsoftwaregebühren). Nachrichtendienste sind zwar ebenso günstig, aber eine E-Mail ist in ihrem Umfang unbegrenzt – ich kenne Salesletter, die bis zu 70 Seiten lang sind…. und die gelesen werden.

 

Aufbauen einer E-Mail Liste im E Mail Marketing
Ein Mailing gelangt in Sekundenschnelle zur Empfängerin
Drittens, eine E-Mail geht in Lichtgeschwindigkeit durchs Netz und fast genauso schnell kann Ihr Empfänger darauf antworten. Dieser dritte Aspekt ist auch der Grundstein fürs Dialogmarketing oder auch direct-response-marketing, wie Blueberry Power GmbH es pflegt: mein Ziel ist es, Unternehmern dabei zu helfen, mit seinen/ihren KundInnen ins Gespräch, in einen Dialog zu treten und mehr über sie, ihre Wünsche, Bedürfnisse und natürlich auch Erwartungen an Ihr Unternehmen zu erfahren.
Doch nicht jede E-Mail ist beim Empfänger willkommen, besonders bei E-Mails, die einen Business-zu-Kunde Background haben, besteht die Gefahr, dass eine schlecht formulierte, für die Empfängerin unwichtige und irrelevante Nachricht leicht als „störend“ oder als SPAM empfunden werden kann. 

Doch wie vermeidet man, im SPAM Ordner zu landen, bzw. als störend zu gelten?

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Es gibt technisch-taktische Mittel, auf die ich nachher eingehen werde, und strategische Aspekte beim Schreiben einer E-Mail, die ich Ihnen jetzt aufzählen möchte:

3 Grundvoraussetzungen für eine erfolgreiche E Mailingaktion

Wenn Sie eine E Mailingaktion planen, empfehle ich Ihnen auf folgende 3 strategischen Pfeiler beim Erstellen Ihrer Standardnachricht Rücksicht zu nehmen:

1. Ihre E-Mails müssen relevant und für Ihre Empfänger interessant Das beginnt beim Betreff Ihrer Nachricht, der darüber bestimmt, ob die Nachricht in der Inbox überhaupt geöffnet wird. Innerhalb von 2 Sekunden urteilen Empfänger, ob die Nachricht überhaupt geöffnet wird. Wenn Sie erfolgreich sind und die E-Mail geöffnet worden ist, starten Sie gleich mit einem spannenden und für den Leser interessanten „Hook“, denn innerhalb der ersten 7 Sekunden entscheidet sich, ob die E-Mail fertig gelesen oder gleich gelöscht wird.

2. Sie haben wenig Zeit, um Ihre Leserin davon zu überzeugen, dass Ihre Nachricht lesenswert ist. Selbst wenn Sie in regelmäßigem Kontakt sind, werden Sie nur einen kurzen Zeitraum der Aufmerksamkeit vergönnt bekommen, das ist heute einfach so. Mit meinen E-Mail Marketing Tools und meiner Software kann ich nachverfolgen, wer die E-Mails meiner Klientinnen geöffnet bzw. gelesen hat. Und selbst wenn diese Unternehmer und Unternehmerinnen, die ich betreue, hartgesottene und hingebungsvolle Fans haben, der Großteil der Nachrichten wird von den Newsletterempfängerinnen und Kunden NICHT gelesen. Das ist leider so. Der andere Teil der Empfänger hingegen liest nicht nur die Nachrichten, sondern leitet sie weiter, liest sie mehrmals oder reagiert darauf in Form von Antwortemails, Konsum der enthaltenen Informationen wie Videos, pdfs oder Links zu anderen Webseiten.

Aus diesem Grund ist es essenziell, dass Ihre Emails präzise und zeitschonend sind. Dabei darf eine Nachricht so lange sein, so lange sie für den Leser/die Leserin interessant ist. Bei sehr langen Beiträgen, empfiehlt es sich, nur eine Zusammenfassung zu präsentieren und schließlich auf die Homepage oder eine Landing Page weiter zu leiten. In einem Blog, so wie der, den Sie hier gerade lesen, haben Sie dann etwas mehr Zeit, um ein Thema ausführlich zu behandeln.

Nicht nur in der Berufskommunikation gilt: bei mehr als 3 Absätzen wäre ein Anruf schneller gewesen, es sei denn, der Inhalt Ihrer Nachricht erfordert mehr Platz. Wenn Sie beispielsweise einen Erfahrungsbericht eines Ihrer Kunden mit einer Mailingliste teilen möchten, schreiben Sie eine ganz kurze Zusammenfassung der wichtigsten Punkte in die E-Mail und platzieren Sie einen Link zum vollständigen Beitrag. Ihre Leserinnen werden es Ihnen danken!

 e-mail-strategie-laptop

3. Ihre Emails sollen den Dialog eröffnen, es geht um Dialogmarketing! Besonders schlimm finde ich Newsletter, in denen mir als Leser eine Information oder ein simpler Produktpitch hingeknallt wird und der einzige Link (wenn überhaupt platziert) ist der Kauflink zum Produkt (wobei sogar das von vielen Unternehmen vergessen wird – eine simple und einfache Möglichkeit, sofort zu zugreifen…).

Machen Sie es intelligenter: Platzieren Sie ihre persönliche Adresse auf dem Newsletter, keinesfalls eine „no reply“ Adresse, die den Charme einer Telefonwarteschleife hat. Einer meiner Klienten besteht darauf, jedes Mal seine vollständigen Kontaktdaten inklusive Telefonnummer und persönlicher privater E-Mail Adresse in seine E-Mail Kampagnen einzubauen. Er möchte nämlich das Gespräch mit den KundInnen beginnen oder fortführen. Zusätzliche Abschlüsse ergeben sich bei Notwendigkeit, da seine Produkte spitze sind. Ihm geht es aber um die Menschen, die seine Nachrichten erhalten und darum sollte es Ihnen für ein erfolgreiches E-Mail Marketing auch gehen. Das bringt mich auch zu einem anderen wichtigen Aspekt: Wie vertrauenswürdig sieht den der Absender/die Absenderin Ihrer E-Mails genau aus?

Eine professionelle E-Mail Adresse ist schnell eingerichtet:

Falls Ihre geschäftliche E-Mail Adresse von einer der folgenden Domains gehostet wird, könnte es an der Zeit sein, Ihre eigene Webseite zu erstellen: @aol.at, @gmx.at, @gmail.com usw.

Diese Webanbieter sind oft kostenlose Anbieter von E-Mail Adressen, gut geeignet für die private E-Mail Nutzung. Doch was kommuniziert eine geschäftliche E-Mail Adresse über Ihr Unternehmen? Es heißt, dass Sie

a) keine eigene Webseite/Webadresse besitzen und

b) sie keine Kontrolle über Hosting und Weitergabe der E-Mail Adressen haben, von denen Sie E-Mail erhalten.

Vielleicht ist es an der Zeit, eine eigene Webseite, oder zumindest einen Mailhost zu starten? Das geht ganz einfach: Suchen Sie im Internet nach einem Webhost, idealerweise aus der EU bzw. aus Österreich, der das Hosting für Ihre Webseite und Ihren Mailaccount anbietet und Ihnen eine einfache WordPress Installation ermöglicht. Bei den meisten Anbietern ist man mit 25 bis 30 Euro im Jahr mehr als versorgt, die jährliche Gebühr für eine .com, .de oder .at domain liegt zwischen 10 und 15 Euro.  WordPress  ist ein Content Management System das kostenlos und sehr intuitiv in der Bedienung ist. Wählen Sie einen freien Domainnamen und erstellen Sie eine ganz einfache Webseite mit Ihren Firmeninformationen (bzw. Ihrem Impressum aus dem Firmen A-Z der WKO – machen Sie hier bitte unbedingt einen Rückverweis auf Ihre Webseite!) Kontaktdaten, kurze Teampräsentation, Datenschutzerklärung und mit der Vorstellung, was Sie für wen wo und wie tun und warum man mit Ihnen ins Geschäft kommen sollte! 

Mit eigenem Mailhost E-Mail Adresse frei gestalten

Außerdem können Sie in der Benutzeroberfläche bei Ihrem Webhost Ihre E-Mail-Adresse(n) einrichten. Hier haben Sie die freie Adressenwahl, wie beispielsweise office@, info@, Vorname.Nachname@, oder Sie können Abteilungs-Adressen, wie buchhaltung@ oder Kundenservice@ einrichten, die Sie Ihren MitarbeiterInnen zuordnen oder – aufgrund von dringenden Anliegen, auf Ihr Smartphone weiterleiten (z.B. Stoerung@, oder Notfall@). Nun haben sie eine professionelle Geschäfts-E-Mail Adresse aber damit nicht genug: Ihre Webseite dient nun als digitale Visitenkarte, die Sie nach und nach im Internet „verteilen“ können. Erstellen Sie bitte unbedingt einen Google My Business Eintrag (an dieser Stelle habe ich Ihnen bereits berichtet, wie Sie das machen) und installieren Sie das Analysetool Blueberry Phantom. Damit können Sie sehen, wie viele WebseitenbesucherInnen wann und von wo aus Ihre Seite besucht haben. Sobald Sie das verfolgen, können Sie, wenn Sie dafür ein Budget reserviert haben, anfangen, pay-per-click Werbung, beispielsweise über Facebook– oder Google Ads, zu schalten und somit neue KundInnen auf sich aufmerksam zu machen. 

Sie können jedoch auch ohne eine fertige Website mit Ihren E-Mail Kampagnen starten, dafür und auch aus anderen Gründen, empfiehlt sich eine E-Mail Marketing Software. Wie so eine Software Ihnen dabei helfen kann, kritische Fehler bei E-Mail Kampagnen zu vermeiden, möchte ich Ihnen durch ein Beispiel im Folgenden zeigen: 

Email marketing software:

Nach dem Weihnachtsfest ist vor dem Weihnachtsfest. Und Weihnachten ist nicht nur die Zeit, in der man seine Lieben beschenkt, sondern auch jene Phase, in der Unternehmen gerne ihren KundInnen, Lieferanten und Mitarbeitern für das vergangene Jahr danken und alles Gute für das neue Jahr wünschen.

Mögliche Fehler im Email Marketing

So gut und lieb Nachrichten mit durchdachten Merksprüchen oder stimmungsvollen Advent-Bildern gemeint sind, passiert es jedoch ausnahmslos jedes Jahr, dass die Absender von Weihnachtsgrüßen, ihre AdressatInnen in ihrem E-Mail Programm ins falsche Feld kopieren. Wenn man EmpfängerInnen von Massenemails nämlich ins „cc“ Feld kopiert, können diese nämlich alle E-Mailadressen einsehen und erfahren, an wen diese Nachricht noch geschickt worden ist. Das „cc“-Feld, kurz für „carbon copy“ verbirgt diese Adressen nicht. Als Empfänger kann man nun, nicht nur die Adressen aller anderen einsehen, auch Ihre Adresse ist für alle sichtbar. Wenn Sie mehrere EmpfängerInnen anschreiben wollen, kopieren Sie ihre Emailadressen deshalb bitte ins „bcc“-Feld! Dank dieser Funktion werden dem Empfänger / der Empfängerin keine E-Mail Adressen außer der eigenen und der des Absenders gezeigt.

Ein Beispiel für nicht ganz gelungene Weihnachtsgrüße

Anbei ein Beispiel einer solchen E-Mail, bei der ich versucht habe, Absender und Empfänger unlesbar zu machen. Aus dieser Nachricht konnte man den gesamten Kundenstamm des Absenders herausfiltern:

email marketing software wäre besser

Bitte merken Sie sich – Sie geben mit einer nett gemeinten die E-Mail die Adressen aller KundInnen, Partner und Mitarbeiter preis, was nicht nur unangenehm, sondern auch datenschutzrechtlich bedenklich ist. Ganz abgesehen davon, freut sich natürlich Ihre Konkurrenz, die somit Zugang zu dem gesamten E-Mail Verteiler von Ihnen erhalten könnte.

Darum beachten Sie bitte immer: nur jene Adressen, die im „bcc“-Feld („blind carbon copy“) eingegeben werden, welches sich unterhalb von „cc“-Feld befindet, sind verdeckt und geschützt.

Nutzen Sie eine email marketing software

Eine gute Alternative dazu stellt eine eigene email marketing software dar: Hier geben Sie die E-Mail Adressen ein oder laden sie in einer ganzen Datei gesammelt hoch, formulieren den Text und Ihr E-Mail Service oder E-Mail Marketing Programm stellt Ihre Nachricht jedem Empfänger bzw. jeder Empfängerin individuell zu – wenn Sie möchten, sogar mit individueller Anrede, über die sich jeder freut.

Die passenden Programme, teilweise sogar kostenlos, finden Sie hier:

Riskieren Sie zukünftig keinen faux-pas mehr, indem Sie ab nun entweder das „bcc“ Feld für alle AdressatInnen nutzen (und ihre eigene E-Mailadresse ins Empfängerfeld) eingeben, oder personalisieren Sie alle Ihre E-Mails mit Mailchimp oder einem anderen E-Mail Programm. Das ist nicht nur zu Weihnachten hilfreich, sondern auch bei jeder Eventeinladung, bei Ihren E-Mail Newslettern oder bei der nächsten Einladung zu Ihrer Firmenfeier. 

Aber auch eine E-Mail Marketing Software braucht eine gewisse Pflege, um optimal eingesetzt zu werden. Was es hier zu beachten gilt, zeige ich Ihnen hier: 

Vermeidbare Fehler beim Newsletter- und Email Marketing

Manchmal fühlt man sich wie im Kampf „Mensch gegen Maschine“: ich habe dem Absender der E-Mails mit dieser falschen Anrede („Frau“ Konstantin Heiller) schon mehrmals geschrieben „Nichts für ungut, aber wenn Sie schon meine Daten haben, dann können Sie in der E-Mail auch mit Herr Konstantin Heiller beginnen, anstatt mich falsch anzusprechen“ Dieser Fehler ist dem Absender unabsichtlich passiert und keine Tragik, auch wenn sie es bisher noch nicht korrigiert haben – aber stellen Sie sich einmal vor, Sie schreiben Ihre Kunden falsch an…

Überlegen Sie sich, wie schlampig und achtlos Ihre Unternehmensemails wirken, wenn Sie den Namen Ihrer Adressaten falsch schreiben, die falsche Anrede hinzufügen – oder noch schlimmer – vollkommen unpersönlich mit „sehr geehrte/r Herr/Dame“ (!) starten ;

Email Marketing ist ein Tool, mit dem Sie den Dialog mit Ihren KundInnen, mit den InteressentInnen für Ihr Angebot und mit Ihren Stakeholdern beginnen, aufbauen und intensivieren können. Genauso, wie es in einem persönlichen Gespräch unhöflich wirkt, wenn man sein Gegenüber dreimal nach ihrem/seinem Namen fragen muss, ist es essenziell, auch im Email Marketing die gesammelten Personendaten penibel zu pflegen und aktuell zu halten.

Newsletter Marketing Blueberry

Newsletter Marketing beginnt mit gepflegten Personendaten

Ein weiteres Beispiel aus meinem persönlichen Umfeld: Nach unserer Hochzeit änderte meine Frau ihren Namen: selbstverständlich (und zum Glück) muss man diese Information erst nach außen tragen, das heißt persönlich oder in der E-Mail Korrespondenz auf die Namensänderung hinweisen. Hier gibt es Unternehmen, die dies gleich zum Anlass nehmen, um im Nachfassen zur Hochzeit zu gratulieren. Andere ändern die Daten kommentarlos und beim nächsten Mailing, E-Mail Newsletter oder bei der nächsten 1-to-1 Kommunikation wurde meine Frau bereits richtig angesprochen – besonders in der ersten Zeit nach der Hochzeit war das immer etwas Schönes – mit dem neuen Familiennamen angeschrieben zu werden.

Andere Unternehmen und Newsletterverfasser hingegen haben den Namen nie geändert – ein weiteres Beispiel für den Kampf „Mensch gegen Maschine“. Das diese Achtlosigkeit auf den Absender/die Absenderin reflektiert, ist selbstverständlich.

E-Mail Mensch gegen Maschine

Menschliches E-mail Marketing

Darum – seien Sie keine Maschine! Nutzen Sie Email Marketing, um mehr über Ihre AdressatInnen zu erfahren, schreiben Sie, aber schaffen Sie gleichzeitig die Möglichkeit, zuzuhören:

  1. Bieten Sie in Ihren Nachrichten den EmpfängerInnen die Möglichkeit, individuelle Einstellungen, wie Anrede, Name, Interessen oder sonstige Daten, die Sie verwalten, selbst zu ändern.
  2. Schicken Sie nie eine Nachricht von einer No-reply Adresse. Am besten, Sie verwenden nicht mal eine office@… oder info@… Adresse, sondern eine persönliche Adresse, mit einem vollständig ausgeschriebenen Vor- und Nachnamen.
  3. Listen Sie im Anhang Ihrer E-Mail auf, wo Ihr Unternehmen zu finden ist, vielleicht sogar, unter welcher Telefonnummer Sie erreichbar sind.
  4. Und falls jemand Ihre E-Mail nicht mehr erhalten will, platzieren Sie immer einen „unsubscribe“ oder „abmelden“ Link am Fuß Ihrer Nachricht. Halten Sie diesen Schritt so simpel, wie möglich! Manchmal überwältigt auch mich die E-Mail Flut und ich melde mich von einigen der unzähligen Newsletter ab, die ich allein schon beruflich intensiv verfolgen muss. Es ist aber schon oft vorgekommen, dass ich später wieder Abonnent geworden bin, weil ich mich doch für das Unternehmen und seine Kommunikation interessiere – es war halt gerade ein bissi viel. Darum, je einfacher die Abmeldung verläuft, desto eher kommt Ihr Abonnent/Ihre Abonnentin vielleicht wieder zurück auf Ihre E-Mail Liste.

E-Mail Kampagne senden

Vermeiden Sie Mailing Aktionen, die wie SPAM wirken

Ein von der österreichischen Post in Auftrag gegebener Marktbericht, der Anfang 2016 veröffentlicht worden war, zeigt, dass 30% der ÖsterreicherInnen gerne und regelmäßig Newsletter, jedoch etwas über 70 SPAM Mails pro Woche erhalten. Was genau SPAM Nachrichten sind und wie sie definiert werden, ist von E-Mail Klient zu E-Mail Klient unterschiedlich, folgende Charakteristika haben SPAM Mails jeden Falls gemein:

  • Sie sind nicht persönlich adressiert
  • Sie treffen nicht das Interesse der Empfängerin/des Empfängers, d.h. sie sind uninteressant
  • Sie bieten keine Möglichkeit, direkt auf  die Nachricht zu antworten
  • Sie offenbaren nicht, welche Person hinter der Nachricht steht (wer sie gesendet hat)
  • Sie versuchen, einem ein Geschäft anzudrehen, ohne dass vorher irgendeine Kommunikation stattgefunden hat
  • Sie wirken nicht menschlich, sondern wie automatisiert verfasst

Wenn Sie Ihr Email Marketing verbessern möchten, gehen Sie sicher, dass die oben beschriebenen Charakteristika nicht auf Ihre Nachrichten zutreffen und Sie haben die Möglichkeit, interessanten, bereichernden und langfristig auch umsatzsteigernden Kontakt zu Ihren potenziellen und bestehenden KundInnen aufzubauen. Dies wäre dann ein 1:0 im Kampf „Mensch gegen Maschine“.

Nun stellt sich noch eine wesentliche Frage: woher bekomme ich denn meine Adressen für meine Newsletter-EmpfängerInnen her?

KMU DIGITAL 2 startet im Oktober 2019

KMU DIGITAL 2 startet im Oktober 2019

Am 13. September 2019 präsentierten Bundesministerin Elisabeth Udolf-Strobl und Wirtschaftskammerpräsident Harald Mahrer die Fortsetzung der ursprünglich von 2017- 2019 laufenden Digitalisierungsförderung KMU DIGITAL. Ab Ende Oktober 2019 soll die Neuauflage der Digitalisierungsoffensive mit dem Namen „KMU DIGITAL 2“ starten.

Neuerungen bei KMU DIGITAL 2

Was wurde im Vergleich mit KMU DIGITAL 1 geändert? Im Rahmen der ersten Förderung standen den österreichischen EPU und KMU rund 6 Mio. Euro Fördergeld zur Verfügung. Rund 7.000 Unternehmen konnten insgesamt 10.000 geförderte Beratungen, inklusive Online Stauts Check, Potentialanalyse, Fokusberatung und Qualifizierungsbonus in Anspruch nehmen.

Umfangreiches Förderbudget für KMU DIGITAL 2

Bei der neu startenden Förderung stehen 4.000.000 Euro und damit ein Drittel weniger zur Verfügung. Da jedoch ein beträchtlicher Teil (ca. 1 Mio.) der ersten Förderung vor allem für den Qualifizierungsbonus der UnternehmensberaterInnen, die KMU DIGITAL auf den Boden bringen und die Beratungen durchführen, ausgewendet worden ist und der Förderanteil, beispielsweise bei der Potentialanalyse leicht gesunken ist, rechnet WKO-Präsident Mahrer mit rund 5.000 Unternehmen, die bis in 2020 hinein von dieser Förderung profitieren werden.

KMU DIGITAL 2 Förderdetails

  • Es wird wieder eine Potentialanalyse geben, mit der der IST-Stand ermittelt wird und aus der jene Empfehlungen resultieren, welche Themen das zu beratende Unternehmen in Angriff nehmen bzw. sich vorab näher ansehen könnte. Hier werden 80% von 500.-, also 400.- gefördert.
  • Gleich geblieben sind die Fokusberatungen, bei denen, wie auch in KMU DIGITAL 1, 50% der Beratungskosten mit max. 1.000.- (=50% von 2.000.- Beratungskosten) gefördert werden. Die Themenbereiche können wiederum von den themenspezifisch zertifizierten BeraterInnen beraten werden und gliedern sich (grob unterteilt) in:
    • Interne Digitalisierungsthemen
    • Digitalisierungsprojekte in der Kundenansprache (z.B. e-commerce)
    • IT-Security
  • Neu ist bei KMU DIGITAL 2, dass auch die Umsetzung von Projekten gefördert wird.

KMU DIGITAL 2 fördert erstmals auch die Umsetzung von Projekten

Eine sehr begrüßenswerte Entwicklung ist die erstmalige Umsetzungsförderung von 30% der Kosten. Nachdem die österreichischen EPU und KMU nicht nur den IST-Stand, sondern auch mögliche Umsetzungspotenziale gemeinsam mit ihren BeraterInnen analysiert haben werden, unterstützt KMU DIGITAL 2 nun auch bei der Umsetzung dieser Projekte, um somit Innovation „auf die Straße“ zu bringen. Hier werden 30% der Umsetzungskosten (zwischen 5.000.- und 20.000.-) gefördert.

KMU DIGITAL 2 könnte auch „EPU DIGITAL“ heißen

Bundesministerin Elisabeth Udolf-Strobl und Kammerpräsident Harald Mahrer betonten auch, dass der kommenden Regierung nach den Neuwahlen am 29. September ausdrücklich empfohlen wird, auch zukünftig Budgets für KMU DIGITAL 3 bereitzustellen: Wichtig ist nämlich, dass schon von der ersten Förderung vor allem EPU und Kleinstunternehmen mit weniger al 10 MitarbeiterInnen profitiert haben. Diese machen mehr als 99% der WKO Mitglieder aus und sollen ebenso von KMU DIGITAL 2 profitieren!

Um auf dem Laufenden zu bleiben und über den neuen modus operandi bei der Förderanmeldung (diese wird bei KMU DIGITAL 2 vom AWS im Sinne des „once only“ bzw. „one-stop-shops“Prinzips abgewickelt), tragen Sie sich bitte in meinen Newsletter ein bzw. schicken Sie mir bitte eine E-Mail mit Ihren Kontaktdaten an heiller@blueberry-power.at.

 

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Werden MitarbeiterInnen von KMU zum Thema DSGVO geschult?

Werden MitarbeiterInnen von KMU zum Thema DSGVO geschult?

DEine österreichweite Umfrage zum Thema „DSGVO-Schulung für MitarbeiterInnen“

Im Rahmen einer Studienumfrage wurden rund 12.000 KMU in Österreich angeschrieben, um herauszufinden, wie MitarbeiterInnen zum Thema Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) und über die Notwendigkeit des Schutzes personenbezogener Daten geschult werden. Seit Ende Mai 2018 ist die Umsetzungsphase der Verordnung verstrichen und UnternehmerInnen sind dazu angehalten, MitarbeiterInnen diesbezüglich nachweisbar zu schulen.

Die Umfrage zeigt, dass unter den antwortenden Unternehmen die Wichtigkeit dieser Fragestellung eher niedrig bei 3 von 10 Punkten lag. Wenn 10 Punkte „sehr wichtig“ und 0 Punkte „unwichtig“ bedeutete, zeigt das Ergebnis, dass nicht sehr viel Wert auf dieses Thema gelegt wird.

Nachholbedarf DSGVO-Umsetzung

Weniger als die Hälfte der befragten Unternehmen waren im Sommer 2018 mit der Umsetzung der Verordnung fertig, was auch den niedrigen Grad an Priorisierung dieses Themas erklärt. Wenigstens die Hälfte der Unternehmen arbeitete zum Zeitpunkt der Umfrage an der Umsetzung und hatte bereits eine(n) Datenverantwortliche(n) nominiert.

Mitarbeitergespräch als bevorzugte Schulungsmaßnahme

Fast zwei Drittel der Unternehmen bevorzugen für die DSGVO-Schulung ihrer MitarbeiterInnen den Rahmen eines Mitarbeitergespräches, gefolgt von der Information der MitarbeiterInnen mittels einer eigenen Datenschutzerklärung und an dritter Stelle durch regelmäßige Schulungen. So sollen insgesamt fast 94% der MitarbeiterInnen im konformen Umgang mit personenbezogenen Daten instruiert/geschult worden sein.

DSGVO-Schulungen – wer noch nicht geschult hat, wird es auch nicht mehr tun

Darüber hinaus zeigten die Unternehmen geringe Ambitionen (2 von 10 Punkten) weitere Schulungen für ihre MitarbeiterInnen durchzuführen, zumal fast drei Viertel von ihnen nicht nur einzelne Abteilungen, sondern die gesamte Belegschaft über die DSGVO geschult zu haben angibt. Dort, wo noch Schulungen geplant sind, werden mehr als 60% im Rahmen physischer Präsenz durchgeführt werden.

DSGVO-Konformität beim E-Mail Marketing, Blogging & social media

Auch im Kundenkontakt gelten durch die DSGVO neue Datenschutzgrundsätze; die Implikationen auf Marketing und Marketingkanäle sind enorm. Aus diesem Grund wurden die Unternehmen befragt, auf welche Marketingkanäle sie besonders setzen: Ganz vorne waren hier Marketingaktivitäten in den Bereichen:

  1. social media
  2. Website & Blog
  3. E-Mail Marketing

Hier betreffen die Marketingabteilungen ganz besonders Themen, wie Double Opt-in, Einwilligungserklärungen zur Datenverarbeitung, Cookie Notice, Datenschutzerklärung und Transparenz über die Datenverwendung.

Fazit: DSGVO-Schulungen für MitarbeiterInnen werden stiefmütterlich behandelt

Die österreichweite Umfrage zeigte, dass nicht nur weniger als die Hälfte der Unternehmen mit der Umsetzung der Verordnung fertig gewesen sind, sondern auch, dass die Mitarbeiterinformationsbereitstellung zu diesem Thema nicht vollständig erfolgt ist. Mehr als ein Viertel der Unternehmen gibt an, nicht alle MitarbeiterInnen, sondern nur einzelne Abteilungen geschult zu haben. Nur 21% geben an, zumindest die Geschäftsleitung DSGVO-umfassend informiert zu haben. Die Wichtigkeit dieses Themas wir in Österreich mit niedrigen 3 von 10 Punkten angegeben und nur die Hälfte der Unternehmen haben eine(n) spezifischen Datenschutzkoordinator(in). Genauso viele (50%) geben sich damit zufrieden, die MitarbeiterInnen mittels der Datenschutzerklärung über den DSGVO-konformen Umgang mit personenbezogenen Daten zu informieren.

Wenn Sie Interesse an DSGVO-konformen Marketing haben, berücksichtigen möchten, welche Einwilligungserklärungen und privacy-by-design und -default Maßnahmen Ihrem Unternehmen helfen können, DSGVO-konform zu agieren, unterstütze ich Sie gerne längerfristig bei Ihrem „protected Customer Journey Management“ mit meinem Unternehmen, Blueberry Power GmbH.

Kontaktieren Sie mich dazu bitte unter heiller@blueberry-power.at.

 

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