Wirkt Ihre E-Mail Adresse professionell?

Wirkt Ihre E-Mail Adresse professionell?

Eine professionelle E-Mail Adresse ist schnell eingerichtet:

Falls Ihre geschäftliche E-Mail Adresse von einer der folgenden Domains gehostet wird, könnte es an der Zeit sein, Ihre eigene Webseite zu erstellen: @aol.at, @gmx.at, @gmail.com usw.

Diese Webanbieter sind oft kostenlose Anbieter von E-Mail Adressen, gut geeignet für die private E-Mail Nutzung. Doch was kommuniziert eine geschäftliche E-Mail Adresse über Ihr Unternehmen? Es heißt, dass Sie a) keine eigene Webseite/Webadresse besitzen und b) sie keine Kontrolle über Hosting und Weitergabe der E-Mail Adressen haben, von denen Sie E-Mail erhalten. Vielleicht ist es an der Zeit, eine eigene Webseite, oder zumindest einen Mailhost zu starten? Das geht ganz einfach: Suchen Sie im Internet nach einem Webhost, idealerweise aus der EU bzw. aus Österreich, der das Hosting für Ihre Webseite und Ihren Mailaccount anbietet und Ihnen eine einfache WordPress Installation ermöglicht. Bei den meisten Anbietern ist man mit 25 bis 30 Euro im Jahr mehr als versorgt, die jährliche Gebühr für eine .com, .de oder .at domain liegt zwischen 10 und 15 Euro.  WordPress  ist ein Content Management System das kostenlos und sehr intuitiv in der Bedienung ist. Wählen Sie einen freien Domainnamen und erstellen Sie eine ganz einfache Webseite mit Ihren Firmeninformationen (bzw. Ihrem Impressum aus dem Firmen A-Z der WKO – machen Sie hier bitte unbedingt einen Rückverweis auf Ihre Webseite!) Kontaktdaten, kurze Teampräsentation, Datenschutzerklärung und mit der Vorstellung, was Sie für wen wo und wie tun und warum man mit Ihnen ins Geschäft kommen sollte! 

Mit eigenem Mailhost E-Mail Adresse frei gestalten

Außerdem können Sie in der Benutzeroberfläche bei Ihrem Webhost Ihre E-Mail-Adresse(n) einrichten. Hier haben Sie die freie Adressenwahl, wie beispielsweise office@, info@, Vorname.Nachname@, oder Sie können Abteilungs-Adressen, wie buchhaltung@ oder Kundenservice@ einrichten, die Sie Ihren MitarbeiterInnen zuordnen oder – aufgrund von dringenden Anliegen, auf Ihr Smartphone weiterleiten (z.B. Stoerung@, oder Notfall@). Nun haben sie eine professionelle Geschäfts-E-Mail Adresse aber damit nicht genug: Ihre Webseite dient nun als digitale Visitenkarte, die Sie nach und nach im Internet „verteilen“ können. Erstellen Sie bitte unbedingt einen Google My Business Eintrag (an dieser Stelle habe ich Ihnen bereits berichtet, wie Sie das machen) und installieren Sie kostenlose Analysetool Google Analytics (in dem Sie die letzten Stellen der IP Adressen bitte anonymisieren ;-)). Damit können Sie sehen, wie viele WebseitenbesucherInnen wann und von wo aus Ihre Seite besucht haben. Sobald Sie das verfolgen, können Sie, wenn Sie dafür ein Budget reserviert haben, anfangen, pay-per-click Werbung, beispielsweise über Facebook– oder Google Ads, zu schalten und somit neue KundInnen auf sich aufmerksam zu machen. 

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Einfach mehr KundInnen mit Facebook erreichen

Einfach mehr KundInnen mit Facebook erreichen

Facebook wird von 2 Mrd. Menschen genutzt

Etwas mehr als 2 Milliarden Menschen weltweit nutzen regelmäßig das soziale Netzwerk Facebook. 1,4 Milliarden User klicken sogar täglich, durchschnittlich acht Mal, auf diese Webseite. Geschätzte 80 Millionen Unternehmen präsentieren sich daher auch über eine so genannte „Business Page“, also Unternehmensseite, in dem sozialen Netzwerk.

Die Meinungen über Facebook gehen oft auseinander und vielleicht haben auch Sie schon von UnternehmerkollegInnen gehört, dass „Facebook nur sinnvoll im B2C Verkauf sei“ oder „dass man zu viel Zeit investieren muss, um KundInnen überhaupt noch zu erreichen“. Das stimmt zum Teil auch, einfach weil das soziale Netzwerk seit 15 Jahren wächst und dank mehr User gibt es auch mehr Inhalte und mehr „Lärm“ aus dem man hervorstechen muss.  „Werben auf Facebook“ hat jedoch einige Vorteile, die ich Ihnen hier näherbringen möchte:

Facebook bietet hervorragende Werbemöglichkeiten

Die UserInnen befinden sich durchschnittlich 35 Minuten am Tag auf Facebook. Üblicherweise sucht man dabei nicht gezielt nach Inhalten, sondern konsumiert den so genannten „News Feed“, eine Sammlung von Neuigkeiten aus dem eigenen Netzwerk. Ein eigener Algorithmus sucht für Sie aus, was „relevant“ sein könnte, seien es die Urlaubsfotos der mit Ihnen vernetzten ArbeitskollegInnen, die witzigsten Katzenvideos von Freunden oder Fotos vom gestrigen romantischen Abendessen Ihrer besten Freunde. Bei diesem „Zappen“, das inzwischen überwiegend auf dem Handy (84% der UserInnen) durchgeführt wird, kann man durch gezielte Facebook Werbung sein Zielpublikum bei nur minimalen Streuverlusten erreichen, indem man seine Message clever zwischen den eben genannten Katzen- und Cocktailfotos platziert.

Niedrigere Werbekosten für Facebook

Die Werbekosten für Facebook sind meistens niedriger, als für andere Offline- und Onlinemedien. Die Streuverluste sind nämlich viel geringer: Ein Elektrohändler, der beispielsweise ausschließlich KundInnen im Raum Hartberg ansprechen will, kann folgende Einschränkungen bei der Auslieferung seiner Werbungen eingeben: Werbeanzeige nur an Damen oder Herren ausliefern, die älter als 25 Jahre und in einer Beziehung sind, innerhalb der nächsten 30 Tage Geburtstag haben und sich für Kaffee, kulinarische Spezialitäten oder beispielsweise das Reiseziel Italien interessieren. Wäre das nicht eine passable Zielgruppe für eine neue Espresso-Siebträgermaschine? Auf keiner anderen Werbeplattform haben Sie die Möglichkeit, Ihr Zielpublikum so exakt einzugrenzen. Und das Schöne ist, die Messbarkeit des Marketings. Für mich, als Online Marketing Berater, ist sie ein Muss. Facebook Ads zeigt Ihnen, wie viele UserInnen Ihre Anzeige gesehen haben, wie viele sie geklickt haben, wer sie geteilt, kommentiert oder „geliked“ hat. Sie haben Ihre Werbekosten in Echtzeit im Blick und erhalten sofort Resultate, die es Ihnen ermöglichen, unterschiedliche Anzeigen gegen einander zu testen und zu optimieren.

Ihre Beiträge könnten „viral gehen“

Haben Sie schon einmal einen Facebookbeitrag geliked oder geteilt? Ohne Ihr Dazutun, kann ein Foto, ein Bericht, ein Video, einer Ihrer Beiträge, wieder und wieder geteilt, geliked, kommentiert, oder anderweitig verbreitet werden. Dieses digitale „Empfehlungsmarketing“ können Sie nutzen, ohne, dass Sie dafür zahlen müssen. Auch für Suchmaschinen, wie Google, ist Facebook relevant. Sie verlassen sich auf diese sozialen Signale, um Webseiten zu bewerten. Je mehr auf Ihrem Facebook Unternehmensprofil (das mit Ihrer Webseite verbunden ist) passiert, desto höher kann Ihr Google Ranking steigen.

Facebook in Zukunft?

Momentan entwickelt sich Facebook zu einem bestimmenden Thema der US-Präsidentschaftswahl 2020. Nach Facebook-Mitbegründer Chris Hughes fordern inzwischen mehrere US-Politikerinnen und Politiker eine Zerschlagung des Netzwerks. „Datensammlung und Monopolstellung“ lauten die Vorwürfe, die im US-Wahlkampf laut werden. Die Größe von Facebook hat aber auch Vorteile, denn Datensicherheit kann ein großes Unternehmen leichter gewährleisten, als ein kleines. Und einer Monopolstellung kann durch regulatorische Eingriffe, wie beispielsweise durch die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) mit dem Recht auf Datenübertragbarkeit (Art. 20), entgegengewirkt werden. Bis zu einer eventuellen Zerschlagung Facebooks – falls es überhaupt dazu kommen sollte – werden Sie als Werbetreibende(r) noch genug Zeit haben, um Ihre Werbeanzeigen zu optimieren und Ihr Zielpublikum gewinnbringend zu erreichen!

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Google My Business – ein Tool, das Sie unbedingt nutzen sollten!

Google My Business – ein Tool, das Sie unbedingt nutzen sollten!

Nutzen Sie die Brancheneinträge direkt bei Google!

Erinnern Sie sich an die gelben Seiten? Dasselbe Service, interaktiv, schneller, kostenlos und mit gigantischer Reichweite erhalten Sie nun über Google My Business. Wenn Sie auf Google eine Suche nach einem Unternehmen, einem Produkt oder einer Dienstleistung durchführen, sehen Sie öfters in der rechten Bildhälfte einen, für Ihre Suche, relevanten Unternehmensstandort auf einer virtuellen Landkarte sowie ein paar Fotos und Unternehmensinformationen. Das ist Google My Business.

Google My Business zeigt Ihre Kontaktdaten an

Es handelt sich dabei um eine Art Brancheneintrag direkt bei Google. Dieser bringt Ihnen als UnternehmerIn die folgenden Vorteile: Sie können nicht nur eine digitale Visitenkarte inkl.  Firmenname, Art des Unternehmens, Adresse, Öffnungszeiten und Branche erstellen. Sie können darüber hinaus direkte Verknüpfungen zu Ihrer Telefonnummer und Webseite erstellen, was gerade Ihren potentiellen KundInnen die Suche auf dem Smartphone besonders erleichtert. Unternehmen, die lokal ansässig sind und Zielgruppen in geographischer Nähe ansprechen wollen, profitieren besonders von Google My Business und seinem automatischen Eintrag Ihres Standortes bei Google Maps.

Noch bevor Ihr Seitenlink in den Google Suchergebnissen angeklickt werden muss, können Suchende schon Ihren Standort sehen, Fotos, die Sie für Ihr Unternehmen hochgeladen haben, Bewertungen, die über sie abgegeben wurden und Fragen, die zu Standort, Lage, Services und Produkten gestellt und beantwortet worden sind. Sie haben die Möglichkeit Ihr Unternehmen so darzustellen, dass es möglichst einladend wirkt, mit Ihnen in Verbindung zu treten. Nicht nur Sie können Fotos hochladen, auch andere Google User können Bilder platzieren und Feedback (positives wie negatives) über Ihr Unternehmen abgeben. Hier sollten Sie in regelmäßigen Abständen Ihre Unternehmensbewertungen im Auge behalten und bei Wünschen, Anregungen, Beschwerden zeitnah reagieren! Google My Business sucht sogar Bewertungen von Ihren social media Kanälen (wenn Sie welche pflegen) und zeigt sie in den Suchergebnissen an. Je mehr Sie über Ihr Unternehmen auf Google My Business angeben, desto besser kann sich das auch auf Ihr organisches Ranking bei Google auswirken. Und ein hohes organisches Ranking sollte eines der Ziele digitaler Marketingaktivitäten sein!

Ein Beispiel möchte ich hier von einem Unternehmen geben, auf das ich bei der Trocknung eines Wasserflecks an der Wand gestoßen bin. 

In der Google Suche bin ich durch die geografische Nähe auf INTROC Infrarottrocknung aufmerksam geworden. Als ich beim Heimkommen nach der Arbeit einen Wasserfleck neben meiner Garderobe entdeckt habe, bin ich auf dieses Unternehmen gestoßen, das bei Google My Business seine Öffnungszeiten hinterlegt hatte und das ich auch nach 18:00 Uhr noch erreichen konnte. Im Endeffekt habe ich nach einer telefonischen Beratung einen Trockner dort gemietet (und später die erste Bewertung abgegeben). Aufwand für das Unternehmen: 10 Minuten. Einmalig. Meine herzliche Empfehlung daher auch an Sie UnternehmerInnen – präsentieren Sie Ihren Betrieb auf Google My Business, um schneller von potentiellen KundInenn gefunden zu werden!

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Wiener Betriebe lassen Kundenpotenzial links liegen

Wiener Betriebe lassen Kundenpotenzial links liegen

KMU DIGITAL 2 kommt genau zum richtigen Zeitpunkt:

Laut eines Berichtes in „Der Standard“ vom 15.9. 2019, ist ein Großteil der Webseiten österreichischer KMU (Klein- und Mittelbetriebe) stark verbesserungswürdig. Eine Erhebung des Unternehmens Marketmind im Auftrag des Gelbe-Seiten-Betreibers Herold Business Data, so die Autorin, zeigte, dass zwar 77% der Unternehmen eigene Homepages betreiben, diese aber viel Raum für Verbesserungen offenlassen. Insbesondere die Bereiche

  • User friendliness
  • Mobile repsonsiveness
  • IT-Security
  • Ladegeschwindigkeit (pageload) und
  • Suchmaschinenoptimierung – Search engine optimisation (SEO)

bieten noch enormes Verbesserungspotenzial. Interessant ist hierbei auch ein sich abzeichnendes West-Ost Gefälle: so sind die „innovativeren“ Webseiten lt. Telefonbefragung unter 1400 KMU, vor allem Dienstleistungsunternehmen, wie Ärzte, Autowerkstätten, Reifenhändler, Versicherungsmakler, Wirtschaftstreuhänder, etc., im Westen Österreichs zu finden. Die Webpräsenz und die kundenzentrierte Digitalisierung zeigt somit vor allem in Ostösterreich noch Aufholbedarf. Dieser Verzicht auf wichtige digitale Marketingtools führt zu Einbußen im Geschäft, was vielen oft gar nicht so bewusst ist. Kundenpotenzial bleibt links liegen.

 

Starkes West-Ost Gefälle im Webauftritt

Im Westen Österreichs dürfte vor allem die große Bedeutung des Tourismus treibende Kraft hinter der laufenden digitalen Verbesserung sein. Dennoch – rund 90% der auf Qualität und Benutzerfreundlichkeit hin analysierten 30.000 Webseiten österreichischer Unternehmen weisen inhaltliche Fehler, wie bei den Texten oder Kontaktnummern, auf. Außerdem fällt die durchschnittlich sehr lange Ladezeit der Webseiten mit 9 Sekunden ebenfalls negativ auf. Als Vergleich – das US-amerikanische Unternehmen WalMart konnte bei einem Suchmaschinenoptimierungsprojekt mit jeder Sekunde Ladezeitreduktion seine Kaufabschlussrate um zusätzliche 2% steigern. Hier zeigt sich, dass eine kurze Ladezeit (idealerweise unter 2-3 Sekunden) wichtig für die Websuchenden ist und direkt mit dem Unternehmensumsatz korreliert.

Bemerkenswert bei dieser Untersuchung ist auch die social media Verteilung von Werbung und Suchverhalten: Zwar sind 40% der Unternehmen auf social media Kanälen präsent, eine Umfrage unter mehr als 1.000 Konsumenten ergab jedoch, dass nur 13% der social media user einen Installateur oder Elektriker auf Facebook o.ä. suchen.

Suchmaschinenoptimierung erhöht Betriebsumsatz

Anders verhält es sich mit einer schnellen und einfachen Google-Suche, über die Handwerksbetriebe öfters gesucht werden: Hier profitieren jene Betriebe, die bei der Suche möglichst weit oben in den Suchergebnissen erscheinen. Stärkster Such-Tag ist der Montag. Und – um hier eine Chance auf Top-Platzierungen zu haben, sind nicht nur Google Ads Aktivitäten sinnvoll, sondern unter anderem auch Verbesserungsmaßnahmen in den Bereichen

  • Suchmaschinenoptimierung – Search Engine Optimization (SEO),
  • Ladegeschwindigkeit (Pageload) und
  • mittels Eintrages bei Google My Business.

Wichtig ist jedoch bei allen Finessen, dass Anfragen auch möglichst bald, spätestens jedoch binnen 24 Stunden beantwortet werden sollten. Länger wartet kaum ein/e Kunde/in.

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Starten Sie richtig mit Ihrem Newsletter-Marketing

Starten Sie richtig mit Ihrem Newsletter-Marketing

E-Mail-Marketing-Fehler 22: Sie befolgen die DSGVO-Vorschriften nicht.

DSGVO – was soll das denn sein? Die Datenschutzgrundverordnung ist im Mai 2018 in Kraft getreten und ist ein umfassendes Paket von Vorschriften für den Datenschutz und Schutz der Privatsphäre von EU-BürgerInnen. Durch die DSGVO haben EU-BürgerInnen besondere Rechte (Recht auf Widerruf, Auskunft, Löschung, Richtigstellung, Einschränkung und Übertragung der personenbezogenen Daten) was wiederum besondere Pflichten für UnternehmerInnen mit sich bringt.

Auch wenn Ihr Unternehmen außerhalb der EU firmiert, sobald Sie auch nur eine E-Mail an EU-BürgerInnen senden, betrifft Sie die DSGVO. Besonders wichtig für Sie ist, dass Sie personenbezogene Daten – und dazu gehören Name, Vorname und E-Mail-Adresse (nicht abschließende Aufzählung) – prinzipiell nicht verarbeiten (verwenden, kopieren, speichern, ansehen, versenden – nicht abschließende Aufzählung) dürfen. Es sei denn, es fällt unter eine Ausnahme laut Artikel 6 und hier ist beispielsweise die „Einwilligung“ zur Datenverarbeitung erwähnt. Durch einen freiwilligen „Opt-in“ auf Ihre E-Mail Newsletterliste mit Double Opt-in Verfahren und Verweis auf die Datenschutzerklärung haben Sie sich, oberflächlich und nicht rechtsverbindlich gesprochen, abgesichert und dürfen E-Mails an Ihre SubscriberInnen versenden. 

E-Mail-Marketing-Fehler 23: Sie schicken eine E-Mail an eine Liste, die Sie gekauft haben.

Hier mein Tipp: kaufen Sie keine E-Mail Listen, um Nachrichten an die aufgeführten Adressen zu versenden. Scheitern bzw. Probleme sind vorprogrammiert. Diese Personen haben ihre Einwilligung nicht an SIE erteilt, ihnen Nachrichten zu senden.

Das bedeutet nicht nur, dass Sie sich nach DSGVO strafbar machen, Sie werden miserable Öffnungs- und Klickraten verzeichnen.

Auch das anderorts vorgeschlagene Prozedere, eine einzelne E-Mail auszusenden, in der Sie sich vorstellen, erklären wo Sie die E-Mail-Adresse dieser Person her haben und sie bitten, sich erneut bei Ihnen anzumelden, lassen Sie besser.

Wenn Sie rasch an große E-Mail Listen herankommen wollen, gibt es viele andere, effektivere und vor allem auch günstigere, rechts-sichere Strategien, zu denen ich hier in Zukunft noch mehr posten werde.

E-Mail-Marketing-Fehler 24: Sie warten, bis Ihre Liste „groß genug“ ist, um mit dem E-Mail-Marketing loszulegen.

Wenn Sie SubscriberInnen für Ihre Newsletterliste gewinnen, warten Sie nicht ab, bis Sie eine vermeintlich kritische Masse aufgebaut haben.

Ihre LeserInnen wollen von Ihnen hören, egal, ob es zwei oder zwanzigtausend sind. Lassen Sie sie nicht hängen!

Denken Sie daran, dass es nicht die Größe der Liste ist, die zählt – es kommt darauf an, wie Sie sie verwenden und was Sie versenden. Qualität vor Quantität.

Sobald Sie ein paar SubscriberInnen haben, legen Sie los! Bauen Sie Ihren Email-Marketing-Muskel auf. Lernen Sie, Hören Sie zu, werden Sie besser! Mit der Zeit wird Ihre Liste hoffentlich wachsen und ein wichtiger Umsatztreiber für Ihr Geschäft werden.  

 

E-Mail-Marketing-Fehler 25: Sie betreiben noch gar kein E-Mail-Marketing!

Sie lesen diesen Blogpost, weil Sie vorab alles wissen und gelernt haben wollen, bevor Sie die ersten Schritte setzen. Sie möchten keine Fehler, sondern alles richtig machen?!

Starten Sie sofort mit dem Aufbau Ihrer E-Mail Liste, besser gestern als heute! Vergrößern Sie Ihre Zielgruppe, bauen Sie Autorität auf, entwickeln Sie stärkere Beziehungen zu Ihren LeserInnen und lernen Sie von Ihnen! Verpassen Sie nicht diese einzigartige Chance!

Sollten Sie noch weitere Ideen und Erfahrungen mit Fehlern im E-Mail Marketing haben, schreiben Sie mir bitte an heiller@blueberry-power.at.

 

<< Hier geht es weiter zu E-Mail Marketing Fehlern 19-21 <<

 

>> Hier geht es weiter zu E-Mail Marketing Fehlern 25-27 >>

 

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Betreiben Sie Mail Marketing im Blindflug?

Betreiben Sie Mail Marketing im Blindflug?

E-Mail-Marketing-Fehler 19: Sie machen es zu schwierig für Ihre Subscriber, sich abzumelden.

Dies ist ein scheinbar kleines und unwichtiges To-Do, das jedoch zu einem wirklich großen Problemherd heranwachsen kann.

Selbstverständlich wollen wir unsere E-Mail Listen vergrößern, freuen uns über alle SubscriberInnen und hoffen, dass unser Content sie an unsere Liste freiwillig bindet. Darum kann es schmerzen, wenn sich SubscriberInnen wieder aus der Liste austragen. Manche Online Marketer machen es deshalb absichtlich schwierig, sich abzumelden. Ein Beispiel, das mich persönlich stört ist, wenn ich auf den „Abmelde“ oder „Unsubscribe“-Link klicke und ich gefragt werde, mit welcher E-Mail-Adresse ich mich abmelden will?! Dabei ist nichts einfacher zu tracken, von welchem Mailing man sich gerade durchgeklickt hat und zu fragen „wollen Sie sich wirklich mit abc@xyz.at“ abmelden? Noch lieber habe ich die Information – „es kann sein, dass Sie in den kommenden Wochen noch Nachrichten erhalten, aus administrativen Gründen“. Nein. Schluss ist Schluss.

Diese Sperrigkeit beim Abmeldevorgang ist aus mehreren Gründen schlecht: Will sich jemand abmelden, dann verärgern Sie ihn oder sie nicht! Eine Nachricht mit „Schade, dass Sie gehen“ oder „war die Abmeldung unabsichtlich? > Hier können Sie sich wieder anmelden!“ ist in Ordnung, sogar empfehlenswert. Aber den Abmeldeprozess zu erschweren bringt nichts, im Gegenteil, Ihre Nachrichten könnten als SPAM markiert oder als unpassend gemeldet werden, was Ihren E-Mail Anbieter nicht freuen wird.

Außerdem ist eine nutzerfreundliche Abmeldemöglichkeit in jeder E-Mail gesetzlich vorgeschrieben!

Machen Sie den Abmeldelink deutlich, platzieren Sie ihn in jeder E-Mail (am besten am Ende) und ermöglichen Sie die Abmeldung mittels eines einzelnen Klicks. Wenn Sie mehrere Listen haben, wäre es natürlich auch praktisch, dass SubscriberInnen sich mit einem Klick gleich von allen Ihren Listen abmelden können, muss aber nicht unbedingt sein.

Ich vergleiche das gerne mit einem Checkout vom Hotel: Sie haben eine oder mehrere Nächte dort verbracht, bezahlen nun und geben Ihre Zimmerkarte zurück. Werden Sie nach wie vor höflich, hilfsbereit und zuvorkommend behandelt? Oder ist man „froh“, dass sie gehen? Der letzte Eindruck ist hier oft genauso wichtig, wie der erste. So behalten Sie nämlich die gemeinsame Zeit in Erinnerung – auch beim Email-Marketing.

E-Mail-Marketing-Fehler 20: Sie verfolgen Ihre Sende-Statistiken nicht.

Viele E-Mail-Marketing-Profis investieren viel Zeit und Muße in das Erstellen ihrer E-Mails – vernachlässigen es dann jedoch nachzusehen, ob diese E-Mails tatsächlich ankommen und gelesen werden. Wenn Sie den Erfolg Ihrer E-Mails nicht tracken und analysieren, befinden Sie sich in einem marketingtechnischen „Blindflug“.

Wenn Sie mit Email-Marketing erfolgreich sein wollen, müssen Sie den Erfolg Ihrer E-Mails messen.

  • Öffnen die EmpfängerInnen die Nachrichten?
  • Klicken sie auf die Links, die Sie mitschicken (Calls-to-action?)
  • Leiten sie die Nachrichten eventuell weiter?

Ihr E-Mail-Softwareanbieter sollte alle diese Möglichkeit bieten, Öffnungsraten und Klickraten zu tracken, und Sie sollten von diesen Möglichkeiten unbedingt Gebrauch machen!

 

E-Mail-Marketing-Fehler 21: Sie senden von einer „noreply“ Adresse.

Wir alle wollen mit Menschen kommunizieren, nicht mit Maschinen oder anonymen Personen. Wenn Sie eine E-Mail aussenden, wollen Ihre LeserInnen das Gefühl haben, dass „am Ende der E-Mail“ ein Mensch ist, mit dem man kommunizieren kann.  Aber wenn Sie E-Mails von anonymen Adressen – wie z.B. mit einem „noreply“ oder „donot reply“ vor dem „@“-Zeichen – versenden, wirkt das kühl und sehr unpersönlich. Sie bitten damit Ihre LeserInnen ausdrücklich, Ihnen nicht zu antworten!

Einige meiner Klienten hatten die Angst, dass Nachrichten, von der persönlichen Firmenadresse gesendet, dazu führen, dass eine Flut an „Re:“ E-Mails ihren Posteingang überschwemmt. Doch passiert das tatsächlich?

Erstens, sehr unwahrscheinlich. Und

Zweitens, wäre das doch gar nicht so schlecht!

Wenn sich Ihre LeserInnen bei Ihnen zurückmelden, haben Sie die Möglichkeit, ihnen zu zuhören, von ihnen zu lernen und sich dadurch in der Kommunikation mit ihnen zu verbessern. Was könnte Besseres passieren, also Ihre „Botschaft“ und damit auch Ihre Produkte und Dienstleistungen noch besser an Ihre SubscriberInnen auszuschicken?

Verwenden Sie daher bitte keine „noreply“-Adresse!

Sollten Sie noch weitere Ideen und Erfahrungen mit Fehlern im E-Mail Marketing haben, schreiben Sie mir bitte an heiller@blueberry-power.at.

 

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