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Austrian E-Commerce Now!

Austrian E-Commerce Now!

Die österreichweiten Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus wurden von der Bundesregierung am 20.März bis inklusive Ostermontag, den 13. April, verlängert. Für viele UnternehmerInnen bedeutet das, dass Ihre Geschäfte weiterhin geschlossen bleiben müssen.

Dies ist sowohl für Dienstleister als auch für Handelsunternehmen eine starke Belastung, da trotz aller Corona-Unterstützungsmaßnahmen Umsätze teilweise total wegbrechen, Kosten jedoch weiterhin anfallen.

Je nach Corona-Verbreitung könnten Unternehmen noch länger geschlossen bleiben

Viele KundInnen sind bereits „online“ gegangen. Deswegen promoten das Magazin „Der Falter“ und einige andere Plattformen bereits, unseren Einzelhandel und die Dienstleister von „nebenan“ zu unterstützen und nicht die großen, internationalen Online-Konzerne. Aus diesem Grund ist jetzt der ideale bzw. auch der dringendste Zeitpunkt, seine Online-Strategie zu überdenken und zu planen. E-Commerce, also ein Webshop, kann hier einen kleinen Teil des Umsatzes „auffangen“. Laut Statista sind nämlich 68% der österreichischen Bevölkerung Online-Shopper. Ein sehr großes österreichweites Käufer-Potential also.

 

Nutzen Sie jetzt die Zeit, sich mit E-Commerce auseinander zu setzen

Jeder Webshop oder jegliche Online-Präsenz, die ein Fernabwicklung eines Geschäftes ermöglicht (z.B. digitalisierte Dienstleistung), bringt Ihnen eine Menge Vorteile:

  • Sie können Ihre Produkte und Leistungen 24/7 verkaufen
  • Sie erreichen Ihre KundInnen auch überregional bzw. international
  • Sie erhöhen Ihre Sichtbarkeit im Web
  • Sie retten (zumindest einen Teil Ihrer) Umsätze
  • Sie können vorhandene Lager und ungenutzte Kapazitäten abbauen
  • Sie können Ihre KundInnen halten, bevor diese notgedrungen woanders einkaufen
  • Sie können „überleben“ und nach einem hoffentlich baldigen Ende der Corona-Krise auch
  • gestärkt in die Zukunft gehen.

Für diesen einfachen aber wichtigen Schritt in das Thema E-Commerce erhalten Sie Unterstützung:

Digitalisierung und E-Commerce werden von mehreren Seiten unterstützt

In Wien erhalten Sie beispielsweise einen Zuschuss für Ihr Homeoffice. Wenn Sie z.B. Ihren Webshop nun von zu Hause erstellen müssen, dafür aber keine Ausstattung haben, gibt es hierfür eine 75% Förderung für Ihre IT-Infrastruktur: https://wirtschaftsagentur.at/foerderungen/programme/home-office-131/

Für digitale Großprojekte gibt es eine noch umfangreichere Förderung der Wirtschaftsagentur Wien, nämlich Wien Digital: https://wirtschaftsagentur.at/foerderungen/programme/wien-digital-110/

Bundesweite Förderung KMU DIGITAL:

Nicht nur für Wiener Unternehmen, sondern österreichweit werden Beratungen für und auch Umsetzungen von E-Commerce Projekten mit 50% bis 80% gefördert: https://www.kmudigital.at/ Dafür stehen 20 Mio. Euro zur Verfügung.

Und auch von Seiten der Webshopanbieter gibt es gerade noch nie dagewesene Möglichkeiten, die Ihnen den Einstieg in die E-Commerce Welt so einfach wie möglich machen sollen:

 

Die Shopify-Reaktion auf die Corona-Krise

Shopify ist eine der größten E-Commerce Plattformen für EPU, Kleinst-, Klein- und Mittelunternehmen. Das Setup ist einfach gestaltet und man muss keine Anfangsinvestition leisten. Die Gebühren pro Monat liegen zwischen 9 und 29 Dollar und derzeit ist es erstmals möglich, seinen Shop 90 Tage lang kostenlos auszuprobieren. Zusätzlich hat Shopify für alle Tarife die Option freigeschaltet, Gutscheine anzubieten. Somit können Sie auch jetzt, während gerade die Maßnahmenpakete verlängert worden sind, Gutscheine für Ihre Produkte und Dienstleistungen online verkaufen.

Webshop als Zukunftsinvestition, die gleich wirkt

In Österreich gibt es derzeit nur knapp 10.000 Webshops, während in Deutschland rund 400.000 Unternehmen ihre Waren und Dienstleistungen online anbieten. Wie sollen Ihre KundInnen also – besonders derzeit – „nebenan“ einkaufen, wenn Sie nicht online präsent sind?

Wenn Sie Hilfe bei der Planung, Erstellung oder dem Skalieren Ihres Webshops brauchen, kontaktieren Sie mich bitte unter heiller@blueberry-power.at .

    Blueberry Power ist Affiliate von mehreren Webshop-Services, darunter auch von Shopify. Durch das Klicken eines Affiliate-Links entstehen keine Kosten für Sie.

    CORONA Unterstützungsleistungen

    CORONA Unterstützungsleistungen

    Rundschreiben der Halbwachs Schmitt & Partner Steuerberatung GmbH

    Aus gegebenen Anlass in Zusammenhang mit der Corona Krise, geben wir einen Überblick über die geplanten Unterstützungsleistungen der einzelnen Institutionen:

    Es bestehen folgende Möglichkeiten/Erleichterungen:

    Finanzamt

    • Vorauszahlungen können herabgesetzt werden, wenn man konkret betroffen ist.
    • Stundung der offenen Beträge oder Entrichtung in Raten (max. 12 Monate).
    • Erlass von Stundungszinsen wenn man konkret betroffen ist.
    • Erlass von Säumniszuschlägen, wenn man konkret betroffen ist. 

    Die Anträge an das Finanzamt können direkt über Finanzonline eingebracht werden. Alternativ kann dieses Formular direkt per Mail an folgende Adresse übermittelt werden corona@bmf.gv.at.

    SVS (vormalig SVA)

    • Stundung aller offenen Beiträge;
    • Ratenzahlung der Beiträge;
    • Herabsetzung der vorläufigen Beitragsgrundlage;
    • Gänzliche bzw. teilweise Nachsicht der Verzugszinsen für verspätete Zahlungen.

    Die Anträge können formlos per Mail an vs@svs.at gestellt werden – bitte nicht vergessen die Sozialversicherungsnummer anzugeben

    ÖGK (vormals GKK):

    • Beiträge, die auf die aktuelle Situation zurückzuführen sind, können max 3 Monate gestundet werden;
    • Ratenzahlung der Beiträge kann auf 18 Monate beantragt werden;
    • Meldeverspätungen können nachgesehen werden.

    Die Anträge auf Ratenzahlung/Stundung können unter office-w@oegk.at eingebracht werden – bitte unbedingt die Dienstgeberkontonummer & Firmennamen anführen. 

    Kurzarbeit

    Hier findet sich ein FAQ. Weiters findet sich auf www.wko.at/corona eine ausführliche Handlungsanleitung.

    Handlungsanleitung und Erläuterungen zur Handhabung der „CoronaKurzarbeit“
    für Arbeitgeber, Betriebsräte, Arbeitnehmer und Sozialpartner

    Die Eckpunkte:

    • Vorläufige Laufzeit max. 6 Monate
    • Unabhängig von Betriebsgröße und Branche
    • das Urlaubsguthaben vergangener Urlaubsjahre und das bestehende Zeitguthaben muss zur Gänze konsumiert werden
    • Wenn die Kurzarbeit länger als drei Monate dauert müssen die Arbeitnehmer zusätzlich 3 Wochen vom aktuellen Urlaub konsumieren
    • Die Arbeitnehmer bekommen zwischen 90% und 80% des vor Kurzarbeit bezogenen Nettogehaltes (Prozentsatz abhängig von Gehaltshöhe)  

    Vorab benötigt das AMS folgende Informationen:

    • Beschäftigtenstand
    • Geplante Dauer der Kurzarbeit
    • Anzahl der Betroffenen Mitarbeiter
    • Durchschnittliches Einkommen der jeweiligen EInkommensgruppen
    • Geplante maximale Arbeitszeitreduktion (maximal 90%)

    Hier finden Sie die „Sozialpartnervereinbarung – Einzelvereinbarung“ welche über Ihr persönliches eAMS-Konto bzw. direkt per Mail an die zuständige Geschäftsstelle übermittelt werden muss: https://www.ams.at/organisation/adressen-und-telefonnummern. Weiters soll es auch ein eigenes Antragsformular seitens des AMS geben.

    Update vom 24.03.2020:

    • Das Modell der Kurzarbeit im Zusammenhang mit dem Coronavirus wurde in den letzten Tagen mehrfach überarbeitet. So wurde etwa gestern beschlossen, dass Krankenstandstage nunmehr aliquot vom AMS und vom Dienstgeber zu tragen sind. Bitte beachten Sie, dass bei der Umsetzung in die Praxis noch viele Fragen auftauchen werden, die bei Erstellung der Richtlinien für die Kurzarbeitsbeihilfe seitens der Gesetzgebung noch nicht bedacht wurden. Es wird mit hoher Wahrscheinlichkeit laufend zu Nachbesserungen kommen. So sind derzeit geringfügig Beschäftigte gänzlich von der Kurzarbeit ausgenommen… 
    • Damit Sie für den AMS-Antrag die Höhe der beanspruchten Beihilfen berechnen können, haben wir Ihnen einen Beihilfenrechner angefügt.

    Bitte beachten Sie, auch das AMS-Formular wird nochmals in Kürze überarbeitet sein. Insbesondere soll es einen Bereich für Mitarbeiter in Teilzeit geben. Außerdem soll ein Video mit Erklärungen sowie die überarbeitete Richtlinie online gestellt werden.

    https://www.ams.at/unternehmen/personalsicherung-und-fruehwarnsystem/kurzarbeit#wien

    Da es in der operativen Abwicklung zu einem intensiven Informationsaustausch zwischen AMS und den Arbeitgebern kommen wird, empfehlen wir allen Unternehmen, die einen Antrag auf COVID Kurzarbeit stellen werden, beim zuständigen AMS einen eAMS-Zugang zu beantragen. Informationen dazu finden Sie unter folgendem Link: https://www.e-ams.at/eams-sfu-account/u/index.jsf

    Die Bezüge (inkl. der Nettoentgeltgarantie) und die Lohnnebenkosten sind vorerst vom Dienstgeber zu bezahlen. Die Auszahlung der Beihilfe durch das AMS erfolgt pro Kalendermonat – nach Vorlage und Prüfung der Abrechnung im Nachhinein.

    Die Abrechnung erfolgt mittels eines auf jede Ausfallstunde gerechneten Pauschalsatzes. Es sind daher für jede Abrechnungsperiode exakte Zeitaufzeichnungen zu führen und im Zuge der Personalverrechnung zu berücksichtigen.

    Über die laufenden Änderungen informieren Sie sich am besten unter: https://www.wko.at/service/corona-kurzarbeit.html

    Update vom 20.03.2020:

    • Gestern Nachmittag kam es nochmals zu einer Nachbesserung der Corona-Kurzarbeit. Das wichtigste im Überblick:
    • Die Kurzarbeit kann rückwirkend bis zum 1.3.2020 beim AMS beantragt werden.
    • Der Beschäftigtenstand ist grundsätzlich während der Kurzarbeit und in einem allenfalls darüber hinaus zusätzlich vereinbarten Zeitraum nach deren Beendigung (Behaltefrist) aufrecht zu erhalten. Dies bedeutet eine generelle Kündigungssperre für den gesamten Betrieb.
    • Urlaube und Zeitguthaben sind tunlichst abzubauen. Da dies nicht angeordnet werden kann, hat der Arbeitgeber nur sein ernstliches Bemühen nachzuweisen.
    • Die Arbeitgeber-SV Beiträge werden von Beginn an durch das AMS ersetzt.
    • Lehrlinge und ASVG-Versicherte Geschäftsführer sind eingeschlossen.
    • Der Arbeitnehmer erhält 80 – 90% des vorigen Nettolohns. Für Gehaltsanteile über EUR 5.370. — gibt es keine Beihilfe.
    • Das Unternehmen hat die unternehmensexternen Umstände, welche zu den wirtschaftlichen Schwierigkeiten geführt haben, plausibel darzulegen.
    • Bei Nichteinhaltung der in der Fördermitteilung festgelegten Bestimmungen bezüglich
    • Aufrechterhaltung des Beschäftigtenstandes während der Kurzarbeit
    • Aufrechterhaltung des Beschäftigtenstandes während der allenfalls zusätzlich vereinbarten Behaltefrist sowie des zulässigen Mindest- oder Höchstarbeitszeitausfalles gebührt – je nach Schwere der Abweichung – keine oder nur Teile der Beihilfe und bereits ausbezahlte Beihilfenteilbeträge sind teilweise oder gänzlich zurückzufordern.
    • Bitte lesen Sie alle Bedingungen genau durch und entscheiden Sie erst dann, ob das Modell für Ihren Betrieb in Fragen kommt. Die bürokratischen Anforderungen sind hoch. Weitere Informationen erhalten Sie etwa unter: https://www.wko.at/service/faq-coronavirus-infos.html#heading_corona_kurzarbeit
    • Bitte beachten Sie, dass Sie den Antrag selbst beim AMS einbringen müssen. https://www.ams.at/unternehmen/personalsicherung-und-fruehwarnsystem/kurzarbeit#wien

    Wir empfehlen jedenfalls ein E-Mail mit den oben angeführten Informationen an das AMS zu übermitteln.

    Haftung für Kredite

    Die Bundesregierung übernimmt die Haftung für Überbrückungskredite für Klein- und Mittelbetriebe aller Branchen. Die Abwicklung erfolgt über das Austria Wirtschaftsservice (AWS).

    Anträge:  www.aws.at/aws-garantie/ueberbrueckungsgarantie/

    Für Wien gibt es zusätzliche Haftungen durch die Stadt Wien und Wirtschafskammer Wien, die über die Wiener Kreditbürgschafts- und Beteiligungsbank abgewickelt werden.

    Anträge: www.wkbg.at/buergschaftsbank-wien-kredite

    EPU & KMU Zuschüsse

    • Das Finanzministerium hat eine Direktunterstützung für EPUs iHv 100 Mio EUR angekündigt. Detailliertere Informationen liegen derzeit noch nicht vor.

    Die Wirtschaftskammer Wien hat bereits 20 Mio EUR Direktunterstützung zugesagt.

    Ab 1.4.2020 kann erstmals ab März 2020 bei nachgewiesenem Umsatzrückgang ein Mietzuschuss beantragt werden. Dies gilt nur für Kleinstbetriebe (Mitglied WKO Wien seit zumindest 2 Jahren, max. 10 Mitarbeiter)

    Anträge www.wko.at/service/w/corona-hilfe-wiener-kleinbetriebe.html

    Gerne unterstützen wir Sie bei diversen Anträgen.

    Halbwachs Schmitt & Partner Steuerberatung GmbH

    Mariahilfer Straße 126/24, 1070 Wien, Tel.: +43-(0)1-402 16 47, Web: http://www.hsp-steuerberatung.at